TÜV verweigert wg. 130er Reifen

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Ocki
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von Ocki »

andreasullrich hat geschrieben:
13 Apr 2020 20:45
In meinem Brief stehen beide Größe drin
Was denn für ein Brief ?
Bei mr gibts nur noch die Zulassungsbescheinigung Teil 2.
Und da steht absolut nix drin.
Bin Verwirrt.
so long,Ocki

franz muc
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von franz muc »

Wenn er sein Motorrad schon ewig sein eigen nennt und schon länger jung ist, sieht das so aus...

Man beachte auch Zeile 5...
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Der Dreisi
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von Der Dreisi »

Ocki hat geschrieben:
14 Apr 2020 16:06
Was denn für ein Brief ?
Bei mr gibts nur noch die Zulassungsbescheinigung Teil 2.
Genau aus diesem Grunde, weil in den EU-Dingern nichts oder fast nichts drinsteht, wird ja empfohlen den alten Fahrzeugbrief aufzubewahren.
Damit kann man beim TÜV belegen welche Reifenkombi schon eingetragen ist, falls da ein Problem entsteht.
Auch für eventuelle Beweislage nach Polizeikontrollen wichtig, wenn man Einspruch einlegen will...
Der alte Fahrzeugbrief wird ja nach Umschreibung in die Zulassungsbescheinigung 2 als entwertet zurück gegeben.

Ich habe bei meinem MB 190E immer eine Kopie vom alten Brief dabei wenn ich den mal ausführe, weil ja auch nicht alles drinsteht.
Habe den schon mehrfach vorgezeigt bei TÜV und Polizei und immer war alles ok damit.

Gruß, Thomas

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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von deFlachser »

franz muc hat geschrieben:
14 Apr 2020 16:16
Man beachte auch Zeile 5...
Köstlich :lol: :lol: :lol:

Gruß Stefan
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andreasullrich
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von andreasullrich »

Genau
So sieht es dann im alten Brief aus.
Mann beachte Zeile 20-23.
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von elle »

Hallo,
ich verfolge diese Reifendiskussionen in verschiedenen Foren bei verschiedenen Motorrädern. Eigentlich ist die Situation doch recht klar:
Bei allen Fahrzeugen muss eine Größenänderung in Abweichung der Papiere eingetragen werden, egal ob EU-Zulassung oder deutsche ABE.
Bei allen Fahrzeugen mit deutscher ABE (also alles bis EZ ab 2000 ca.) muss jeder Reifentyp, der nicht in den Papieren eingetragen ist (also eigentlich alle aktuellen Reifen), vorgeführt und eingetragen werden. Die bisherigen Freigaben der Reifenhersteller können nur noch als Grundlage für die Tüv-Prüfung verwendet werden.
Bei der DR gibt es aber keine Reifenbindung. Der Hinweis auf den Fahrzeughersteller, der meistens eingetragen wird, ist bei der DR also unerheblich, da Suzuki bei der DR keine Reifenbindung vorgibt.

Bei der SP44 sind lt. Suzuki sowohl 120er als auch 130er möglich und zwar ohne Reifenbindung. Dies kann auf der homepage von Suzuki/Reifenbescheinigungen nachvollziehen. Bei Mopedreifen gibt es dazu auch ein unterhaltsames Video.
In den aktuellen Zulassungsbescheinigungen wird nur noch 1 Größe eingetragen, meistens die, die einem nicht passt. Ich habe sowohl die Bescheinigung von Suzuki als auch eine Kopie des alten Briefes immer dabei.
Damit gibt es weder bei Polizei noch Tüv Probleme. Wenn im alten Brief der 130er eingetragen ist, muss dies für die Zulassungsbescheinigung nicht nachgeholt werden.

mfg
Andreas

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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von Grumpyoldgerman »

Öhm,

Da sich keiner gemeldet hat noch die Frage:
Hat jemand einen 130 Reifen in den Papieren seiner SP44 eingetragen und würde mir eine Kopie/Scan zur Vorlage beim TÜVologen zukommen lassen?

Danke und Grüßle

Jerry
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von Claus »

Ich komme gerade vom TÜV- Eintragung von Bridgestone BT 46 anstelle von BT45. Für günstige 79,30 Euro gabs die Eintragung nach §21 STVZO. Jetzt nur noch kurz zur Zulassungsstelle und die Fahrzeugpapiere berichtigen. Wohl nochmal so ca 45 Euro. Ist doch fast garnix, nur für ein paar neue Reifen. Die Alternative wären irgendwelche Reifen DOT 2017 gewesen. Ich glaubs einfach nicht. Und das darf ich jetzt mal eben meinem Kunden erklären. Super.
Ich mach den Scheiß nicht mehr mit. Wenn das bis Jahresende nicht besser wird mit den Regulierungen durch den TÜV und den Kosten, die ich dadurch habe (alleine 300 im Jahr, damit ich über haupt meine Werkstatt also prüfstützpunkt nutzen darf), hört das mit TÜV-Service hier auf.
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von deFlachser »

Grumpyoldgerman hat geschrieben:
16 Apr 2020 12:56
Öhm,

Da sich keiner gemeldet hat noch die Frage:
Hat jemand einen 130 Reifen in den Papieren seiner SP44 eingetragen und würde mir eine Kopie/Scan zur Vorlage beim TÜVologen zukommen lassen?

Danke und Grüßle

Jerry
Hi Jerry,

bitte noch etwas Geduld, bin am Suchen und teilweise auch schon fündig geworden. Sieht gut aus, SP44 oder SP45 sollte eigent egal sein, odder?

Melde mich :).

Grüße Stefan
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von deFlachser »

So,

vier Briefe durchforstet, 2x SP41 A und B, nix :cry:.
1x SP46, nix :cry:.
1x SP45 vom Junior, yeah, beide Größen eingetragen :D.

D. h., ich habe die A... karte und du den Joker.

Schick mir mal per PN deine Mail Adresse. Werde den Uraltbrief scannen und dir dann zuschicken :wink:.

Gruß Stefan
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von DR500 »

Claus hat geschrieben:
16 Apr 2020 15:32
Ich komme gerade vom TÜV- Eintragung von Bridgestone BT 46 anstelle von BT45. Für günstige 79,30 Euro gabs die Eintragung nach §21 STVZO.
80 Euro für die Eintragung eines Reifens sind ne Frechheit und über das doppelte des normalen Tarifes für solche Geschichten. Der Prüfer hätte mich zum letzten Mal gesehen...

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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von Claus »

Das ist genau das Problem. Keiner in Hamburg will irgendwas eintragen. Und ich bin drauf angewiesen. jede Woche. Was meinst Du, warum ich so angefressen bin? Dazu kommt ja, daß der Kunde nochmal Geld los wird bei der Zulassungsstelle. Wenn ich dem Kunden Geld dafür abnehmen würde, daß ich zweieinhalb Stunden unterwegs war (zur Püfstelle, dort gewartet und wieder zurück), wär die ganze Aktion teurer als die beiden Reifen mit Montage und Aus- und EInbau. Das kanns echt nicht sein.

Ich hab mir gerade nochmal die Preisliste angeschaut. Mehr als 42 Euro hätten das nicht sein dürfen.
Allerdings hat er mit Gewalt noch die vordere Bremsleitung mit eingetragen. Das ist eine ABE-Leitung, die schon lange verbaut ist, und für die mir der Kunde die ABE nicht mitgegeben hat.
Ich werde das bei Gelengenheit mal an der richtigen Stelle zur Sprache bringen. Um das zu vermeiden, hätte ich 35 km fahren müssen, um sowas aus meiner Werkstatt zu holen.

Ich überlege wirklich, ob ich das mit dem TÜV-Service nachlasse. Bei mir sind das pro Jahr zwischen 100 und 130 Vorgänge und drei bis vier größere Eintragungen. Wir sprechen über etwa 10 bis 12 k€/Jahr.
Einerseits kommen dadurch immer wieder Folgeaufträge, aber ich hab keine Lust mehr, mich abzocken zu lassen.
Zuletzt geändert von Claus am 16 Apr 2020 20:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von PinzMax »

Ist das schwer OT, wenn ich sage, dass die spinnen?

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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von DR500 »

Ansonsten mal bei KÜS, GTÜ oder DEKRA nachfragen. Die dürfen seit diesem Jahr auch 21er machen, TÜV sowieso. Mit etwas Glück findest du einen, der bereits die Zulassung zum
AAS hat.
Generell gilt es einen zu finden, der Bock auf die ganzen Sachen hat, die wir so machen. Andernfalls ist es nur unnötige Arbeit für den Prüfer, die er sich gern vom Hals hält...
Das Risiko für den Prüfer ist bei diesen 08/15 Angelegenheiten jedenfalls = 0.

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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

Beitrag von deFlachser »

PinzMax hat geschrieben:
16 Apr 2020 20:14
Ist das schwer OT, wenn ich sage, dass die spinnen?
Nee Max, nix OT. Mir wollten sie für nen Lenker auch um die 80 Taler abzocken plus Zulassung.
Habe es dann gelassen und den Lenker "umgelabelt" :lol:.

Schließlich scheiß ich mein Geld nicht, ich muss es sauer verdienen wie wohl die meisten hier.

Kann man einfach immer nur wieder :evil: bekommen.

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