Kaufberatung DR600 Dakar

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Kowalski 72
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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Kowalski 72 » 25 Jun 2018 12:00

Ich hab den Originalen, finde den sehr angenehm, nicht zu leise, aber auch nicht zu laut, dass die Fensterscheiben beben wenn man vorbeifährt.

Grüße
Markus

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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von m.w. » 27 Jun 2018 20:10

moin,
ich schlag mich jetzt auch schon 17 Jahre mit der Dr600 rum.
Egal wann, wo, wie. Sonne , Regen, Schnee. das Ding läuft irgendwie eigentlich immer.
Von Vorteil ist die SP41 Gabel vorne mit der 280er Doppelkolbenbremse.
Irgendwann muß die Lima mal neu gewickelt werden, 20Jahre im heißen Öl gekocht zu werden strengt an..
Kleine (LED) Blinker helfen gegen Schäden, ein konifizierter Lenker gegen einschlafende Hände und WP oder Wilbers Federn sorgen auch bei 150 Tacho für eine ruhige Fahrt , selbst mit Koffern.
Im Gelände entscheiden hauptsächlich die Reifen und die Fitness des Fahrers, was geht.
(Ich hab gerade mit der Transalp festgestellt, das Brückensteine TW was auch immer , schon beim Anblick von belgischem Erdboden wegrutschen..Der Vorbesitzer hatte mir die mitgegeben, auf die Frage , warum er die abgezogen hatte: die rutschen bei regen, bei Staub auf der Straße, die sind einfach nur Sch... - er hatte Recht.)
Mit der DR geht selbst der Tourance besser. TKC80 ist mein Liebling als Allrounder, im Gelände waren Michelin Desert und der Stonemaster ganz ok.
Ich habe meine Kiste bei Eis, im Dreck, etc schon mehr als einmal tiefergelegt. (Hand)Schutzbügel über den Kup/Brems Hebeln helfen, die kleinen Blinker bleiben heile, die Spiegel stehen nicht vor,paßt.

Sensibel reagiert der Motor wie benannt, auf zuwenig Öl. Die Verschraubungen des Ventildeckels reißen gerne aus, Die Krümmerschrauben auch. Eigentlich alle Gewinde im Zylinderkopf..
Ansonsten ist er einfach zu warten und ggf zu reparieren.
meine Probleme lagen bislang bei Lima, einmal Steuerkette wechseln, Zylinderfußdichtung und solchen Dingen. Ventile einschleifen und Schaftdichtungen kann man da mal eben mitmachen.

Kostenstruktur ist - gegenüber der 650er Transalp- geschenkt.
Reifen gibt es gut und gebraucht , teilweise für nen 10er (keine Bindung,Standardgrößen..), Ersatzteile gebraucht (EBucht) oder z.B. beim Hessler , etc.
Honda kann für die gerade mal 10 Jahre alte Transe z.B. keine Benzinhahnmembran mehr liefern, im Zubehör gibt es auch nichts, aber "der komplette Benzinhahn ist sogar (original Honda) noch für nur 144€ lieferbar.. darüber lächelt ein DR Fahrer nur sanft.

ich wünsch Dir viel Spaß mit der Dicken..

Marcus

Ps: klappt das ankicken?
was bei meiner eigentlich immer funktioniert:
mit gezogenem Dekohebel 3-4 mal durchkicken, hochschnappen lassen, einmal kräftig durchtreten..

mein Vorbesitzer wollte es so 2-3 Jahre später nochmal probieren - und hatte arge Probleme "sein" Mopped anzubekommen..

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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Bayer87 » 08 Jul 2018 18:15

Ps: klappt das ankicken?
was bei meiner eigentlich immer funktioniert:
mit gezogenem Dekohebel 3-4 mal durchkicken, hochschnappen lassen, einmal kräftig durchtreten..
Servus, danke für die Infos! :)

Bzgl. ankicken hab ich schon noch riesen Probleme - wenn der Motor kalt ist. Wenn er warm ist und ich starte die Maschine wieder, dann klappt es eigentlich immer mit dem ersten Kick.
Aber bei kaltem Motor verzweifle ich schon oft und brech auch des Öfteren ab und fahr dann mit meiner ER-5...
Ich mache es auch genau wie du beschrieben hast. Manchmal ziehe ich auch noch den Choke dabei. Nach ner Weile stinkts auch nach Benzin, vermutlich ist er einfach abgesoffen... Was macht man dann am besten?
Zieht ihr auch den Gashahn ganz leicht beim Ankicken? (Der Vorbesitzer meinte man soll es minimal machen)
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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Eintopftreiber » 08 Jul 2018 18:42

:D

Das mit dem kalt ankicken ist bei unserer ähnlich …. spiel mal ein wenig mit dem Choke bei diesen Temperaturen will unsere nur halb geöffnete Mischung :D

Ach ja ich weiß nicht wie andere das machen ...aber ich lass den Benzinhahn zu bis sie an ist ….. es sei denn sie steht ein paar Tage länger …..

Nur Versuch macht Klug

Grüße

Jörg
...was annerschwu ä Blummewas des is bei uns ä Dubbeglas...

Hmmmm immer wenn ich rechts drehe wird die Landschaft schneller

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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von m.w. » 08 Jul 2018 19:26

Wenn meine kalt ist:
einmal OT suchen,choke ziehen, einmal kicken, läuft.
halbwarm ist ein graus..
und wenn sie versoffen ist: Benzinhahn zu, mit gezogenem Deko ein paarmal "leerkicken"
und dann : same procedure as normal

Mit dem Gasgeben: meine mag es nicht, wenn beim kicken der Gashahn nicht auf "null" ist, aber: sobald die erste Zündung kommt will sie gerne einen kleinen Gasstoß.

ich glaube das liegt an diversen Feineinstellungen, Vergaser, Ventile, Luftfilter.. und jede DR ist da sehr individuell.

ich hatte mal einen TÜVler, der hat sich einfach draufgesetzt und ohne OT, Deko, etc einfach brutal durchgekickt. lief auch...
das sollte man aber definitiv nicht in Badelatschen machen, unsere alte XT hat mir da mal ganz ordentlich die Fußsohle verprügelt..

Ciao,Marcus

wenn du das ankicken erstmal raus hast, ist es DEINE DR...
.. it´s not a bug, it´s a feature...

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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Bayer87 » 08 Jul 2018 19:53

Danke @Jörg und Marco
Werde das mal so ausprobieren, rumspielen und mehr Gefühl dafür bekommen.

Wie merke ich eigentlich, dass er den OT gefunden hat? Wenn der Deko zurückspringt?
wenn du das ankicken erstmal raus hast, ist es DEINE DR...
Oh ja :))
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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Eintopftreiber » 08 Jul 2018 20:41

:D :shock: :D


Genau dann :-)

Grüße

Jörg
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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Kowalski 72 » 09 Jul 2018 09:26

Also bei mit läuft die Startpozedur so ab,

bei den jetzigen Temperaturen springt meine ohne Choke an. Benzinhahn auf, ich gebe KEIN Gas, Deko ziehen treten bis dieser wieder zurückspringt
dann beherzt reintreten.
Auch keinerlei Probleme bei warmen Motor.

Nur letztens in voller Montur getreten bis zum gefühlten St. Nimmerleinstag :evil: .....klatschnass bei den Temperaturen, alles wieder ausgezogen....dann natürlich wie alle schon
vermuten, ein tritt und Sie läuft.....ich glaub das hat Sie mit Absicht gemacht, wahrscheinlich schlecht geschlafen :D

Gruß
Markus

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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Bayer87 » 14 Jul 2018 18:08

Vielen Dank für eure Tipps. Mittlerweile klappt das dank eurer Tipps auch schon ganz gut und meistens auch beim ersten Kick. Nur ab und an zickt sie ein bisschen rum, aber nicht weiter tragisch. Mal sehen wie es bei Kälte sein wird... :)

Eine Frage hätte ich noch. Gibt es hier jemanden der Erfahrung damit hat die DR600 etwas tiefer zu legen?
In der Suchfunktion habe ich nur etwas zur DR650 gefunden, dort ists ja wahrscheinlich wieder anders...
Komme mit meinen fast 1,80 + Bikerschuhen ja runter, aber ein paar cm tiefer wären schon noch angenehmer.
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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Pixxel » 14 Jul 2018 18:50

Ohne mal auf ner 600 gesessen zu haben: fahr mal ein bisschen so. Ich kam am Anfang Gefühl sowohl bei der 650 als auch der big nur mitn Zehenspitzen aufn boden. Mittlerweile sind bei ersterer sogar die knie angewinkelt und sie fühlt sich an wien pocketbike und bei der big geht auch beide beine aufn boden.
man gewöhnt sich dran, ändert evt ein bisschen seine sotzposition (sowohl beim Fahren als auch beim stehen) und schon gehts.

Und nein ich bin nicht gewachsen :mrgreen:

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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Bayer87 » 14 Jul 2018 19:18

Pixxel hat geschrieben:
14 Jul 2018 18:50
Ohne mal auf ner 600 gesessen zu haben: fahr mal ein bisschen so. Ich kam am Anfang Gefühl sowohl bei der 650 als auch der big nur mitn Zehenspitzen aufn boden. Mittlerweile sind bei ersterer sogar die knie angewinkelt und sie fühlt sich an wien pocketbike und bei der big geht auch beide beine aufn boden.
man gewöhnt sich dran, ändert evt ein bisschen seine sotzposition (sowohl beim Fahren als auch beim stehen) und schon gehts.

Und nein ich bin nicht gewachsen :mrgreen:
Verstehe ich jetzt nicht ganz wie das funktionieren soll? Bist du vielleicht schwerer geworden? :mrgreen: :wink: :wink:
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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von Pixxel » 14 Jul 2018 21:27

Nene, oder wenn nur ein bisschen :mrgreen:

Zwei quasi unterschiedliche Sachen:
1. Ich saß beispielsweise bei meiner RSE anfangs ziemlich weit hinten und damit oben. Entsprechend länger müssen die beine beim anhalten werden. Wenn ich wie jetzt ganz am tank sitze sind das mal 2-7 cm unterschied.
2. man Rutscht beim anhalten eij bisschen zu der Seite bei der mam den Fuß aufn boden setzt, muss garnicht viel sein macht aber einfach was aus. Passiert ohne das man drüber nachdenkt, macht man einfach :mrgreen:
Ich meine bei weitem nicht so viel aber die gerade bei ("kleineren") Mädels auf Enduros sieht man das ganz gut, nur meine ich halt nicht soweit das man auf einer seite quasi runterhängt (an alle solchen/davon "betroffen": ist nicht böß gemeint :oops:)

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Re: Kaufberatung DR600 Dakar

Beitrag von franz muc » 15 Jul 2018 09:05

Ich würde es zunächst so versuchen. So, wie oben geschrieben.

Man kann die Gabelholme etwas durch die Gabelbrücke stecken, wenn man möchte. Sollte man viel Geld haben, könnte man bei Wilbers ein kürzeres Federbein ordern.

Oder Du verfolgst das Geschehen bei eBay und ebayKleunanzeigen, dort gibt es ab und zu abgepolsterte Sitzbänke für kleines Geld.
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