Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

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Mad Trix
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Mad Trix »

Alles gut, hab ich schon verstanden das ihr das nur gut meint. Wollte nur auch ganz nüchtern sagen wie es bei mir ankam....
ich war der Meinung ich hatte eine ziemlich klare Frage und Ausgangslage mit Verdacht gepostet bei dem ich mich im Technik Forum Rückversichern, bestätigen lassen wollte von Leuten mit mehr Sachverstand und Erfahrung.

Das ist meine erste Restauration eines solchen "Fundstückes" und ich möchte das bewusst alles selbst machen und sie eben nicht in eine Werkstatt geben. Sachverstand erlangt man ja auch nicht wenn man alles machen lässt ;)

Wie gesagt die Bremsanlage wurde bereits von mir gereinigt, geprüft (bis auf diesen Bereich) und revidiert (Stahlflex Leitungen, Hohlschrauben, Dichtungen) und hat die erste Probefahrt (50km) auch keinen Anschein gemacht zu zicken. Weshalb ich ohne Sorge morgens in die Arbeit gefahren bin und das Problem dann erst auftrat. Daraufhin hab ich das Symptom vor Ort behoben (Druck ablasen, überwiegend Hinterradbremse nutzen), mich schlauer gemacht und es 2 Tage später gelöst ohne weiter damit zu fahren. Weiß nicht was ich da hätte besser machen können.

Die Pumpe wurde nach den Bildern nochmal komplett sauber gemacht, Sattel und Leitungen mit frischer Bremsflüssigkeit gespült, neu befüllt und nochmal entlüftet. Funktioniert nun alles tadellos und beim nächsten mal passiert mir das bestimmt nicht mehr.
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andreasullrich (01 Aug 2020 05:35) • DROldie (01 Aug 2020 09:03)
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Hacky »

Schön das der Fehler nun gefunden ist.
Ich hatte bei meiner Güllepumpe gerade genau den gegenteiligen Fehler, an der Hinterbremse tat sich nix mehr :oops:
Da war auch der Bremszylinder nach 37 Jahren völlig verschlammt durch die vermutlich ebensoalte Bremsflüssigkeit.
Die Perle hat gut 2 Jahre gestanden, grade neuen TÜFF (Der Prüfer sagte sogar, die steht da ja noch wie vor 2 Jahren) :mrgreen:
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von DROldie »

Hacky hat geschrieben: 01 Aug 2020 08:53 Schön das der Fehler nun gefunden ist.
Ich hatte bei meiner Güllepumpe gerade genau den gegenteiligen Fehler, an der Hinterbremse tat sich nix mehr :oops:
Da war auch der Bremszylinder nach 37 Jahren völlig verschlammt durch die vermutlich ebensoalte Bremsflüssigkeit.
Die Perle hat gut 2 Jahre gestanden, grade neuen TÜFF (Der Prüfer sagte sogar, die steht da ja noch wie vor 2 Jahren) :mrgreen:
:lol: :lol: :lol:
Sooo Klasse!
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Mad Trix »

Zum Glück sind die Böcke nun in guten Händen und bekommen ab und an auch mal neue Flüssigkeiten spendiert. Bei dem Preis und minimalen Aufwand ist das ja echt kein Ding und eben n gutes Gefühl zu wissen daß da keine Pampe im System zirkuliert.

Der TÜFFER hatte bei mir übrigens auch nix festgestellt 2 Tage vorher. Ohne Mängel nach 16 Jahren abgelaufener HU!
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Opoeler »

Grüß Gott.
Hab genau das gleiche Problem.
Hab das Moped Bj92 erst gekauft. Der Vorbesitzer hat immer alle zwei Jahre die Bremsflüssgkeit wechseln lassen und die letzten beiden Jahre die Zange sowie die Pumpe überholen lassen.
Stahlflex sind auch montiert.
Bei der ersten Ausfahrt ging die Bremse auf einer Kreuzung fest, nichts passiert und nach abkühlen ging es wieder bis nach Hause. Die neuen Beläge natürlich Schrott.
Jetzt hab ich die Pumpe nochmals zerlegt, im Ultraschallbad alles gereinigt und nen neuen Reparatursatz eingebaut, obwohl die alten Teile noch gut aussahen.
Die Kolben in der Zange wurden letztes Jahr gewechselt und sind leichtgängig. Feder und Kanten mit Kupferpaste geschmiert.
Jetzt schleift extrem und die dämliche Luft bekomm ich aus der langen Leitung einfach nicht raus.
Hab schon einige Bremsen in der Hand gehabt, aber das alte Ding macht mich wirklich kirre.

Wie bekommt man den Gummistopfen im Ausgleichsbehälter raus, nur gesteckt ?

Grüße
Maik
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Pixxel »

Opoeler hat geschrieben: 22 Aug 2020 20:57 Grüß Gott.
Hab genau das gleiche Problem.
Hab das Moped Bj92 erst gekauft. Der Vorbesitzer hat immer alle zwei Jahre die Bremsflüssgkeit wechseln lassen und die letzten beiden Jahre die Zange sowie die Pumpe überholen lassen.
Stahlflex sind auch montiert.
Bei der ersten Ausfahrt ging die Bremse auf einer Kreuzung fest, nichts passiert und nach abkühlen ging es wieder bis nach Hause. Die neuen Beläge natürlich Schrott.
Jetzt hab ich die Pumpe nochmals zerlegt, im Ultraschallbad alles gereinigt und nen neuen Reparatursatz eingebaut, obwohl die alten Teile noch gut aussahen.
Die Kolben in der Zange wurden letztes Jahr gewechselt und sind leichtgängig. Feder und Kanten mit Kupferpaste geschmiert.
NEEEIIIIINNNNN, nix Kupfer keine Kupfer, niemals Kupfer, damit wird alles nur schlimmer! Das ganze Zeug an der DR ist aus Alu, das verträgt sich nicht.
Jetzt schleift extrem und die dämliche Luft bekomm ich aus der langen Leitung einfach nicht raus.
Hab schon einige Bremsen in der Hand gehabt, aber das alte Ding macht mich wirklich kirre.

Wie bekommt man den Gummistopfen im Ausgleichsbehälter raus, nur gesteckt ?

Grüße
Maik
Dieses Staubschutzding? Jup einfach dran ziehen, irgendwann machts "pop".
Opoeler
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Opoeler »

Danke Pixxel,
Kupferpaste hb ich an der Feder für die Beläge an der Zange und dem Sicherungsvolume für die Beläge genutzt. Nichts an den Kolben etc. Hatte ich vielleicht falsch geschrieben.

Mit dem Gummistopfen meinte ich den im Behälter , wo die Flüssigkeit zum Kolben läuft und zurück.
Vielleicht ist ja noch direkt darunter, obwohl alles im Ultraschallbad lag.
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Pixxel »

Opoeler hat geschrieben: 22 Aug 2020 21:22 Danke Pixxel,
Kupferpaste hb ich an der Feder für die Beläge an der Zange und dem Sicherungsvolume für die Beläge genutzt. Nichts an den Kolben etc. Hatte ich vielleicht falsch geschrieben.
auch da gehört nix dran! Der Bremssattel ist aus Alu, das geht mit Kupferpaste nicht lange gut. Das ist dann genau der Grund warum z.B. der Stift der die Bremsbeläge drin hält festgammelt.
Mit dem Gummistopfen meinte ich den im Behälter , wo die Flüssigkeit zum Kolben läuft und zurück.
Vielleicht ist ja noch direkt darunter, obwohl alles im Ultraschallbad lag.
ah den, ich meine ja, guck mal eine Seite weiter vorne, da gibts Bilder davon wies drunter aussieht
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Opoeler »

Danke,
Hatte bisher nie Kupferpaste dran, aber schau Dir mal die hier verlinkte Anleitung von Uli64 an. Der pappt da ordentlich dran.
Und bisher habe ich nie gesehen, dass der Gummi über der Bohrung entfernt wurde, die Zange die für den Bildern oben gezeigt wird, sieht etwas anders aus als be8 mir......
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Aynchel »

Kupfer gibt mit Stahl und Alu unter Zugabe eines Elektrolyt (Putzchemie) ein wunderschönes galvanisches Element
deshalb gehört Kupferpaste nicht an ein Motorrad
nirgendwohin
daür gibt es Keramikpaste
ich verwende das hier, aber andere Mütter haben auch schöne Töchter

https://www.euro-lock.de/de/los-435-ant ... paste.html

zum schmieren von Bremsenteilen, die mit Bremsflüssigkeit in Berührung kommen, nimmt man Blaupaste

https://www.ebay.de/itm/ATE-BREMSZYLIND ... Swk1JWeQgw

CU Paste stammt noch aus Zeiten als alles aus Stahl oder Guss bestand
da war das in Ordnung, aber die Zeiten sind vorbei
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Opoeler (23 Aug 2020 12:18)
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Gelöschter User »

:mrgreen:

:shock:

https://m.louis.de/artikel/procycle-kup ... g/10004883

Interessant, oder ?

Hat alles seine Berechtigung, die Frage ist nur wo man diese Mittelchen einsetzt!

Grüße Jörg
Opoeler
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Opoeler »

Danke Anychel,
Ich Kamel hab die Keramikpaste und ATE blau. Nur nachdem ich Ulis Anleitung Gelsen hab, dachte ich ich Probier halt das mal :P

So meine Lieben, hab die Nase nun voll.
Nachdem ich die Pumpe nochmals zerlegt hatte, da ich auch etwas Belag unter dem Gummi gefunden habe, der sich am Boden des Ausgleichsbehälters befindet. Beim Entlüften schleift die Scheibe schon so dass sich das Rad nicht mehr leicht dreht. Leitung an der Zange ab, schleift noch immer.
Zange ab, Kolben gehen zwar leichtgängig, auch die Führung des Sattels, aber jetzt hab ich alles raus, Dichtringe, Kolben etc und gereinigt sowie ins Ultraschallbad gelegt.

Mal schauen ob ich die 1,5 Jahre alten Dingringe noch nutze um die Kiste heute fertig zu bekommen......oder neu bestelle und wieder warten muss.
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Aynchel »

ist das Rad leichtgänig ?
steht die Bremsscheibe mittig und in gerader Flucht im Bremssattel ?
wie sehen die Gleitbolzen des Schwimmsattel aus
wenn die verschlissen sind zieht der Sattel schief
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Aynchel
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von Aynchel »

Gelöschter User hat geschrieben: 23 Aug 2020 11:57 :mrgreen:

:shock:

https://m.louis.de/artikel/procycle-kup ... g/10004883

Interessant, oder ?

Hat alles seine Berechtigung, die Frage ist nur wo man diese Mittelchen einsetzt!

Grüße Jörg
Tanke Louise verkauft was die Kundschaft verlangt und das muss nicht immer Sinn machen :lol:
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DR500 (23 Aug 2020 15:29)
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Re: Rücklauf des Hauptbremszylinder vorne

Beitrag von DR500 »

Würde die Luise nur Keramikpaste, eine Ölsorte und eine Reifensorte, eine Sorte Kupplungs- und Bremsbeläge verkaufen, könnte man sämtliche Motorradforen schließen :lol:
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