Andere Gabelfedern - Eure Erfahrungen?

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AE
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Andere Gabelfedern - Eure Erfahrungen?

Beitrag von AE »

Moin,

bei der von mir betreuten SP46B möchte ich die Gabelfedern austauschen.
Die DR wird von der besten ehefrau von allen zum Endurowandern und eher beschaulichen Straßenfahren genutzt.

HRT empfiehlt allgmein / vertreibt Wirth.
Ansonsten ist Wilbers ja noch verbreitet, habe ich in meiner alten BMW vorn und hinten gute Erfahrungen mit gemacht.
Sowie deren lowBudget-Marke.
Gibts noch was nennenswertes?

Welche Erfahrungen habt ihr mit Austauschgabelfedern, insbesondere bei artgerechter Haltung der SE?

Danke,
Gruß duneseeker

BMW R80GS und XCh, vormals Pate einer DR650SE die inzwischen durch eine F650DAKAR ersetzt wurde

steff
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Beitrag von steff »

Ich kenne es von der 1000er SV, dass man den schwereren Fahren eher zu Wirth rät und den leichteren eher zu Wilbers. Die Grenze wird da so bei ca. 85kg fahrfertig gezogen.


Vermutlich unterscheiden sich die Federn tatsächlich minimal und es mag Sinn ergeben, sich nach diesen Empfehlungen zu halten, wenn man ins Extreme rutscht (z.B. 60kg / 120kg). Jedoch denke ich, dass der Unterschied bei dem durchschnittlichen Fahrer eher nicht auffällt.


Auch muss ich sagen, gibt es diese Empfehlungen halt im SV Forum. Bei der DR sind es ja wieder ganz andere Federn, da kann das alles schon wieder anders aussehen.


Generell würde ich aber mal behaupten, fährst du mit Wirth Federn nicht schlecht. Haben wohl auch die meisten hier im Forum verbaut.


Gruß,
steff
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ELVIS
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Beitrag von ELVIS »

Dein freundlicher KTM-Händler hat auch das Polieren der Federn im Angebot...soll auch ein deutlicher Unterschied sein :-)
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AE
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Beitrag von AE »

Heißt das nun
a - doofe Frage oder
b - laß ruhig die Originalfedern drinne, merkste eh keinen Unterschied, wenn man nur so über die Feldwege gondelt.
c - nimm die Wirth und siehe was Du noch verfeinern kannst
d - ich weiß auch nicht so recht oder ...
ich nehme antowrt ehh.

Eigentlich wollte ich aber ja den Publikumsjoker ziehen, da ich unter der Suche keine rechte Markttransparenz finden konnte.


ae
Gruß duneseeker

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Easy
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Beitrag von Easy »

Servus,

also ich hab vor kurzem bei meiner RS die Würth Federn eingebaut mit 15er Gabelöl und ich glaube mit 160mm Luftkammer und bin begeistert. Taucht beim Bremsen bei weitem nicht mehr so ein und ist beim Fahren sehr direkt und bei kleinen Unebenheiten sprichts sauber an.
In meiner Tiger hab ich schon länger die Wilbers Federn drin und zu dem Mopet passen die gut, sind allerdings Gefühlsmässig weicher was natürlich auch mit dem Gewicht (die Tiger hat gute 100 kg mehr) zu tun hat.

Gruss Wolfgang
88-96 DT 125 LC 10V (offene Leistung 22PS) mit 8000 km gekauft, mit 40000 km verkauft.
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Markus
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Beitrag von Markus »

Hallo,

ich hab vor Jahren schon die Wilbers-Federnin meine DR-SE eingesetzt, und bin zufrieden damit.
Es fühlt sich nicht mehr so teigig an, die Karre bremst besser, da sie nicht mehr so tief eintaucht und auf unebenem Boden hat man mehr Reserven.

Gruss

Markus
Bevor ich's vergess:

Gruss

Markus

Sagsi
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Beitrag von Sagsi »

Wirth sind auch prima. Taucht nimmer so weit ein beim Bremsen und liegt stabiler in den Kurven, funktionieren recht schön. Durchschlagen kommt nimmer vor.

Rentiert sich immer, egal ob Wirth oder Wilbers. White Power gabs auch, haben wir 2003 noch bei der zweiten SP46B rein, da gabs aber kein Gutachten mehr dazu, Eintrag war aber kein Problem. Hab keinen Unterschied zu den Wirth auf der anderen Mühle gemerkt, bin aber auch kein Testfahrer.

Preislich sind die Unterschiede auch net groß, ist eher eine Glaubensfrage oder welche Marke man bevorzugt. Fahrwerksmässig ist es immer eine Aufwertung und bei den Fahrleistungen der DR immer völlig ausreichend.

Ich würde da net sparen und mit Polieren anfangen, DER Hunni für die neuen Federn, mit bei der Gelegenheit frischem Gabelöl und frisch eingestellter 160-mm-Luftkammer ist eine lohnende und Moped-lebenslange Investition!
Gute Fahrt,

sagsi

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Beitrag von quick.f »

Progressive Federn von Wirth! Habe ich vom Schrauber machen lassen, da ich weder Zeit noch Platz hab. Der hat aber noch die Luftkammer verändert. Kleiner glaub ich...

streetmaster
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Beitrag von streetmaster »

Hab jetzt bei mir die Wirth drinnen und kann mich nicht beschweren!!

TheKraus
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Beitrag von TheKraus »

Hey Ho!

Ich fahre auch die progressiven Wirth Federn und muss sagen, dass das schon ein himmelweiter Unterschied zu den originalen Federn war. Die waren das Geld auf jeden Fall wert. Ich habe mit der Luftkammer nicht groß herumexperimentiert, sonder mir hier im Forum sowas wie einen gesunden Mittelwert gesucht.
Was auf jeden Fall in dem Zuge auch zur Verbesserung beiträgt ist ein vernünftiger Gabelstabilisator. Das hat bei mir auch auf jeden Fall was gebracht!
sp44b bj. 94
"Auf der Geraden ist jeder schnell"

Der Volker
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Beitrag von Der Volker »

Ich hab die Gabel beim St. Hessler machen,auf meine Bedürfnisse einstellen lassen. Wirthfedern mit rein und kann nur sagen..........
ein Traum !!
Drosseln sind Vögel,sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei

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Re: Andere Gabelfedern - Eure Erfahrungen?

Beitrag von 381Kgold »

Servus! Ich wollte hier auch noch meine Erfahrung berichten.

Hab mir vor 12.000km die PROMOTO progressiven Gabelfedern in meine 1993er SP44B eingebaut. Das waren die günstigsten auf dem Markt, wollte es aber dennoch probieren.

Allgemein bin ich echt zufrieden mit den Federn. Habe das Öl vom selben Hersteller eingefüllt mit empfohlener Luftkammer und Viskosität.
Das Einfederverhalten beim Bremsen hat sich verbessert, jedoch empfinde ich das Einfedern in den ersten paar Zentimetern als zu stark. Ich bin kein Experte, aber ich denke ein verringern der Luftkammer würde das anfängliche Einfedern verringern..

Bin mit den Gabelfedern auf meiner DR bis nach Lissabon gefahren. Man gewöhnt sich schnell an die neuen Federn und mich haben die "weichen" ersten Zentimeter nicht mehr weiter gestört. Hier in Portugal habe ich die Federn seit nun 2 Jahre im Einsatz und bewege sie mit Stollenreifen regelmäßig im Gelände. Bin vollkommen zufrieden mit dem Federverhalten in der Front. Auch kleine Sprünge steck sie gut weg. Im Gelände finde ich ist das hintere Federbein ein größeres Problem. Viel zu weich...

Ich kann sie also guten Gewissens weiterempfehlen. Und dass die Federn nicht poliert sind nicht tragisch. Verursachen keine merklichen Geräusche.

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deFlachser
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Re: Andere Gabelfedern - Eure Erfahrungen?

Beitrag von deFlachser »

381Kgold hat geschrieben:
10 Jun 2020 21:16
Ich bin kein Experte, aber ich denke ein verringern der Luftkammer würde das anfängliche Einfedern verringern..
Einfach Öl bis oben hin einfüllen, dann haste das Problem mit dem Einfedern weg. :lol:.

Leider kannste keinen Link setzen, gelle :mrgreen:.

Werde wohl mal unseren Merlin informieren müssen :wink:

Gruß Stefan
Erfahrung verhält sich proportional zur Masse des zerstörten Materials :roll:

Schon gewusst? Zwei Flaschen Wein ersetzen 10 Semester Philosophiestudium :D

Nobody is perfekt! Aber als Hesse ist man verdammt nah dran :wink:

Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, sondern nur für die anderen. Genauso verhält es sich wenn man blöd ist :roll:.

DR 650 SE, SP 46 Bj. 96, 32000 km fährt mit eigenem Kopf aber XF-Motor 21000 km
DR 650 Dakar, SP 41 Bj. 91, 55000 km
DR 650 Dakar, SP 41 Bj. 90, 32000 km, wartet auf Wiederbelebung :wink:

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Re: Andere Gabelfedern - Eure Erfahrungen?

Beitrag von Easy »

381Kgold hat geschrieben:
10 Jun 2020 21:16
Servus! Ich wollte hier auch noch meine Erfahrung berichten.

Hab mir vor 12.000km die PROMOTO progressiven Gabelfedern in meine 1993er SP44B eingebaut. Das waren die günstigsten auf dem Markt, wollte es aber dennoch probieren.

Allgemein bin ich echt zufrieden mit den Federn. Habe das Öl vom selben Hersteller eingefüllt mit empfohlener Luftkammer und Viskosität.
Das Einfederverhalten beim Bremsen hat sich verbessert, jedoch empfinde ich das Einfedern in den ersten paar Zentimetern als zu stark. Ich bin kein Experte, aber ich denke ein verringern der Luftkammer würde das anfängliche Einfedern verringern..

Bin mit den Gabelfedern auf meiner DR bis nach Lissabon gefahren. Man gewöhnt sich schnell an die neuen Federn und mich haben die "weichen" ersten Zentimeter nicht mehr weiter gestört. Hier in Portugal habe ich die Federn seit nun 2 Jahre im Einsatz und bewege sie mit Stollenreifen regelmäßig im Gelände. Bin vollkommen zufrieden mit dem Federverhalten in der Front. Auch kleine Sprünge steck sie gut weg. Im Gelände finde ich ist das hintere Federbein ein größeres Problem. Viel zu weich...

Ich kann sie also guten Gewissens weiterempfehlen. Und dass die Federn nicht poliert sind nicht tragisch. Verursachen keine merklichen Geräusche.
Servus,

das sind Progressive Federn, deren Zweck ist ja auf den oberen paar Zentimetern sensibel zu reagieren um dann bei weiteren Eintauchen straffer zu werden.
Das hast Du ja schön beschrieben, sie Federn leicht ein aber das tiefe Eintauchen beim Bremsen ist besser geworden. Genau das will man ja erreichen.
Wenn Du vor und nach dem Tausch den Negativfederweg gemessen hättest wäre das Ergebniss gewesen daß die Promotofedern, obwohl sie auf den ersten Zentimetern leichter eintauchen, etwas weniger Negativfederweg haben. Also insgesamt straffer sind.

Das polieren der Federaussenseite hat eigentlich nicht den Sinn daß es leiser wird sondern das das Losbrechmoment und die gesammte innere Reibung minimiert wird ausserdem machen die weniger Dreck ins Gabelöl.
deFlachser hat geschrieben:
11 Jun 2020 09:36

Einfach Öl bis oben hin einfüllen, dann haste das Problem mit dem Einfedern weg. :lol:.
:lol: Am besten bis die Simmerringe rausploppen :lol:

Gruss Wolfgang
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