DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

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Helsche
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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von Helsche » 08 Aug 2013 22:39

Das kann dir wohl keiner bestätigen...

Aber kauf sie eingach und mach die Rutschkupplung rein; dann ist gut.
Ich habe wirklich noch niieee gehört das so n Ding mit Rutschkupplung kaputt gegangen ist! 8)

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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von NoKo » 09 Aug 2013 10:07

moin,

das seh ich auch so ...
Hauptsache du erwischst keine, bei der schon jemand mit Kaltmetall nachmodelliert hat ... so Fälle hat´s auch schon gegeben und bei mehreren Vorbesitzern will´s natürlich keiner gewesen sein ...

Gruß
NoKo

Fischbachtaler
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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von Fischbachtaler » 21 Okt 2013 20:28

Ok, wenn ich das richtig verstanden habe ist meine (Sp46B000502282 ) mit den normalen Zahnrädern ausgestattet (hab meine alte Dame nach über 14 Jahren heute wieder zum Leben erweckt)

mfg
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Gelöschter User

Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von Gelöschter User » 22 Okt 2013 09:25

Hallo,

das ist keine große sache zu prüfen ob der Freilauf drin ist oder nicht. Z.B. hier:
http://enduristen.de/cms/pages/wir-sind ... 650-se.php
ich glaub 98 u 99 wurde der eingespart. Ich wollte mich damals nicht auf die Nummer verlassen.

Was auch noch hier u da besprochen wurde, ist 2. die Neutralschalter-Einheit, bei welcher sich hier u da die schrauben gelöst haben und kapitalen schaden anrichten können... NSU screw - die schrauben die den Neutralschalter befestigen - unter dem rechten deckel - die einfach beim nächsten ölwechsel rausschrauben, mit loctite mittelfest wieder reinschrauben.
Dann eher selten aber doch präsent seien 3. rausgedrückte getriebeausgangswellendichtungen - dafür gibts halter oder selber bauen (hinter ritzel eine Halterung welche die dichtung dort hält wo sie ist)
Naja und 4. die obere Kettenrolle noch, welche öfters bei offroad Einsatz aus dem Rahmen reißt. - einfach demontieren.
Hier ist alles gut beschrieben:
http://dr650.wikia.com/wiki/Potential_p ... e_aware_of

In summe sind das zum beheben der 4 Probleme ein paar std und wenige Euros um sie gegen solche Probleme zu wappnen. Weiß nicht ob das hier in Deutschland schon einer von euch gemacht hat, aber die Amis, die das Moped seit 17Jahren nahezu unverändert fahren stellten im Laufe der Zeit eben diese Probleme fest. Im Zug eines Ölwechsels sind das zwei drei std mehraufwand.

Gruß

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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von MaSc73 » 21 Jan 2016 16:31

Ich hol das mal aus dem Keller, ist ja immer wieder mal Thema, auch für SE-Einsteiger. Hab hier was gefunden:
http://www.kientech.com/DR650TorqueLimiter.html
Bis X2100561 soll´s eingespart worden sein.
Das würde ja dann bedeuten, das meine ´99er X503827 eindeutig die Ruschkupplung verbaut haben müsste...
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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von Der Dreisi » 21 Jan 2016 17:08

MaSc73 hat geschrieben:Das würde ja dann bedeuten, das meine ´99er X503827 eindeutig die Ruschkupplung verbaut haben müsste...
Ich möchte dir da echt nicht nen Zahn ziehn, aber... :(

meine 99er hat sogar die Nummer 505 (sollte also noch später vom "Band " gelaufen sein), hatte aber auch das "geile" Problem, nachzulesen in meinem Fred über meine Motorinstandsetzung! :(

Gruß, Thomas

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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von Lordhelmchen » 21 Jan 2016 20:37

Servus Allerseitz,
dann hilft Euch Beiden ( und allen Anderen mit SP46 ab '97 natürlich auch.. ) nur:
Deckel auf und nachkucken....Oder irre ich mich ?

Vorher vielleicht noch eine Dichtung besorgen das beruhigt die Nerven falls die alte Dichtung kaputt geht.

Viel Spass beim basteln ;)

Noch'n Tip:
Zeichne mir die Umrisse von dem betroffenen Deckel mit'm Edding auf einem Karton und stupfe an den Stellen wo die Schrauben sind Löcher rein um die Schraube dann genau dort "abzulegen".

greeds
Peter
Lordhelmchen...
...der Gewaltschrauber....
Plz. 90571 --
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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von MaSc73 » 21 Jan 2016 22:02

Man das ist doch kacke mit den ungenauen VINs, dann muss ich halt doch
aufmachen. Ich bin echt davon ausgegangen, dass die ganz späten Modelle
nicht mehr betroffen sind. Thomas, gib mal nen link zu deinem fred.
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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von Der Dreisi » 22 Jan 2016 17:26

Hier mein bericht vom Motoraufbau:

http://www.dr-650.de/viewtopic.php?f=10&t=8225

Da ist leider nicht das "schöne" Foto bei, auf dem die zerlegte Motorseite zu sehen ist. Ich habe leider keine Ahnung mehr auf welcher CD ich die Fotos gelassen habe. :( Wenn ich die aber mal finde, stelle ich die zwecks Abschreckung hier ein! :lol:

Ach, was die Grundproblematik angeht: Die meisten SE's wurden eh schon auf Kulanz von Händlern umgerüstet, es sind doch nur noch wenige auf der Straße gewesen in den letzten Jahren, bei denen das noch nicht geschehen ist, weil es dann meist die Besitzer in Eigenregie gemacht haben.

Nur in Eigenregie bedeutet auch fast immer nicht richtig: Denn wenn man das feste Zahnrad gegen das Lammellenpaket tauscht, sollte auch der dann andere, erforderliche Anlasser genommen werden! Kostet aber wieder.

Gruß, Thomas

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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von MaSc73 » 22 Jan 2016 17:37

Anderer Anlasser...?? Das hör ich auch zum ersten Mal!
Wird ja immer besser. Wo liegen die Unterschiede?
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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von Der Dreisi » 22 Jan 2016 18:19

Schau dir mal die Anlasser an, welche bei ebay und Co vor allem in den USA angeboten werden (weil es da ja noch viele DR's gibt),
da wirst du etliche sehen, die direkt an der Verzahnung enden und dann die, die da noch so eine Art Zapfen haben.

Mit "Zapfen" sind für die Modelle mit Rutschkupplung, dieser Zapfen geht dann als Stabilisierung in ein Lager, welches im Limadeckel eingestzt ist!
Die Modelle mit starrem Zahnrad haben das Lager nicht (kann man aber nachrüsten wenn man den anderen Anlasser einbaut, der Deckel ist ja gleich), weil die Welle des Anlassers etwas kürzer ist und deshalb kein Gegenlager braucht (weil das starre Zahnrad ja recht schmal baut!).

Aber ganz ehrlich? Ich habe auch den "alten" Anlasser gelassen, hatte genug für den Motoraufbau ausgegeben und hatte keinen Nerv noch nen anderen Anlasser zu kaufen! :wink: Funktioniert auch so.

Gruß, Thomas

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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von MaSc73 » 22 Jan 2016 19:51

Dad heißt im Klartext, das die Modelle mit original verbauter Rutschkupplung den Anlasser mit Zapfen verbaut haben, oder? Dann könnte man ja zur Kontrolle einfach den Anlasser ausbauen.
Blöd ist natürlich wenn mal ein Vorbesitzer aufgemacht und gewechselt hat. So wie in meinem Fall, der Vorbesitzer hat den kompletten Motor abgedichtet und auch eine Alu-Zylinderfußdichtung
verbaut, aber ob er auch eine eventuell fehlende Rutschkupplung eingebaut hat...keine Ahnung. Aber den Anlasser müsst ich eh mal ziehen, da er nach dem Starten leicht nachläuft.
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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von Der Dreisi » 23 Jan 2016 10:07

Wenn der Anlasser raus ist kann man durch die Öffnung (ist ja nicht sehr klein :D ) doch eigentlich direkt auf die Rutschkupplung schauen (oder eben wenn nicht getauscht auf das starre Zahnrad :( ), da es ja das erste angetrieben Rad oben ist wo die Anlasserwelle eingreift! Sollte eigentlich so gehen!? :?

Und ja, mit den Zapfen sind die Anlasser, die mit Rutschkupplung verbaut wurden.

Gruß, Thomas

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Re: DR650SE Konstruktions-Fehler "Engine Grenade"

Beitrag von MaSc73 » 23 Jan 2016 13:33

Na dann schau mir mal! :wink: Aber erst wenn es wieder bissl wärmer ist.
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