TÜV verweigert wg. 130er Reifen

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DROldie
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von DROldie »

Ich war im Juli bei der DEKRA zur HU, da gab es keine Probleme trotz nicht eingetragenem 130er der drauf ist. Klar ist das Glücksache, bei der nächsten Kontrolle kann sich einer dran Aufgeilen... ich lass es bis dahin drauf ankommen :roll: :wink:
Claus hat geschrieben: 17 Aug 2020 20:59
Den alten Brief hatte ich mit bei der Zulassung. Er wollte den 130er nicht eintragen. Also nicht zusätzlich sondern dann nur den 130er und für 38 Euro. Ich hab dann abgewunken. Veralbern kann ich mich alleine.
Eigentlich hätte ich den Bereichsleiter*m*w*d verlangen sollen, mir war an dem Tag nicht nach Konfrontation und stundenlangem Warten.
Da muss man echt aufpassen das man nicht unfreundlich wird.... :oops: Ich wäre auch eher wieder gegangen...

Ein Kollege von mir hat eine uralte Suzuki mit Reimo Verkleidung zur Vollabnahme beim TÜV vorgefahren.... NULL Probleme, und das hier im Landkreis MR-Biedenkopf :shock: TÜV und dann Zulassungsstelle.. ein Trauerspiel wenn man die falschen Mitarbeiter erwischt... :? :x

Gruß Peter
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deFlachser
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von deFlachser »

DROldie hat geschrieben: 18 Aug 2020 10:12 Ich war im Juli bei der DEKRA zur HU, da gab es keine Probleme trotz nicht eingetragenem 130er der drauf ist. Klar ist das Glücksache, bei der nächsten Kontrolle kann sich einer dran Aufgeilen... ich lass es bis dahin drauf ankommen :roll: :wink:
Solange DOT vor 2020 ist gibt es keine Probleme. Die Übergangsfrist gilt bei "alten" Reifen noch bis Ende 2024. Solange reicht es die Bescheinigung vom Reifenhersteller mitzuführen.

Gruß Stefan
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franz muc
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von franz muc »

Ich hatte es, wie beim Claus. Die Zulassungsstelle in FFB musste unbedingt 100/80/21 vorne eintragen. Den in den alten Papieren auch stehenden 90/90/21 konnte die Dame keinesfalls eintragen.
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Tüv verweigert aufgrund von Sp41 >>A<<

Beitrag von SP41AMarc »

Guten Abend und willkommen zur nächsten Runde

Thema : TÜV verweigert aufgrund von “dein Gesicht passt mir nicht.”

Ich habe ein Problem, bei dem ich mir langsam nicht mehr zu helfen weiss und hoffe dass eure Kompetenzen als DR650 Dudes mir weiter helfen.

Ich besitze seit einiger Zeit eine Dr650 Typ SP41A

Ich habe etwa 1000€ in die Restaurierung gesteckt und musste leider vom TÜV Prüfer nach Hause geschickt werden da er in seinem System den Typ SP41A nicht finden konnte. Stattdessen konnte er nur den Typ SP41B finden. Ebenso kann ich keinerlei Reifenfreigaben etc. für das Modell bekommen und selbst auf der Suzuki Website ist der Typ nicht aufgelistet.

In meinem Fahrzeug Schein und Brief steht, dass nur Reifen mit Freigabe für das Motorrad zugelassen sind. Dies hat den TÜV dazu veranlasst mir die Plakette nicht zu geben und ich habe nun 2 Monate Zeit kleinere Mängel zu beseitigen, sowie die Freigaben oder vergleichbares zu besorgen. Eigentlich hatte ich mit meinem Vater eine Tour durch Deutschland für diesen Sommer geplant. Ich hoffe diese nicht auf Grund von bürokratischen Hindernissen absagen zu müssen.

Meines Erachtens ist das Fahrwerk der beiden Typen Identisch und ich verstehe den Grund nicht warum die Freigaben für den Typ SP41B nicht ausreichen um den TÜV zu überzeugen.

Gibts irgendjemanden der das selbe Problem schon einmal hatte?
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deFlachser
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von deFlachser »

Um was genau geht es Dir? Fahre selbst auch eine "A" und die hat anstandslos ihre Plakette bekommen.

Sie hat zum Einen kein Standlicht, was auch nicht gefordert ist. Zum Anderen hat sie das Lenkradschloss unter der unteren Gabelbrücke, schön versteckt. Die "B" hat das an gewohnter Position, links im Rahmenrohr.

Mehr Unterschiede sind mir bisher nicht bekannt.

Beim Hinterradreifen wurde ich lediglich wegen der Größe gefragt. Freigabe vom Hersteller gezeigt, und gut wars.

Gruß Stefan

Ach ja, ne kurze Vorstellung wäre auch ganz nett und kommt hier immer gut an.
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SP41AMarc (19 Aug 2020 00:45)
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m.w.
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von m.w. »

hi,
freigaben gibt´s bei den diversen Reifenherstellern zum download. Ansonsten: kurze mail an den entsprechenden schreiben, die sind eigentlich sehr kooperativ.
Vielleicht eine Briefkopie von einer anderen DR 600 sp41A mitnehmen?
Reifenfreigabe von Suzuki:
https://motorrad-app.suzuki.de/download ... ben/23.pdf

Wenn der TÜVler die DR600 nicht finden kann sollte er mal sein WLan Kabel überprüfen... und nicht ständig mit -rm [filename] danach suchen :twisted:

https://rrzs42.uni-regensburg.de/edmund ... h_g01.html
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deFlachser
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von deFlachser »

m.w. hat geschrieben: 18 Aug 2020 22:20 Vielleicht eine Briefkopie von einer anderen DR 600 sp41A mitnehmen?
Ääh Markus,

es geht um die 650er. Und da ist in der Tat nur die "B" in der Liste.
SP41 =650er, SN41 = 600er, so ist das doch, oder?

Gruß Stefan
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SP41AMarc (19 Aug 2020 00:43)
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m.w.
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von m.w. »

upps..
bin zu sehr auf die SN41A geprägt..
Die Sp41A ist dann aber nicht die deutsche Variante, sondern Schweiz Östereich,Frankreich, oder???

Mal Suzuki direkt angeschrieben?

300, Takatsuka-cho, Minami-ku, Hamamatsu City, Japan 432-8611 :mrgreen:
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von SP41AMarc »

Ups sorry für den plumpen Start :D

Ich bin Marc 28 aus Essen, bin bis vor 3 Jahren ausschließlich Supersportler gefahren und hab durch das schrauben an der Dr650 ne totale Liebe zu dem alten Eisen bekommen.

Vielen Dank schonmal für die direkte Reaktion.

Also es sieht so aus dass der TÜV mir weder einen 130er noch einen Standard 120er durchgehen lassen will aufgrund einer Eintragung in der folgendes steht: Reifenpaarung nur nach Freigabe des Reifenherstellers * Reifenfabrikatsbindung Gem. Betriebserlaubnis beachten *

Seiner Aussage nach kann er mir weder die im Schein festgelegten Daten als Grundlage, noch Reifen anderer Dimensionen durchgehen lassen, solange keine Freigabe vorliegt.

Ich habe bereits Suzuki angeschrieben...
Sinngemäß bekam ich folgende Antwort:

Sp41a haben wir nie in Deutschland eingeführt daher besitzen wir keinerlei Daten zum Vergleich der beiden Typen. Bitte wenden sie sich an eine Vertragswerkstatt und bitten diese mit dem TÜV ihre Reifen eintragen zu lassen. Jedoch können wir keine Gewährleistung geben da dies im Ermessen des Prüfers liegt.

Als Nächstes habe ich nun Continental angeschrieben, welche sich bisher noch nicht zurück gemeldet haben.

Hat eventuell irgendwer schon Reifen als Eintragung in seinem Schein von einer „A“ ?
Das nimmt dem Prüfer möglicherweise die Hemmschwelle. Oder denkt ihr ich sollte nochmal die Prüfstelle wechseln? Die 5 Vorbesitzer sind das Teil ja auch seit 1991 in DE gefahren. Kann doch nicht sein dass es erst jetzt ein Problem darstellt.
:/
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DROldie (19 Aug 2020 00:15)
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von DROldie »

Hi Marc,
doch kann sein das erst JETZT ( wieder mal ... ) die Bedingungen laut Gesetzgeber geändert wurden... :shock: :oops: :cry: :evil: :twisted:
Ein immer wieder entzückendes Thema.. es gibt bestimmt Kollegen im Forum die Dir konkrete Hilfestellung geben können! Wie so oft.. keiner will die "Verantwortung" übernehmen. Das Schwierigste an der Situation ist, einen fitten Prüfer zu finden, der auch Sachverstand und Kompetenz genug besitzt .

Daumen hoch und Gruß Peter :D
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SP41AMarc (19 Aug 2020 00:43)
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von SP41AMarc »

Danke Peter für die motivierenden Wort! (:

Das bedeutet du würdest mir auch ne neue HU empfehlen?

Im aller schlimmsten Fall muss ich mir also einen 120er Reifen von 2020 besorgen und diesen Kostenpflichtig eintragen lassen weil ich für die alten Gummis halt keine Freigaben bekommen kann. Richtig?
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andreasullrich
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von andreasullrich »

meine Empfehlung

mache ein paar neue Reifen drauf ......
lasse diese eintragen .........

weniger Ärger und Stress mit der Suche.....

um das eintragen kommst eh nicht mehr drumherum mit der neuen Regelung.

Entscheide Dich für die richtige Reifengröße....
Also entweder:

90/90-21 und 120/90-17
oder
90/90-21 und 130/80-17

eintragen lassen

und dann haste deine Ruhe............ :mrgreen:
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SP41AMarc (19 Aug 2020 07:23)
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BMW K1200RS Bj. 2000
Farbe "Dakargelb/Arktisgrau"

Treffen 2018 - Geiselwind (Ein Hammer-Event, Super Leute kennen gelernt) :mrgreen:
Treffen 2020 - Annweiler am Trifels (Ein Super Event, geile Truppe am Start) :mrgreen:
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von SP41AMarc »

Sehr wahrscheinlich haste recht. Der Prüfer wird mich letzten Endes so lange durch fallen lassen bis er mit der Eintragung um die Ecke kommt und sich vorher seine Taschen voll machen.
:oops: :cry:
Die neue Reglung ist einfach gestört.
Also den 130er werde Ich mir abschminken können da der nicht im Schein steht.

Fährt jemand n guten Straßenreifen In 120 welchen er empfehlen kann?
Pixxel
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von Pixxel »

Alternativ, wenn du dazu die Zeit und Lust hast, mal bei verschiedenen TÜVs und Dekras in deiner Gegend vorständig werden und einfach mal fragen "SP41A steht im Schein... Sollte die gleiche sein wie B, nur der Ländercode... Hätte gerne nen 130er Hinterreifen wegen mehr Auswahl... Geht das?"

Ich musste in den letzten 5 Jahren viermal zum TÜV (zweimal Eintragung, zweimal HU), insgesamt war ich bei sechs verschiedenen Niederlassungen. Manche stellen sich quer und haben keinen Bock (oder haben die Einstellungen das sowieso alles verboten ist), manche dürfen/machen sowas generell nicht, machen wollen hunderte von Euro für Vollabnahme etc und die die einen nicht schikanieren brauchen 15 Minuten und die Sache ist erledigt.

Ne TÜV Prüfung nur Geldmacherei, das hat nix mit Sicherheit oder sonstwas zu tun, also einfach mal rumfragen bis sich einer findet ders macht
Claus
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von Claus »

Der Tipp ist genau richtig. Lass dir die Kombination direkt eintragen, die Du dann fahren willst. Bei einer Prüfstelle, die das machen möchte.
Bei der SP41B ist der 130er Reifen eintragungsfähig. Du mußt halt einen Prüfer finden, der einsieht, daß das A-Modell einfach eine andere Länderkennung ist.
wohin du gehst, da bist du dann...
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