Leitung Ölkühler undicht - was tun?

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Eintopftreiber
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von Eintopftreiber »

Hallo Stefan,

Zu dem Anschluss Stück mit der Nut 1119012D01 gehört die Dichtung 1114306B00

https://www.cmsnl.com/suzuki-dr650se-19 ... rL786j7RPY

Zu dem Teil 1119012D00 ohne Nut der O-Ring
0923010009

https://www.cmsnl.com/suzuki-dr650r-199 ... rL7V6j7RPY


Es ist doch selbsterklärend :mrgreen:

Schau dir doch die Teile an. Übrigens

Grüße Jörg
Heid schunn gelachd ?

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herackles1
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von herackles1 »

Mann Mann, da habe ich aber was losgetreten :D Jedenfalls habe ich heute die passenden Teile eingebaut sowie den schlauch verkürzt und neu draufgesetzt (Danke für die zahlreichen Hinweise, hier wird man nur schlauer :P. Kann schnell verwirrend sein bei den ganzen Teilen...) und es scheint dicht zu sein. Eine Probefahrt konnte ich noch nicht damit machen, das kommt spätestens am Wochenende dazu. Ich werde mich melden. Wenn es dicht ist, kommt endlich der große Acerbis Tank drauf 8)
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deFlachser
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von deFlachser »

Moin Jan,

über Rückmeldungen freuen wir uns hier immer, gerade wenn alle zusammen "gehirnt" haben :wink:.

Und über positive natürlich ganz besonders :D.

Wird schon.

Gruß Stefan
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andreasullrich
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von andreasullrich »

deFlachser hat geschrieben:
06 Mai 2020 19:35
Danke Andreas,

mir war entgangen das auf der Explosionszeichnung an den 2 Teilen 4 Nummern stehen.

So wie ich das verstehe sollten 23 +24 bzw. 26+27 zusammengehören.

Nun ist es aber so, dass die 23 das Blechteil ist und 24 der normale O-Ring.

26 das mit Nut und 27 der geformte Dichtring.

Und genau das funktioniert nicht. Du bekommst mit dem normalen O-Ring das Blechteil nicht dicht, das mit der Nut allerdings schon.

M. M. n. ist das vertauscht oder sehe ich das falsch?

Wenn falsch dann bitte eine Erklärung :?.

Gruß Stefan
Hallo Stefan

ich habe leider nicht den Blechanschluß an meinen beiden DR's. Nur den neueren.
In beiden ist der Dichtring mit dem Metall im Einsatz. Der passt hervorragend in die Nut.
Also das ist auf jeden fall sicher.
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Farbe "12F Candy Alpine Blue"
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Treffen 2018 - Geiselwind (Ein Hammer-Event, Super Leute kennen gelernt) :mrgreen:

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herackles1
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von herackles1 »

Guten Abend liebe Mitmenschen,

ich melde mich mich einigen guten Nachrichten, leider auch mit einigen schlechten. Zunächst einmal die guten.
Nachdem ich heute eine kleine Testfahrt veranstaltet habe und die gute Susi danach einmal gründlich Inspiziert habe, waren alle Stellen dicht, die zuvor undicht waren. (Ölkühlerleitung, Ölschlauch etc. pp.). Allerdings ist mir eine Schraube oben am Zylinderkopfdeckel aufgefallen, die nass war. Habe versucht sie rauszudrehen, das war nicht ganz so leicht. Als sie Draußen war...war das Gewinde der Schraube mehr oder weniger hin :shock: Da hat wohl der Vorbesitzer die Schraube zu dolle angezogen oder da wurde zuvor schon sehr viel dran gebastelt.

Was kann ich nun tun? Das Gewinde ist hin, neues Gewinde bohren? Neuer Zylinder(kopf)? Wollte sowieso mal an den Motor ran, allerdings stelle ich mir die Frage, ob ich das so alleine hinbekomme, ohne Spezialwerkzeug noch dazu. Wie bekomme ich das wieder dicht? Bin langsam ziemlich...ratlos :D Vom einfachen, wenig belangslosen Ölverlust hin zu einem kaputten Gewinde beginnend am Zylinderkopfdeckel...Und wer weiß, wohin dieses führt. Bilder sind alle dabei.

(PS: So sah die Schraube aus, nachdem sie einiges an Gewinde verloren hat)

(PPS: Müsste Nummer 6 auf der Explosionszeichnung sein https://www.suzuki-motorrad-ersatzteile ... KI14576340 )

Hoffe auf eure Mithilfe! Wenigstens euch ein schönes Wochenende :P
Grützi, Jan
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deFlachser
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von deFlachser »

Moin Jan,

das Gewinde der Schraube ist futsch? Das wäre die leichteste Übung, einfach ne neue mit nem neuen Ring und gut iss.

Eigentlich reißen die Innengewinde aus und hängen dann im Gewinde der Schraube mit drin.

Aber auch die lassen sich mit Gewindeeinsätzen reparieren. Z.B.:

https://www.werkzeugkoenig24.de/handwer ... 3003030005

Das schaffst du schon, nicht den Mut verlieren. Die Ölleitung hast du ja auch hinbekommen :D.

Gruß Stefan
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von herackles1 »

Moin,

an der Schraube liegt es nicht, habe es bereits mit einer neuen, baugleichen ausprobiert. Auch die will nicht greifen. Das Problem liegt "innen drinne". An so ein Gewindeeinsatz habe ich gar nicht gedacht :mrgreen: Das werde ich mal ausprobieren. Danach empfiehlt es sich, einmal das Öl zu wechseln, nehme ich an? Aufgrund der Späne, die dabei entstehen.

Übrigens ist mir auch schon vorher (nicht von großer Relevanz aktuell) an den Ventildeckeln etwas ähnliches passiert mit den Schrauben. Auch die wollten nicht greifen, daher habe ich minimal längere genommen. Das hat funktioniert.

Ich werde es erstmal mit den Gewindeeinsätzen ausprobieren. Mal gucken, in welcher Größe ich sie brauche. Danke für den Hinweis, ich melde mich.

Grützi, Jan
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von deFlachser »

Hi Jan,

ich hatte mir den von mir verlinkten Satz bestellt. Da hast du alle Größen und das passende Werkzeug dazu. Habe schon welche verbaut und bin zufrieden mit dem Ergebnis. Die Dinger scheinen zu taugen.

Für den Kopfdeckel benötigst du M6. Ich weiß allerdings nicht, ob es eine gute Idee ist das im zusammen gebauten Zustand zu machen, wegen der Späne eben. Wenn es ein Sackloch wäre, würde ich es als unkritisch bewerten, aber ich weiß es eben nicht genau. Du könntest dann die Späne im Loch mit Druckluft raus bekommen.

Vielleicht weiß ja wer anders, wie das mit dem Loch ist. Könnte mir vorstellen, der Uli, da er ja schon den einen oder anderen Motor seziert hat.

Vernudelte Gewinde findet man leider immer wieder, da nicht jeder weiß was ein Drehmomentschlüssel ist.

Und die die meinen sie bräuchten das nicht, sind meistens auch der Meinung, Aquaplaning sei eine Erfindung der Reifenindustrie :wink:.

Die Schrauben werden laut WHB mit 9-11 NM angezogen. Weißt ja, nach zu kommt auf, egal wie rum.

Gruß Stefan
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von herackles1 »

Zugegebenermaßen besitze ich keinen Drehmomentschlüssel, doch das wird sich nach dieser Erfahrung ändern. Zwar habe ich bisher beim Festziehen darauf geachtet, es nicht zu feste zu ziehen, doch selbstredend ist das eine ungenaue Methode. Was mich bei den Schrauben des Zylinderkopfdeckels ärgert, dass das nicht mal mein Verschulden ist, und man nun eben damit zurechtkommen muss. Ausgenudelt noch und noch... Und so ein Drehmomentschlüssel ist auch eine Investition in die Zukunft, ich werde wohl noch mehr als nur einmal an Mopeten rumschrauben.

Ich werde demnächst in den Baumarkt meines Vertrauens gehen (der mit 2x o´s in der Mitte :D ) und mir sowohl ein Gewindereparaturset (M6, danke für den Hinweis) als auch einen Drehmomentschlüssel besorgen. Da ich Student bin, sollte es nur eine schmale Mark kosten, besonders Drehmomentschlüssel können schnell sehr teuer werden, billigschrott möchte ich jedoch auch net haben. Kann mir jemand einen guten "Geheimtipp" geben?

Grützi, Jan
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von Pixxel »

Ich bin mit Proxxon zufrieden, sowohl Ratschenkasten als auch Drehmoment. Ich würde drauf achten einen zu kaufen der bis min 6nm runtergeht, dann kann (muss nicht aber kann) man den auch ohne Probleme für die Schrauben vom Seitendeckel nehmen.

Ich musste bisher noch wie welche verwenden deshalb als Frage: sofern das Gewinde für die Schraube nicht im Deckel sondern im Zylinderkopf ist (also die beiden Teile zusammenhält, die einzige Ausnahme die mir einfällt wäre die, die die Deko welle drin hält) MUSS der deckel doch runter um nen Helicoil oder anderen Gewindeeinsatz verbauen zu können oder? Sonst ist das Gewinde ja in dem Teil der mit dem anderen zusammengedrückt werden soll

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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von deFlachser »

Pixxel hat geschrieben:
09 Mai 2020 17:31
MUSS der deckel doch runter um nen Helicoil oder anderen Gewindeeinsatz verbauen zu können oder? Sonst ist das Gewinde ja in dem Teil der mit dem anderen zusammengedrückt werden soll
Nein,

das Durchgangsloch im Deckel ist doch größer sonst könntest du die Schraube nicht durchstecken :wink:.

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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von Pixxel »

Macht Sinn, ich hab keine Ahnung wie dick der Drah aus so reperatur buchsen ist

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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von deFlachser »

Stimmt, jetzt wo du es sagst, müsste man mal messen und natürlich auch die Deckelbohrung. Da hatte ich gar nicht dran gedacht. Das Teil ist natürlich außen größer, weil ja innen M6.
Könnte u. U. knapp werden. Hätte wie gesagt auch Bedenken wegen der Späne weil ich nicht weiß ob die Bohrung durchgängig ist.

Falls nicht und der Einsatz durchpasst, wäre das halt die einfachste Lösung.

Sonst müsste wohl auch der Kopf runter.

Gruß Stefan
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von Eintopftreiber »

Hi Jan,

Bevor du anfängst durch das Loch im Deckel zu bohren , möchte ich dir empfehlen ein paar Bilder zu betrachten . https://www.tigerparts.de/source2/DR650 ... G_0080.jpg
Durchgängig ist das Loch nicht .

Hier kann man erkennen das , dass Gewinde in einer Tasche liegt . In der Tasche ist eine weitere Bohrung !
https://www.tigerparts.de/source2/DR650 ... G_0086.jpg
Wenn du das Häubchen betrachtest,

https://www.tigerparts.de/source2/DR650 ... G_0096.jpg

erkennt man , dass beim bohren durch das Schraubenloch , die Späne sich in der Tasche sammeln werden. Nicht sehr schön , da die zweite Öffnung wahrscheinlich ein Ölkanal ist.
Mach den Deckel runter!
Erstens kannst du das Operationsfeld besser präparieren um die Späne zu fangen. Weiter , da ist eh wenig Platz um mit den Werkzeugen zu hantieren. Ohne Deckel hast du mehr Platz zum fingern .

Viel Erfolg

Grüße Jörg
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Re: Leitung Ölkühler undicht - was tun?

Beitrag von deFlachser »

Pixxel hat geschrieben:
09 Mai 2020 20:35
Macht Sinn, ich hab keine Ahnung wie dick der Drah aus so reperatur buchsen ist
So,

habe mal den Rep. - Satz gemessen. Für M6 wird 6,2 mm vorgebohrt, dann kommt der Gewindebohrer zum Einsatz. Das Reparaturgewinde hat einen Aussendurchmesser von 7,7mm.

Das passt also nicht durchs Loch, dein Einwand ist richtig.

Woran ich auch nicht dachte. Das Ende des Einsatzes ist am Ende 90 Grad abgewinkelt. Dieser Zipfel wird zum Eindrehen benötigt und wenn der Einsatz dann da ist wo er hin soll, abgeschlagen.

Der liegt dann also auch noch zusammen mit den Bohrspänen da wo der ganze Kram nix zu suchen hat.

Also vergessen wir ganz schnell mal wieder die quick and dirty Methode.

Besser die aufwendigere aber dafür professionelle Methode anwenden.

Haube runter, Nocke ziehen und Kopf für OP auf die Werkbank. Und wenn dann alles so schön vor einem liegt, alle anderen Gewinde inspizieren.

Nicht das nach dem Zusammenbau bald das Nächste die Flügel streckt. Dann geht's nämlich gerade wieder von vorne los :cry:

Viel Erfolg und Gruß Stefan
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