Rutschfeste Kupplung?

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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon gangsta » 07 Sep 2017 19:49

Und es spricht dagegen ein im kalten dünnere Öl zu verwenden, weil der Öldruck im Zylinderkopf bei kaltem Motor ohnehin schon nicht unbedingt optimal/ niedrig ist. Das ist zumindest meine Meinung.
kann man sie überhaupt noch DR nennen? ;)

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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon uli64 » 11 Sep 2017 07:32

Servus! :D
...nachdem scheinbar keiner mehr Lust hat darauf zu Antworten:

- meine ich, dass im Kopf der DR schon genug Öldruck vorhanden ist, lass mal ein paar entsprechende (die mit den Dichtscheiben!) Schrauben an der Haube offen... :shock: :lol:

- zudem überleben Nocke & Co die Anlaufprozedur nur deshalb, weil oben im Kopf immer 'n bissel Öl stehen bleibt (u.a. kleine Wanne) was so gewollt ist und funktioniert, unter normalen Umständen zum starten ausreicht, bis dann genug Öl nachgesuppt ist... :D

- und: ein dünneres Öl (z.B. 5 W ...) schmiert in der Kaltlaufphase ziemlich sicher schneller, als ein in kaltem Zustand dickeres Öl... :roll:

Von daher meine ich, kann man da nicht soviel falsch machen!

Ich fahre übrigens seit fast 18 Jahren 10W40, so steht's auf der Suse... :wink:
...rutschende Kupplung hatte ich nur einmal mit dem (vom "freundlichen" ) angedrehten 10W50 ..."das kippen wir in alle Mühlen"... :roll:

Gruß, Uli :mrgreen:
Mein neuester Lieblingsspruch: ...wenn man mal anfängt... :roll:
siehe hierzu:https://www.dr-650.de/phpBB3/viewtopic.php?f=10&t=11448
und der:...darf man auch mit Wurstfingern einem Vegetarier die Hand reichen?
Ex- Mopeds:
Suzuki X 1, `80-`82 http://archive.classic-motorbikes.net/i ... y/9747.jpg
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(von ´86 bis ´98 mopedlos, Familie gegründet, Haus gebaut, 2 Kinder :wink: )
seit´98: DR 650 Dakar, SP 41 B :mrgreen:
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon gangsta » 11 Sep 2017 11:24

je dünner das Öl, desto weniger Öldruck baut die Ölpumpe funktionsbedingt auf (bei Luft erzeugt die Pumpe gar keinen Druck mehr), desto weniger kommt oben an.
Du musst nur mal einen Öldruckmesser an die DR schrauben und gucken, was bei Standgas passiert --> erschreckend wenig. Die Problematik wird durch dünneres Öl vermutlich nicht besser.
Mir ist letzten Endes auch echt egal, mit welchen Maßnahmen Ric seine Kupplung in den Griff bekommt und welchen heck-meck er betreibt.
Letzten Endes ist es eine normale DR, die bis auf die minimale Hubraumerweiterung durch Übermaß Leistungsmäßig wohl eher auf Serienniveau auszusiedeln ist (zumindest gibt es hier keine Info, die auf was anderes schließen lässt).
Die Botschaft an alle die das lesen soll nicht sein, dass die DR Kupplung ab Werk schon nicht in den Griff zu kriegen ist, wie hier teilweise dargestellt. Richtig eingestellt mit entsprechendem Öl ist die originale Kupplung ohne Hokuspokus rutschfrei fahrbar, ebenso wie das vorgesehen 10W40 die normalen DR-Bedingungen erfüllt.
kann man sie überhaupt noch DR nennen? ;)

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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon Der Dreisi » 11 Sep 2017 13:06

gangsta hat geschrieben:Richtig eingestellt mit entsprechendem Öl ist die originale Kupplung ohne Hokuspokus rutschfrei fahrbar, ebenso wie das vorgesehen 10W40 die normalen DR-Bedingungen erfüllt.


Sehe ich genau so.

Ich habe keine Ahnung von den Details der 41-45er Kupplung, aber zumindest bei der 46er (wo ja auch genug Leute meckern :wink: ),
kann ich es gar nicht verstehen.

Denn wenn man die originalen Teilenummern der Reib-und Zwischenscheiben mal im Suzuki Baukasten-System anschaut, stellt sich heraus,
dass diese auch bei der GSXR-1100 verbaut wurden, nur hat die beinahe 100 PS mehr!

Da soll mir keiner kommen die schafft kleine Tuning Maßnahmen nicht und rutscht deswegen!

Entweder ist es scheiß Material oder die Einstellung stimmt nicht.

Ich nutze übrigens seit ich 80er fahre grundsätzlich nur originale Kupplungsteile, kosten zwar mehr, dafür hatte ich noch nie Probleme
(es sei denn, die hatte schon richtig km weg)!

Gruß, Thomas
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon Easy » 11 Sep 2017 15:00

Servus, ich geb dazu auch noch meinen Senf ab :mrgreen:

Der Dreisi hat geschrieben:Denn wenn man die originalen Teilenummern der Reib-und Zwischenscheiben mal im Suzuki Baukasten-System anschaut, stellt sich heraus,
dass diese auch bei der GSXR-1100 verbaut wurden, nur hat die beinahe 100 PS mehr!

Hast Du aber auch danach gesehen wieviele Federn und welche da in der Kupplung verbaut sind? Gar keine, die hat Scheibenfedern die wesentlich mehr Druck aufbauen, dazu hat die dann auch eine Hydraulikkupplung. Des weiteren hat die 1100er auch 10 Kupplungsscheiben die somit auch mehr Kraft aufnehmen können. Ausserdem hat eine 1100er bei niedrigen Drehzahlen weniger Drehmoment als ein Einzylinder.

Dazu mal wieder die Story von meiner SP42 die ich mir 1990 gekauft hatte, diese hatte ab Werk eine Rutschkupplung nach der Umrüstung von 27 auf 46 Ps. Mein Suzukihändler damals meinte nur "ja die DR hat schon eine etwas unterdimensionierte Kupplung" und hat mir Federn von der GSXR 750 von damals verkauft. Die haben dann auch die Umstellung von 10w40 auf 10w60 Vollsynthetisch mit gemacht.
Und da die Öle bis heute bestimmt nicht schlechter wurden kann ein 10w40 von heute so gut schmieren wie ein 10w60 von damals.
Heute fahr ich 10w50 Volsynth. und meine DRs haben schon gut mehr Drehmoment als original und brauchten daher eine überarbeitung der Kupplung. Ich möchte einfach ein Öl drin haben daß auch bei hohen Temperaturen noch genug reserven hat. Da bau ich gerne etwas an der Kupplung um.

In einem geb ich dem Gangsta allerdings recht, das 5w40 ist nicht gut für den DR motor, das hab ich auch mal ausprobiert. Nachdem der Motor heiss gefahren wurde hat er sehr bedenklich geklappert so daß ich es gleich wieder rausgelassen hab. Das lief raus wie Wasser.

Gruss Wolfgang
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon gangsta » 11 Sep 2017 18:43

@easy:
du hast weiter vorn im Threat geschrieben, dass du bei deiner DR damals erst den Ölwechsel 10W60 durchgeführt hast, und danach die Entdrosselung von 27 auf 46 PS erledigt hast:

Easy hat geschrieben:Servus,

nur mal so, ich hab mir 1990 eine nagelneue SP42 gekauft, Das Moppet wurde mit dem Öl eingefahren das beim Kauf drin war und beim ersten KD wurde das Castrol RS 10w-60 eingefüllt. Soweit alles gut, die Kiste hatte ja nur 27 PS. Nach der Umrüstung auf die volle Leistung war´s vorbei. Beim schalten in den fünften Gang rutschte die Kupplung.
Erst nachdem mir mein Suzukihändler Federn aus einer 1000er GSX (verstärkte Federn aus dem Zubhör gabs damals noch nicht) oder so verkauft hatte war wieder alles gut.
Heisst die Kupplung der 650iger war schon immer zu schwach ausgelegt.

Gruss Wolfgang


In der Reihenfolge gibt es für mich 2 mögliche Schlussfolgerungen:
1. zu dickes Öl (zusätzlich vollsynthetisch) lässt die Kupplung rutschen (siehe Ric)
2. Öl hat keinen/wenig Einfluss, Kupplung ab Werk zu schwach.

ich hab hier schon gelesen, dass selbst 10W40 vollsynthetisch zum rutschen der Kupplung führen kann.
viewtopic.php?f=10&t=1830&hilit=synthetisch&start=15

interessant ist insbesondere der Beitrag von MadMax auf Seite 2:
MadMaxOne hat geschrieben:[Klugscheißermod]
Die beiden Zahlen stehen nicht für Kalt- bzw. Warmviskosität, sondern für die dynamische und kinematische Viskostät.

ABERihr habt recht, sie können als Kalt- bzw. Warmviskosität interpretiert werden.
[/Klugscheißermod]

Was genau im Öl passiert kann glaub ich keiner genau nachvollziehen.
Ich persönlich hab die Erfahrung gemacht, daß nach nem Ölwechsel mit Castrol RS 10W60 bzw. 10W50 die Kupplung der DR anfangs rutscht und die Kupplung meiner EXC innerhalb von 10min hinüber war.

Mit dem Procycle 15W40 (Louis) dagegen hatte ich noch nie Probleme, weder mit der DR auf der SuMo-Strecke, noch mit der EXC im 4 Stunden Offroadrennen.



Ich schließe für mich den Threat mit dem Zitat ab:
MadMaxOne hat geschrieben:Jetzt schlagt mich tot, aber ich bin der Meinung, daß es mit dem Öl wie mit den Reifen ist: Glaubenssache. ;)
Und daß jeder Ölmulti von sich behauptet, er habe das beste und schönste Öl, ist wie mit den Versicherern: Jeder ist der Beste, aber es kommt einfach immer auf den Einzelfall an. ;)
kann man sie überhaupt noch DR nennen? ;)

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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon Easy » 11 Sep 2017 18:59

Dann wars halt in der Reihenfolge, im Prinzip aber egal, ich konnte (und kann heute) mit stärkeren Federn das Öl fahren daß ich will und meinen Motoren gings (und geht´s heute) damit immer gut.
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon ric » 20 Sep 2017 04:58

@ Wolfgang: Ein warmgefahrenes 5w-40 sollte per Definitionem die gleiche Viskosität bei hohen Temperaturen haben, wie ein 10w-40. Natürlich bietet der Hochtemperaturwert 40 innerhalb der Noerm einen gewissen Spielraum. Das gilt aber für alle 40er Öle: Manche sind innerhalb der Norm im unteren, manche im oberen Bereich angesiedelt (manche an der Grenze zum 30er andere an der Grenze zum 50er Öl). Vermutlich hast du in deinem Beispiel ein 5w-40 erwischt, welches nahe an der 30er Grenze "arbeitet" oder es war durch Benzineintrag oder "Alterung/Verschleiß" dünner geworden.

@ gangsta : Deine Theorie, dass die Ölpumpe beim Kaltstart das weniger visköse (dünnere) 5w-40 Öl in geringerer Menge (langsamer) fördert steht auf dünnen Beinen. Im Gegenteil: Das dünnere Öl wird ähnlich einem wärmeren Öl besser/schneller befördert, da der Widerstand in den Ölkanälen geringer ist. Dadurch ist der Öldruck zwar etwas geringer , aber immer noch höher als bei einem warmgefahrenen 10w-40er Öl. Warmgefahren sollten beide Ölsorten sich (innerhalb der Norm) gleich verhalten.
Ich wiederhole mich zwar ungern, aber unter "minimaler Hubraumerweiterung", wie du schreibst, verstehe ich etwas anderes als von ca. 640 ccm auf ca. 740 ccm. Zusätzlich wurden größere Ventile verbaut, der Zylinderkopf inkl. Nockenwelle und Kanälen bearbeitet, Vergaser, Krümmer. Schalldämpfer, Ansaugung usw. optimiert. Weder Leistung noch Drehmoment wurden gemessen, aber wenn du von "Leistung auf Serienniveau" und "minimaler Hubraumerweiterung" schreibst, nehme ich es als eine wiederholte Provokation deinerseits (warum immer wieder?). Die DR beschleunigt deutlich besser als im Serienzustand. Die Vmax habe ich noch nicht ernsthaft getestet (und werde es vermutlich auch nie tun), da es mich nicht interessiert, liegt aber nach deutlich kürzerem Anlauf auch schon über Serien-Vmax und beschleunigt weiter. Ich bin schon ein paar 690er KTM und 701 Husquarnas gefahren und habe das Gefühl, dass die maximale Leistung/das maximale Drehmoment ungefähr in der Mitte zwischen der Serien-DR und einer ca. 74PS KTM/701 H. liegt. Subjektiv liegt die Leistung/das Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich eher auf KTM/H.-Niveau. Im oberen Drehzahlbereich geht der KTM-Motor schon spürbar besser, was auch teilweise am geringeren Gewicht der KTMs/Husquarnas im Vergl. zur DR liegt. Letztendlich interessieren mich die absoluten Werte nicht, da ich einfach nur Spaß am Motorradfahren haben will und auch habe. Lediglich den Spaß an diesem Forum, den ich früher hatte, hast du, gangsta, mir leider mit deinen Provokationen und Beleidigungsversuchen ein wenig verdorben.
Trotzdem schätze ich deinen Erfahrungsschatz als Schrauber an der DR, aber das ist ein anderes Kapitel.
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon franz muc » 20 Sep 2017 08:26

die Ölpumpe ist mechanisch angetrieben
und kann dünneres öl nicht schneller
pumpen.

Die dreht sich doch nicht schneller,
weil das Öl dünner ist.
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon gangsta » 20 Sep 2017 12:33

Ich geh nicht weiter darauf ein.
Trotzdem würde ich dem Genie Ric mal empfehlen den Threat von vorn bis hinten zu lesen und kritisch hinterfragen, warum die relevanten Details erst nach ca.3 Monaten und 4 Seiten Threat genannt werden, und woher ich (oder andere) das wissen sollen, was du erst jetzt schreibst.
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon ric » 23 Sep 2017 07:53

@gangsta: Du bezeichnest mich wiederholt als Genie. Da du es aber ironisch meinst, sagst du damit, ich sei dumm. Leider bin ich kein Genie, bin aber auch nicht dumm. Damit grenzt der Ausdruck Genie erneut an eine Beleidigung und ist sicher eine erneute Provokation. Das muss in einem Motorradforum nicht sein.
Ich hatte ja geschrieben, dass der Motor mehr Drehmoment entwickelt.
@franz muc: Du hast natürlich Recht, wenn du schreibst, dass die Ölpumpe sich unabhängig von der Ölviskosität gleich schnell dreht. Ich bin auch hier lediglich ein interessierter Laie, aber mir wurde von mehreren Ölprofis gesagt, dass durch den geringeren Widerstand, das dünnere (das 5w ist ja nur beim Kaltstart dünner) schneller fließt als ein 10w. Bei warmen Motoren sind alle 40er normentsprechend ähnlich, da der gleichen Norm entsprechend. Das 5w ist im kalten Zustand deutlich dickflüssiger als ein 10w40 (auch als ein 10w-50 oder 10w-60) bei ca. 100 Grad Celsius. der Öldruck des 5w kalt ist kleiner als der Druck des kalten 10w, aber deutlich höher als der Druck eines warmen 10w-40 ( oder 50 oder 60).
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon gangsta » 23 Sep 2017 09:11

Wenn etwas schneller fließt, dass sagt das was über die Strömungsgeschwindigkeit aus, und nicht über den Druck.
Druck ist gleichzusetzen mit Strömungswiederstand. Ist die Plörre sehr "dünn", baut sich ein geringerer Druck aus. Das sieht man sehr gut, wenn man Öldruck und Ölthemperatur beobachtet (kannst du dir für ca 150 in dein Auto einbauen).
Ein Genie macht clevere Sachen, das Gegenteil davon macht etwas, was weniger clever ist. Weder ist Genie zwangsläufig Klug, noch dessen Gegenteil dumm. Wie du die Bezeichnung "Genie" interpretierst überlasse ich aber grundsätzlich dir.
kann man sie überhaupt noch DR nennen? ;)

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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon ric » 23 Sep 2017 22:21

@ gangsta: Das ist schön, dass du mir die Interpretation deiner Provokationen und Beleidigungsversuche überlässt. Weniger schön ist, dass du es erneut wiederholst.
Entweder willst du mich nicht verstehen oder ... . Die Zusammenhänge mit dem Öldruck und den Viskositätsangaben habe ich, meine ich zumindest, ausreichend klar erklärt. Vielleicht noch ein Versuch: Ein 5w-40 ist kalt und warm nicht dünnflüssiger als ein warmes 10w-40(innerhalb der Norm), baut also keinen geringeren Öldruck auf als ein betriebswarmes 10w-40. Lediglich kaltes 10w-40 ist etwas "dicker" als kaltes 5w-40. Kalt sind beide erheblich "dicker" als betriebswarme 10w-40 oder 5w-40. Wenn du mich aber einfach nicht verstehen willst, dann nützen Hunderte Erklärungen und Beispiele leider wenig.
Ich bitte dich höflich, die Beleidigungsversuche und Provokationen zu unterlassen.
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon gangsta » 25 Sep 2017 09:27

Da das Öl warm genauso dick ist, wie das 10W40, welchen positiven Einfluss hat es dann auf die Kupplung? Ist die Tribologie anders, obwohl das Öl warm genauso dick ist?
Warum funktioniert das 5W40, 10W40 laut deiner Aussage aber nicht?


Der Theat ging mit folgenden Worten los:
ric hat geschrieben: Durch die Motorbearbeitung mit einem Übermaßkolben liegt jetzt vermutlich ein höheres Drehmoment an.


Aus vermutlich mehr Drehmoment wird wie aus Geisterhand eine komplette Motorbearbeitung, aus Übermaßkolbrn werden 740ccm plus Nockenwelle, Ventile, volles Programm.
Welche Werkstatt, die das kann, ist nicht in der Lage die Kupplung in den Griff zu bekommen?

Meiner Meinung nach ist hier irgendwann die Glaubwürdigkeit abhanden gekommen- kommt mir ein wenig so als ginge es hier nicht um Kupplung, Öl oder Motorrad, sondern eher um den zwanghaften Versuch mich als großen bösen buh-man darzustellen...
Die Rolle spiele ich hier schon ewig, da hab ich nichtsmehr zu verlieren, die Mühe kannst du dir sparen :lol:

Edit:
PN von März:
ric hat geschrieben:... Fußrastentieferlegung, Motorrevision mit Übermaßkolben usw.. Vielleicht brauche später selbst einen fachmännischen Rat von dir...


Ich denke damit ist alles gesagt. Ich mag provoziert haben, aber ich haue hier nicht allen die Taschen voll um gut dazustehen.
So long
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Re: Rutschfeste Kupplung?

Beitragvon ric » 12 Okt 2017 19:01

@gangsta : a.: Die DR Kupplung scheint besonders bei kaltem Öl zu rutschen, wie hier im Forum auch berichtet wurde. Das 5w-40 ist im kalten Zustand etwas dünner (niedrigere Viskosität) als ein 10w-40. Im Fall meiner DR hat das 10w-40
nicht funktioniert, das 5w-40 schon. Allerdings mit der großen Einschränkung, dass es kein wissenschaftlicher Versuchsaufbau ist und schon gar kein Beweis, zumal gleichzeitig mit dem 5w-40 auch die ca. 100% stärkeren
Kupplungsfedern (und andere weitere, oben beschriebene Maßnahmen) verbaut wurden. Die Federn waren vermutlich der Hauptbestandteil der Problemlösung. Das war meine persönliche Erfahrung, welche aber durchaus
einen technischen Hintergrund hatte.

b.: Die Werkstatt möchte ich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht nennen, da das Problem mit der Kupplung hier öffentlich dargestellt, als ungerechtfertigte Kritik durch die Werkstatt angesehen werden könnte und mich,
theoretisch, wegen Geschäftsschädigung oder ... belangen könnte. Ich will hier ausdrücklich erwähnen, dass ich summa summarum mit dieser Werkstatt zufrieden war und es auch Heute noch bin.

c.: Dass ich nicht über das "volle Programm" mit 740ccm usw. geschrieben habe, lag daran, dass ich hier nicht als Angeber usw. auftreten wollte und der Meinung war und auch Heute noch bin, dass die Erwähnung des gesteigerten
Drehmoments als Erklärung für die daraus resultierende Problematik mit der rutschenden Kupplung logisch und ausreichend ist.

d.: Ich will eigentlich nicht mehr auf deine Zweifel an meiner Glaubwürdigkeit und andere erneute persönliche Angriffe mir gegenüber reagieren. Ich will nur noch sagen, dass es mir in diesem Thread nur um die Problemlösung mit
der Kupplung ging und ich keineswegs einen User oder eine andere Person angreifen wollte. Ich musste mich aber gewisser Angriffe erwehren und manche Dinge klar stellen. Ich empfand es leider als unangenehm, wie dieser
Thread aus der Spur geriet und bin der Meinung, dass der hier teilweise praktizierte Ton fehl am Platz ist. Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich, wie bei den anderen DR-erfahrenen Usern auch deine Erfahrungen mit der
DR schätze.
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