Restauration einer SP44

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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von 95 dB » 01 Sep 2018 11:44

Ich hoffe, wir bekommen ganz viele Bilder von Deiner Restauration zu sehen. Sowas versüßt den tristen Alltag.. :wink: :D


(...und hält das Forum am Laufen....)

Karl

Pixxel
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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Pixxel » 01 Sep 2018 14:43

Also online gibts mit ein bisschen Suche das englischen Handbuch, aber wie legal das ist... Praktisch sind sie allemal :lol:

Wenn wir uns mit den vsk einig werden könnte ich dir sonst nur das Bucheli leihen, das hab ich hier.

Hasi
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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Hasi » 01 Sep 2018 19:15

Bin auch mal gespannt auf die Motorzerlegung wie das Getriebe nach 80Tkm aussieht. Aber bis dahin sind es ja noch ein paar Schrauberstunden. :-)

Bitte viele Bilder einstellen.

mannimatze
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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von mannimatze » 09 Dez 2018 14:49

Hallo,
bin neu im Forum und auch beim Wiederaufbau einer SP 44.
Bin schon soweit das sie TÜV bekommen hat, jedoch möchte ich die Suzi wieder in den original Zustand bringen (soweit möglich). Daher möchte ich Fragen ob jemand Fotos vom Cockpit hat, da bei meiner ne andere Verkleidung sowie ein Keso-Instrument verbaut. Aus den Rep-Anleitungen werde ich da nicht besonders schlau wie das ganze aufgebaut ist.

Schon mal Danke im Voraus.

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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von deFlachser » 09 Dez 2018 17:48

Hallo Mannimatze,
willkommen im besten aller Foren. Hier mal ein Bild des Cockpits von ner SP45. Die sind meines Wissens nach bis auf den Motor gleich (Kicker/E-Starter)
Cockpit_SP45.jpg
Gruß Stefan :mrgreen:
Erfahrung verhält sich proportional zur Masse des zerstörten Materials :roll:

Schon gewusst? Zwei Flaschen Wein ersetzen 10 Semester Philosophiestudium :D

DR 650 SE, SP 46 Bj. 96, 32000 km fährt mit eigenem Kopf aber XF-Motor 21000 km
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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Kex » 16 Dez 2018 19:03

Soo, hier gings tatsächlich mal wieder weiter. Zwischendurch hab ich mal versucht, die Kiste zu verkaufen, da es dank Hausbau zeitweise etwas knapp war. Letztendlich hab ich mich dann von meiner F 650 GS getrennt, da fand sich recht schnell ein Käufer. Budget für die DR ist jedoch stark geschrumpft, was angesichts der netten Überraschungen, die ich im Motor entdecken durfte, nicht wirklich hilfreich ist.

Gestern hab ich angefangen, den Motor zu zerlegen. Der Zylinderkopf sieht gut aus, keine Risse, Nockenwellenlager sind auch noch iO. Nur die Nockenwelle samt Kipphebel sind im Arsch
P1010712.JPG
P1010716.JPG
P1010719.JPG
Des weiteren hat der (mMn recht neue) Kolben gefressen und das Pleuel lässt sich ca 1mm auf und ab bewegen :roll:
Das Getriebe hab ich noch nicht raus, da mir zum Zerlegen des Motors noch Polradabzieher und Kupplungsgegenhalter fehlen. Was ich bisher von oben gesehen hab, ist (natürlich) Pitting zu sehen, aber sah nicht ganz so schlimm aus, wie erwartet. Aber das kann ja noch kommen, wenn ichs ausgebaut hab :lol:
Da nix Kohle werd ich wohl den Motor voll zerlegen und dann mal gucken, was Frankie so an Material liefern kann.

Glückwunsch jedenfalls an alle, die die Machine NICHT gekauft haben. Hätt nicht gedacht, dass es so übel aussieht.... :lol:

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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Kex » 16 Dez 2018 19:04

Hier noch Bilders von Kolben und Zylinder:
P1010720.JPG
P1010722.JPG
P1010728.JPG

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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Kex » 16 Dez 2018 19:08

Und hier Pleuellager:
P1010726.JPG
P1010727.JPG

Blick ins Getriebe
P1010725.JPG

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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Eintopftreiber » 16 Dez 2018 19:15

Hi ,

mal ne Frage ...ich habs überlesen oder nicht gelesen ...egal ...wass hat der Motor runter ??

Gut..... ich habs gesehen 82 oder so …. Da darf das Zeug so aussehen …..

Grüße

Jörg
...was annerschwu ä Blummewas des is bei uns ä Dubbeglas...

Hmmmm immer wenn ich rechts drehe wird die Landschaft schneller

:D when nothing goes right go left :D

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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Kex » 16 Dez 2018 19:25

Das kann ich nur raten. Laut Tacho und Verkäufer 60.000. Kann man glauben oder auch nicht. Ich glaubs nicht!!! :|
Hab auch TÜV Unterlagen, die sagen 80.000+
Der Zylinder hat ne andere Farbe als der Rest vom Motor, wurde wohl auch schon mal getauscht.

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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Eintopftreiber » 16 Dez 2018 19:36

:shock:

Na dann bin ich mal auf das Getriebe gespannt

Hau rein

Grüße

Jörg
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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Hasi » 16 Dez 2018 20:51

Wenn das Pleul 1mm Spiel hat muss es ordentlich geschlagen haben als der Motor noch lief, hatte das der Verkäufer erwähnt?
Eine gute Kurbelwelle hätte ich noch. :-)

hiha
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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von hiha » 17 Dez 2018 06:38

Der Kolben ist kein Originaler, sondern ein ziemlich guter J.E. Schmiedekolben. Schade dass er so viele Brösel erwischt hat, evtl könnte man ihn mit einer Beschichtung noch retten.
Die Ventile haben in den Kolbenboden eingeschlagen, sind also wahrscheinlich krumm.
Die Kipphebel habens hinter sich, Laufflächen sind runtergewetzt, Nockenwelle täte ich so auch nicht mehr einbauen.
Mach doch mal Fotos von den Ventilfedern, nicht dass der Vorbesitzer da Härtere eingebaut hat.
Schade eigentlich..
Gruß
Hans

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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von Kex » 17 Dez 2018 06:53

Der verkäufer hat nur gesagt, dass der Motor noch lief, als er sie vor 2 Jahren abgestellt hat. Muss aber auch zugeben, ich stell bei Motorrädern in dem Zustand meist nich mehr viele Fragen. Da geh ich einfach vom Schlimmsten aus und lass mich überraschen :lol:

Ventile sehen gerade aus. Werd sobald ich dazu komm mal gucken, ob sie dicht sind. Aber ich glaub diese Ventiltaschen sind eingefräst. Aber die sehen schon komisch aus....
Lohnt sich das, so nen Kolben neu beschichten zu lassen? Was kostet der Spaß denn ca.?

Hier mal noch Bilder, auf denen man die Federn sieht
P1010713.JPG
P1010714.JPG

hiha
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Re: Restauration einer SP44

Beitrag von hiha » 17 Dez 2018 07:32

Die Federn sehen original aus, denk ich.
Den Kontakt in den Ventiltaschen sieht man hier ganz gut. Einmal ist rechts was aufgestaucht, und das Blanke links ist auch nicht so schön.
SP44-kolben-detail.jpg
Beschichtungen machen mittlerweile viele Instandsetzereien, einfach mal fragen.
Die eingedrückten Brösel sind natürlich nicht so schön. Sie könnten vom aufgelösten Pleuellager kommen, aber auch vom Getriebe.
Ich vermute jetzt mal, dass ein guter Gebrauchtmotor (nicht vom DreiBuchstabenMann) erheblich günstiger kommt, als den Hinnichen zu richten, wenn man nicht das Meiste selber machen kann.

Gruß
Hans

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