neue DR650SE SP46 kaufen

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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von DR500 » 23 Nov 2019 16:23

Würde mich auch interessieren.
Ich könnte mir vorstellen, dass die für eine gewisse Zeit in Ausland angemeldet waren und über diese Person jetzt in Polen zugelassen wurden- es gibt da diverse Ausnahmeregeln. Was dafür sprechen würde ist, dass die von 2018 sind und nicht von 2019.

Interessant ist auch, dass da Offraodtouren mit der F800GS angeboten werden- wo wir ja erst vor wenigen Tagen gelernt haben wie anfällig und ungeeignet die fürs Gelände sind.

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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von twostroke » 25 Nov 2019 11:35

Moin!

Man kann so man denn will.

Fahrzeuge als Umzugsgut zu deklarieren geht, man muss nur die grundlegenden Regeln beachten: Geplanter Aufenthalt mindestens ein Jahr, realer Aufenthalt mindestens 0,5 Jahre, Zulassung mindestens 0,5 Jahre, Verkaufssperre nach Übersiedlung von ??? Jahren (ich glaub auch 0,5 Jahre, bin aber nicht sicher)

Folgendes Szenario: Man eröffne einen Motorradverleih/Adventure-Tours Anbieter im EU-Ausland, bestelle sich eine Handvoll (oder mehr) DR650SE's, lasse alle auf sich selbst zu (unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten was die Gesellschaftsform der Unternehmung betrifft) und warte ab. Nach einem halben Jahr gibt man die Unternehmung auf weil zu wenig Nachfrage/kein Lust/Änderung der persönlichen Ziele, lege glaubhaft dar dass man ja schon vor hatte das längerfristig zu betreiben und ziehe zurück in die EU. Die Mopeds sind auf einen selbst zugelassen und dürfen als Umzugsgut mitgenommen werden (zu klären bleibt ob die Anzahl in irgendeiner Form begrenzt ist) und in der EU ganz normal zugelassen werden. Danach gilt eine Verkaufssperre von x Monaten in denen keins der Fahrzeuge veräußert werden darf. Danach können die Mopeds aber verkauft und ganz normal von jedem anderen zugelassen werden.

Das ist ein legaler Weg. Aber das kostet. Allein die Zulassung und die Versicherung kostet halt, dann sollten die Kisten auch noch einigermaßen geschützt stehen, der Transport kostet Geld und die Amtsgeschäfte erledigen sich auch nicht von alleine. Und nebenbei macht man das ja nun auch nicht aus reiner Nächstenliebe sondern wenn man den Aufwand treiben will dann schon auch damit ein bisle was hängen bleibt.

Für einen normalen Werktätigen ist das eher utopisch, hängt die Geschichte ja auch mit der Verlegung des festen Wohnsitzes ins EU-Ausland zusammen. Aber angenommen man hat einen rüstigen Rentner an der Hand der ohnehin vielleicht nix besseres zu tun hat als durch die Weltgeschichte zu reisen und den man für so eine Idee begeistern kann....

Alles kann, nichts muss.

Motorradvermietung in Kaliningrad oder in Bosnien-Herzegowina -> nahe zur EU-Außengrenze, überschaubare Transportstrecke, kalkulierbare Lebenshaltungskosten....

Gruss Dominik
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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von Der Dreisi » 25 Nov 2019 13:04

Ich glaube wir sind inzwischen schon alle zu betriebsblind geworden was solche offiziellen Dinge angeht... :wink:

Ich komme aus der Fahrzeugbranche, früher Werkstatt, bis ich nochmals eine Ausbildung für das Kaufmännische machte, aber inzwischen gehe selbst ich meist den "einfachen" Weg um niemanden auf die Füsse zu treten... :?

Wie ich schon geschrieben habe, mein bester Buddy hat kürzlich eine TM250 zugelassen, ganz neu, ist ein Zweitakter, TM gibt da für die "Enduros" einen Zusatzkabelbaum raus um Blinker usw anzuschließen, mehr braucht die nicht.

Es gibt da jede Menge Ausnahmeregelungen, die braucht zb. nur einen Spiegel, keinen Seitenständerschalter, keine Batterie für Standlicht und noch ein paar Kleinigkeiten.
Abgesehen von nicht vorhandenem ABS oder Katalysator.
Dafür hat die auch wegen dem ganzem Kram zwei Seiten Fahrzeugscheine... :wink:
Zugelassen bekommt man immer noch alles, es ist nur eine Frage der Geduld, der Unterlagen, des Auftretens bei den Behörden...

Gruß, Thomas

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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von DR500 » 25 Nov 2019 13:25

Die TM ist mit Sicherheit mit weniger als 10kW zugelassen, oder?

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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von twostroke » 25 Nov 2019 13:31

Der Dreisi hat geschrieben:
25 Nov 2019 13:04
Zugelassen bekommt man immer noch alles, es ist nur eine Frage der Geduld, der Unterlagen, des Auftretens bei den Behörden...
Und des persönlichen Wissens, man darf sich da nicht auf halbgares Vierteleswissen der Amtsbüttel verlassen sondern muss sich über den Sachverhalt vorher genauestens informieren. Wenn man dann alles begründen kann was man fordert ist man fast nicht aufzuhalten.

Im Fall einer TM wird mit Sicherheit eine der Kleinserienherstellerregelungen greifen, da gibts ja Abstufungen. Da die Geräte ja nicht primär für den Straßenbetrieb gedacht sind werden vermutlich keine 10000 Stück pro Jahr zugelassen.

Schlupflöcher gibt es immer, wie sonst ist es zu erklären dass UAZ und LADA in Deutschland als Neufahrzeuge Zulassungsfähig sind. Und im Fall des UAZ gilt die Preissteigerung die man bei den angebotenen DR's sieht im selben Umfang. In Russland für knapp 14000$ (Wechselkursabhängig) in Deutschland 20000€.

Gruss Dominik
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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von Der Dreisi » 25 Nov 2019 16:32

DR500 hat geschrieben:
25 Nov 2019 13:25
Die TM ist mit Sicherheit mit weniger als 10kW zugelassen, oder?
Habe ihn eben mal angetextet. Nee, nicht ganz, die hat stolze 13 KW. :wink:

Aber dafür geht die ganz schön ab.... :lol:

Gruß, Thomas

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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von Panamericana » 05 Dez 2019 19:46

Hallo Leute,

Ich möchte 2020 die Panamericana komplett fahren. Die DR650SE kostet in Canada weniger wie der gesamte Transport meiner BMW.
Darum kann ich mir vorstellen, die Tour mit einer nagelneuen DR zu fahren.
Vor Ort kann ich sie in Argentienen verscherbeln oder evt. nach Deutschland fliegen lassen.
Sie scheint ja äußerst Begehrt zu sein.
Sie wäre im März 2021 mir wahrscheinlich 25000km und Kaufdatum Juli 2020 scheckheftgepflegt verfügbar.
Allerdings als Fernreisemotorrad mit eigener Geschichte und Gebrauchsspuren.
Die Frage ist, ob es sich für mich lohnt noch paar Umbauten drüben zu machen.
Acerbis 25L Tank, Motorschutzplatte, Sturzbügel und Hauptständer. Packtaschen und Tankrucksack kann ich per normalen Fluggepäck mitnehmen und hier wieder verkaufen.

2000€ sind Speditionskosten für den Flug.
Dazu grob 1000€ für die Umbauten. Ich muß also mindestes 3000€ bekommen damit ich auf Null rauskomme.
Kann man also ernstlich 3000€ dafür veranschlagen und real auch bekommen? Schließlich ist es ja immer noch ein in Deutschland nicht zugelassenes Importmodell.

Ich hoffe vernünftige Antworten zu bekommen um danach meine Reisevorbereitungen auszurichten. Auf Anspielungen zu meiner GS darf auch gern verzichtet werden.

Danke im Vorraus.

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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von Ulf » 05 Dez 2019 21:00

Hi,
glaub es gibt noch andere hier die eine GS ihr Eigen nennen...Anspielungen solltest du verkraften können ;-)
Wenn du glaubhaft machen kannst, dass du ins Ausland ziehst und später wieder nach Deutschland,
könnte die DR vllt. als Umzugsgut durchgehen.
Danach müsste sie wohl noch 6 Monate hier auf dich zugelassen werden,
bevor sie veräussert werden kann.
Hab mal sowas hier in den Tiefen des Forums gesehen. Ggfs SuFu nutzen, Umzugsgut oder so.
Ob es sich lohnt sei dahingestellt.
Ich mag die SE zwar gern, aber sooo gern nun auch nicht unbedingt.
Ist bestimmt primär Zustandsabhängig und liegt im Auge des Betrachters.
Gruß Ulf, wieder Ritter Wendehals von Zehnprozent
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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von kermit » 05 Dez 2019 21:39

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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von franz muc » 06 Dez 2019 14:39

Ich würde ein billiges gebrauchtes Motorrad in
Canada kaufen und es dann irgendwo irgendwann im Niemandsland stehen
lassen.
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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von Claus » 06 Dez 2019 15:57

Oder halt jemandem geben/ schenken/ billig verkaufen, der es haben möchte.
wohin du gehst, da bist du dann...

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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von spezi266 » 07 Dez 2019 13:58

Bin gerade von Australien retour, nach einer Perth - Melbourne Tour durch den roten Kontinent.
Motorräder waren DR650er und DRZ-400er.
Kleinigkeiten wurden gegenüber unseren Modellen schon geändert. Der Einschalter (rechter Lenkerschalter) fürs Licht wurde weggelassen (eingespart). Nicht gerade günstig wenn die Batterie schon schwächelt, und beim Einschalten der Zündung gleich das Abblendlicht brennt. Das Argument, man muss eh mit Licht fahren, lasse ich nicht gelten, weil wir nicht zu blöd sein sollten dieses nach erfolgreichem Startvorgang einzuschalten.
Lampenmaske ist bei 650er und 400er jetzt gleich.
Wesentlicher ist aber die Änderung am Abgassystem. Beide Modelle besitzen nicht mehr das Sekundärabgassystem mit dem kleinen Auspuffröhrchen, und der Membran auf der linken Fahrzeugseite. Am Vergaser ist an der Drosselklappenwelle ein Geber montiert, der die Info der Drosselklappenstellung an die Zündbox (CDI) weitergibt. Ähnlich dem System der Africa Twin RD07A ab 1996.
Und zusätzlich fehlen die E-Prüfzeichen auf Auspuffschalldämpfer (obwohl ident mit unseren alten Modellen), Scheinwerfer und Blinker. Anm.: Scheinwerfer müsste sowieso getauscht werden, da bei Australienmodell für Linksverkehr.
Sonst sind die Suzukis funktionell und widerstandsfähig, wie unsere alten Modelle. Sie wurden vor drei Monaten neu gekauft, haben eine Simpson-Desert-, eine harte Canning Stock -, und eine Vollgastour über den Central Hwy. von Laverton zum Ayers Rock und weiter nach Melbourne, ab Coober Pedy über den alten Sturt (ehem. Ghan Bahnstrecke von Port Pirie aus, die neue verläuft nun weiter westlich von Port Augusta aus), Flinders Range, und zum Abschluss natürlich über die Great Ocean Road am Südlichen Ozean entlang.
Es gab während der drei Touren keinen einzigen technischen Defekt. Reifen wurden im Schnitt drei fürs Hinterrad, und zwei fürs Vorderrad benötigt. Ölwechsel bei den 400ern alle 4tkm (war in Coober Pedy fällig). Die 650er fahren eine Tour mit dem selben Öl durch.
20191107_111911.JPG
IMG-20191122-WA0016.JPG
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Preis für diese Fahrzeuge im Neuzustand ca. 9000 AUS$, nach heutigem Umrechnungskurs 5566,92 €
Ca. 500AUS$ Dollar kommen noch für vernünftige Ausrüstung, wie Motorschutz, Lenkerschutzbügel, kleine Gepäckträgerplatten und bei den 400ern Kühlerschutz dazu.
Offiziell ist eine Typisierung im Euroraum wegen der total überzogenen Abgasbestimmungen für Motorräder leider nicht möglich.
(Klimaschutz wo er eigentlich nichts bringt)

So ist uns Europäern der Zugang zu einfachen, in der Anschaffung günstigen, robusten, in der Technik einfachen und wenig reparaturanfälligen Motorrädern leider verwehrt.
Bei Neufahrzeugen muss man sich mit fragwürdigem, anfälligem und teuren Elektonikbombern abfinden.

Das ist natürlich nur meine Meinung zum Thema.

LG vom Spezi
“Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.”
Mark Twain

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Re: neue DR650SE SP46 kaufen

Beitrag von maxxit » 08 Dez 2019 13:25

spezi266 hat geschrieben:
07 Dez 2019 13:58
Kleinigkeiten wurden gegenüber unseren Modellen schon geändert. Der Einschalter (rechter Lenkerschalter) fürs Licht wurde weggelassen (eingespart)
Bei der DRZ 400 ist das bei den Modellen, welche ab BJ 2003 in Deutschland / Europa verkauft worden auch so. Nichts mit Lichtschalter.
spezi266 hat geschrieben:
07 Dez 2019 13:58
So ist uns Europäern der Zugang zu einfachen, in der Anschaffung günstigen, robusten, in der Technik einfachen und wenig reparaturanfälligen Motorrädern leider verwehrt.
Bei Neufahrzeugen muss man sich mit fragwürdigem, anfälligem und teuren Elektonikbombern abfinden.
Bin ich ganz Deiner Meinung.
Un alles wird mit Elektronik geregelt. Geht sogar so weit, dass es Motorräder einer bayrischen Marke geben soll, bei denen die Elektronik den Start verweigert, wenn der Scheinwefer / Licht nicht geht.

Nun ja, schöne neue Welt.

Gruß
Daniel :mrgreen:
:mrgreen: "Die Farbe ist egal, solange es schwarz/grün ist...!" :mrgreen:

Soundcheck: Original-Endschalldämpfer vs. LeoVince X3: https://youtu.be/31b-FNu2ItE

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