DR650 Sp44 Ölpumpe

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Re: DR650 Sp44 Ölpumpe

Beitrag von DR500 » 09 Nov 2019 20:48

Vor lauter Dialog nicht gesehen.
Du würdest mehr lernen, würdest du den Motor Instant setzten- so dramatisch sieht das bis jetzt nicht aus.

Aynchel
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Re: DR650 Sp44 Ölpumpe

Beitrag von Aynchel » 09 Nov 2019 21:29

moin auch

wenn das eine Motoraufbereitung für eine Weltreise wäre würde ich die Pumpe erneuern
ansonsten wird die noch lange ihren Dienst tun können
denn ich behaupte mal das solche kleine Macken in allen Ölpumpen zu finden sind

um so etwas aus dem Weg zu gehen sollte man eine Ölablassschraube mit Magnet verwenden
damit die feinen Späne aus dem Getriebe erst gar nicht durch die Ölpumpe gehen um im Ölfilter gefangen zu werden

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Re: DR650 Sp44 Ölpumpe

Beitrag von BigBen » 09 Nov 2019 22:54

Moin!

Eintopftreiber hat geschrieben:
09 Nov 2019 20:38
Und das du alles groß schreibst, also herumschreist, trifft mich schwer …… ich bin sensibel
Ich hab nicht geschriehen, nur lauter geredet, damit das gesagte nicht immer alle überlesen :oops:
Ging auch nicht gegen Dich speziell, also entschuldige bitte.
Aynchel hat geschrieben:
09 Nov 2019 21:29
ansonsten wird die noch lange ihren Dienst tun können
denn ich behaupte mal das solche kleine Macken in allen Ölpumpen zu finden sind
Danke! Damit kann ich das gefundene Bild mal einordnen.
Ich weiß das Du bestimmt schon genug gesehen hast um das zu beurteilen (böah, jetzt hör ich mich an wie ein Schleimer, aber -> sag was wahr ist.....)

Ich denke wie gesagt auch, daß es neben der Pumpe noch andere Baustellen für Mangelversorgung geben kann, allem voran der Kurbelwellensimmerring, die von mir vorgefundene falsch eingesetzte Kolbenbodendüse, fehlende Reduzier-Düse Richtung ??Getriebe?? (-> soweit hab ich den noch nicht auseinander), wenn da jeweils etwas Druck verschwindet gibts am Kopf zu wenig,

Und da dann durch Fremdkörper verschmutzte Bohrungen unter den NW Lagern.

Frage dazu - kriegt man das Ölröhrchen im Kopf gezogen?
Aynchel hat geschrieben:
09 Nov 2019 21:29
um so etwas aus dem Weg zu gehen sollte man eine Ölablassschraube mit Magnet verwenden
damit die feinen Späne aus dem Getriebe erst gar nicht durch die Ölpumpe gehen um im Ölfilter gefangen zu werden
Hatte die Maschine nicht, hab ich aber meinen anderen beiden verpasst, noch Neodym, nach Deinem Hinweis (Big-Forum??) guck ich mich schon nach den temperaturfesteren um - die Preise fand ich in Relation aber schon happig (in Relation zu evtl. Schäden allerdings günstig.. :wink: ..).

Dazu auch mein Hinweis mit dem Sieb, da ist bestimmt jede Menge vorbei gekommen.

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Re: DR650 Sp44 Ölpumpe

Beitrag von DR500 » 09 Nov 2019 23:33

Ölunterversorgung kann auch auf fahren zu geringen Ölstand zurückzuführen sein- halte ich für wahrscheinlicher als die bisher aufgezählten Dinge.

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Re: DR650 Sp44 Ölpumpe

Beitrag von BigBen » 10 Nov 2019 11:03

Haste auch wieder recht - wäre der offensichtlichste Fehler - die einfachen Dinge eben.

Leerlauf auf dem Seitenständer auch noch so ein "könnte" Punkt.
Versuche ich möglichst länger zu vermeiden und dabei das Motorrad möglichst gerade zu plazieren, ich bilde mir ein das dann je nach Neigungsgrad das auch Scheiße ist.

Einerseits Bauernmotoren in der Einfachheit, andererseits Diven :mrgreen:

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Re: DR650 Sp44 Ölpumpe

Beitrag von uli64 » 10 Nov 2019 16:52

Servus :D
Aaalso: ich finde die Demontage zur Ergründung einer Motorschadens immer total spannend und meist auch sehr aufschlussreich!
Habe vor Jahren selbst einen geschrotteten SP42 Motor erstanden und zerlegt, hier der kleine Abschnitt aus meinem "Renovierungsfred":
viewtopic.php?f=10&t=11448&start=75 (bissel weiter unten!)

Aaaaber:
- die Ölpumpe ist, meiner bescheidenen Meinung nach, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an 99% der Motorschäden der DR unschuldig! ...o.k., die gezeigte hat es wohl hinter sich, ich täte die auch nicht mehr einbauen, echt! :roll: :wink:
Das hat mir auch vor Jahren, anlässlich der Motor-/Gesamtrevision meiner Dakar, mein "freundlicher" bestätigt...
viewtopic.php?f=10&t=11448&start=90 ( siehe unten im verlinkten Beitrag)

> Gammel, Dreck und Brocken, Abrieb, zu wenig Öl, runtergerittene, vernachlässigte Motoren....alles möglich, aber nicht diese kleine Runde, da unten im Motor... :wink:

Was Suzuki mit der Produktion der DR 650 wollte?
Geld machen! Wenig investieren, viel verdienen! ...v.a.: mehr als die Konkurrenz!
Die DR 650 war immer billiger als die vergleichbaren Modelle der Konkurrenz, hier nachzulesen:
https://www.motorradonline.de/ratgeber/ ... -es-wolle/

Außerdem sollten die Modelle keine 30 Jahre auf der Straße zubringen, dafür wurden die nicht gemacht..."ex und hopp" war das Motto.. :roll:

Also Leut's: immer schön geschmeidig bleiben! :lol:

Gruß, Uli :mrgreen:
Mein Lieblingsspruch: ..."wenn man mal anfängt"... :roll:
siehe hierzu:viewtopic.php?t=11448
oder das da:viewtopic.php?f=15&t=12300
zum Thema Gabel:viewtopic.php?f=21&t=11132
und der, immer noch:...darf man auch mit Wurstfingern einem Vegetarier die Hand reichen?
Ex- Mopeds:
Suzuki X 1, `80-`82 http://archive.classic-motorbikes.net/i ... y/9747.jpg
Yamaha RD 250, `82-`85 http://classic-motorbikes.net/wp-conten ... /13081.jpg
seit´98: DR 650 Dakar, SP 41 B :mrgreen:

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Re: DR650 Sp44 Ölpumpe

Beitrag von deFlachser » 10 Nov 2019 20:20

uli64 hat geschrieben:
10 Nov 2019 16:52
Außerdem sollten die Modelle keine 30 Jahre auf der Straße zubringen, dafür wurden die nicht gemacht..."ex und hopp" war das Motto.. :roll:
Da hat Suzuki nicht mit uns gerechnet :lol:

Gruß Stefan
Erfahrung verhält sich proportional zur Masse des zerstörten Materials :roll:

Schon gewusst? Zwei Flaschen Wein ersetzen 10 Semester Philosophiestudium :D

DR 650 SE, SP 46 Bj. 96, 32000 km fährt mit eigenem Kopf aber XF-Motor 21000 km
DR 650 Dakar, SP 41 Bj. 91, 55000 km
DR 650 Dakar, SP 41 Bj. 90, 32000 km, wartet auf Wiederbelebung :wink:

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