Motorradklamotten wie solls sein?

Für die, die durch den Dreck fahren....
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Stefan 4444
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Re: Motorradklamotten wie solls sein?

#196 

Beitrag von Stefan 4444 »

Besten Dank für eure Erfahrungen.

Die Gx 1 hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm und bei um die 200€ echt interessant.
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minibootsmann
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Re: Motorradklamotten wie solls sein?

#197 

Beitrag von minibootsmann »

Moin,

auch wenn der Fred schon älter ist, möchte ich mein Anliegen hier vorbringen, weil das ein passender Rahmen ist.

Hier im Forum tragen offenbar mehrere Leute Jacke und Hose der Mohawk-Serie von Polo, so wie ich auch. Ich habe mir die Sachen seinerzeit mit voller Protektoren-Ausstattung gekauft und fühle mich seither immer sehr gut geschützt.

Leider sind die Klamotten nicht nur sauschwer, das Anziehen gestaltet sich durch die Protektoren immer wieder als Akt. Ich musste feststellen, daß der Aufwand zum Anziehen dieser Schutzkleidung mich aktiv davon abhält, nach Feierabend spontan eine Runde zu fahren und werde mir deshalb bequemere Sachen kaufen. Ich möchte aber meine "Mohawk-Rüstung" nicht aufgeben und suche nach Möglichkeiten, diese zu verbessern.

Als ich die Protektoren aus Jacke und Hose entfernte, liessen sich diese wesentlich einfacher anziehen und waren auch bequemer. Da mir aber meine Gelenke und der Rücken recht wichtig sind, möchte ich nicht ohne Protektoren fahren. Mir ist bei der Mohawk-Jacke aufgefallen, daß die Lederbesätze an Schulter und Ellbogen bereits gepolstert sind. Da stellt sich mir die Frage, ob diese Polsterung als Schutz ausreicht. Auch dazu konnte ich nirgends Informationen finden. Weiß hier vielleicht jemand mehr dazu?

Dort, wo Protektoren benötigt werden, möchte ich möglichst dünne und flexible Versionen einsetzen. Louis hat Xelion-Protektoren im Programm, die scheinbar recht dünn und flexibel sind und dennoch guten Schutz bieten. Ob die wirklich was taugen, weiß ich leider nicht, weil ich dazu in den Weiten des Internets keine weiteren Informatioinen finden kann. Nicht einmal Maße sind angegeben. Hat jemand damit Erfahrungen (wobei ich niemandem Erfahrungen zur Schutzfunktion gönne :shock: )?

Vielleicht habe ich ja Glück und es gibt hier jemanden mit Erfahrungswerten und dem Willen, diese mit der Allgemeinheit zu teilen. :D

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Viele Grüße,
Helmut
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uli64
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Re: Motorradklamotten wie solls sein?

#198 

Beitrag von uli64 »

Servus
minibootsmann hat geschrieben: 19 Jan 2022 09:13 Hier im Forum tragen offenbar mehrere Leute Jacke und Hose der Mohawk-Serie von Polo, so wie ich auch. Ich habe mir die Sachen seinerzeit mit voller Protektoren-Ausstattung gekauft und fühle mich seither immer sehr gut geschützt.

Leider sind die Klamotten nicht nur sauschwer, das Anziehen gestaltet sich durch die Protektoren immer wieder als Akt. Ich musste feststellen, daß der Aufwand zum Anziehen dieser Schutzkleidung mich aktiv davon abhält, nach Feierabend spontan eine Runde zu fahren und werde mir deshalb bequemere Sachen kaufen. Ich möchte aber meine "Mohawk-Rüstung" nicht aufgeben
...dem kann ich in allen Punkten vollumfänglich zustimmen! Vor allem im Sommer ist die Mohawk -anziehen und tragen- eine schweißtreibende Tortur... :oops:
...aber: da ich mich doch schon das ein oder andere mal, sowohl im Gelände als auch auf der Straße hingelegt, die Schutzfunktion dieser Klamotten schätzen gelernt habe, nehme ich die -vergleichsweise- geringere Belastung durch das Tragen derselben, billigend in Kauf! :roll: :wink: 8) :lol:

Insofern kann ich Dir bei Deinen Erfahrungen mit der Mohawk-Garnitur eben nur zustimmen, habe mich aber aus den o.gen. Gründen nicht mit Alternativen beschäftigt.
Werde diesen Thread aufmerksam mitverfolgen... :wink:

Gruß, Uli :mrgreen:
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minibootsmann (22 Jan 2022 15:12)
Mein Lieblingsspruch: ..."wenn man mal anfängt"... :roll:
siehe hierzu:https://www.dr-650.de/viewtopic.php?t=11448 Renovierungsfred!
oder das da:https://www.dr-650.de/viewtopic.php?f=15&t=12300 Kickermotor, mit dem Ergebnis:https://www.youtube.com/watch?v=MZCmif4 ... e=youtu.be
...und der hier, immer noch:...darf man auch mit Wurstfingern einem Vegetarier die Hand reichen?
..und aktuell dazu: ...gegen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf...(Theodor Fontane)
Galerie:
https://www.dr-650.de/app.php/galerie/e ... eigen/3012
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minibootsmann
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Re: Motorradklamotten wie solls sein?

#199 

Beitrag von minibootsmann »

Moin,

nach intensiver Begutachtung der Ellbogen- und Schulterpolster meiner Jacke möchte ich meinen, daß diese einen Protektor nicht überflüssig machen. Dafür sind die einfach zu weich... :shock:

Leider komme ich in den nächsten Wochen nicht raus, darum setze ich mich zunächst nur theoretisch mit dem Thema Protektoren auseinander (Ich kann's halt nicht bleiben lassen...).

Eine Anfrage bei Louis und John Doe wegen der Dicke ihrer Protektoren ergab folgendes:
  • Louis (Helios): 15mm bei Ellbogen-, Schulter, Hüft- und Knieprotektoren / 30mm beim Rückenprotektor
  • John Doe (XTM): 40mm "Tiefe" (?) bei Ellbogen-, Schulter- und Knieprotektoren bei Schutzklasse 1 (50mm bei Schutzklasse 2) / 10mm beim Hüftprotektor
Wenn ich mir die Originalprotektoren (Level 1) so anschaue, komme ich auf folgende Maße bei der Dicke:
  • 10mm beim Hüftprotektor
  • 10mm bei Ellbogen-, Schulter und Knieprotektoren, wobei die Höhe der gewölbten Protektoren 50mm beträgt (vielleicht ist das ja die o.g. "Tiefe")
  • 25mm beim Rückenprotektor
Die neuen Protektoren sind also augenscheinlich nicht wirklich dünner als die alten, dafür aber durch Schutzklasse 2 besser.

Diese Werte helfen nicht wirklich weiter, die Protektoren wird man wohl beim Händler probieren müssen, um etwas über Sitz und Komfort sagen zu können. Darüber weiß ich dann hoffentlich im Februar mehr. :idea:

Schönes Wochenende und viele Grüße,
Helmut
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Re: Motorradklamotten wie solls sein?

#200 

Beitrag von minibootsmann »

Moin,

endlich habe ich einige Tatsachen schaffen können.

Eine Internetrecherche nach passenden Protektoren hat mich zu SAS-TEC und deren Privatkundenshop geführt. Im Gegensatz zu anderen Anbietern finden sich dort ausreichend Abmessungen zu den Produkten. Das macht die Online-Suche nach passenden Protektoren sehr komfortabel, welche selbst als Level 2 Ausführung nur 8mm dick sind. Die Preise sind auch absolut in Ordnung. Der Inhaber des Shops, ein Herr Thomas Vogel, ist extrem hilfsbereit und antwortet sehr schnell.

Da es für meine Hose keine passenden Protektoren gibt und man mangels Klettbändern auch keine kleineren Varianten fixieren kann, habe ich mir "Schaumplatten" bestellt und mir selber Teile zurechtgschnitten, das exakt in die entsprechenden Taschen in der Hose (Hüfte und Knie) passen. Eine Nachrfrage beim Hersteller hat mich in diesem Unterfangen bestärkt. Zwar dürfen sich meine selbstgeschnitzten Teile offiziell nicht Protektoren nennen, weil sie ja keine Zertifizierung haben, aber sie sind aus dem gleichen Material wie die zertifizierten Protektoren. Für mich ist wichtig, daß diese "Selbstbauteile" sehr genau in die dafür vorgesehenen Taschen passen und nicht herumbaumeln.

Nachdem ich die im Vergleich zu den Vorgängern sehr flexiblen Protektoren (Rücken, Ellbogen, Schulter) eingebaut habe, konnte ich feststellen, daß die Jacke um einiges bequemer ist, gerade beim Anziehen.

Die Hose ist mit den "Selbstbauteilen" wesentlich bequemer, weil kein vorgeformter Protektor im Stehen auf ein Knie drückt. Da die Hose große Büffellederpartien am Knie hat, fallen die 8mm der Schaumstoffteile überhaupt nicht auf (die alten haben dort durch die Vorformung schon dick aufgetragen). Erst beim Sitzen fühlt man, daß dort etwas ist, aber das ist ein recht angenehmes Tragegefühl. Da die selbstgeschnitzten Teile in keiner Weise anatomisch angepasst sind, kann das bei der Fahrt eventuell noch Probleme bereiten. Das wird sich herausstellen, sobald das Wetter wieder brauchbar ist. Eine nachträgliche Anpassung ist mittels eines handelsüblichen Cutters überhaupt kein Problem.

Jedenfalls habe ich jetzt eine Kluft, die bequem an- und auzuziehen ist und dazu noch mein Bedürfniss nach ausreichend großer Sicherheit erfüllt. 8)

Viele Grüße und hoffentlich bald wieder fahrbares Wetter!
Helmut
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deFlachser (04 Feb 2022 20:44)
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Re: Motorradklamotten wie solls sein?

#201 

Beitrag von EinfachMatze »

Fährt jemand von euch den Daytona Pro Rider GTX ? Ich kann dazu außer den üblichen Verkaufsbeschreibungen nichts im Netz finden und hoffe auf Erfahrungswerte :?: :P

Das aktuelle Modell, welches die gleichen Eckdaten aufweisst, ist der Roadstar GTX. Vom oberen gibts grad 1 Paar in meiner Größe sehr günstig, daher die Frage.
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DonGiggal
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Re: Motorradklamotten wie solls sein?

#202 

Beitrag von DonGiggal »

EinfachMatze hat geschrieben: 03 Aug 2022 16:08 Fährt jemand von euch den Daytona Pro Rider GTX ? Ich kann dazu außer den üblichen Verkaufsbeschreibungen nichts im Netz finden und hoffe auf Erfahrungswerte :?: :P

Das aktuelle Modell, welches die gleichen Eckdaten aufweisst, ist der Roadstar GTX. Vom oberen gibts grad 1 Paar in meiner Größe sehr günstig, daher die Frage.
Also grundsätzlich kannst Du mit Daytona absolut nichts falsch machen.
Fahre zwar den von Dir gewünschten nicht, dafür einen Tourstar GTX (glaub so heißt der).
Trägt sich sehr komfortabel und ist auch sehr bequem.
Man kann damit auch bedenkenlos mehrer Meter laufen ohne das es drückt und
einem die Füße extrem schmerzen.
Für mich steht fest: Einam Daytona - immer Daytona, auch wenn sie etwas teurer sind.
Der größte Vorteil ist jedoch, dass du egal wie alt deine Stiefel sind, du die zu Daytona Frey
nach Pfarrkirchen zum überholen schicken kannst.
Kostet glaub ich um die 150€ und du hast runderneuerte Stiefel die wieder lange Zeit
Freude bereiten.
Und es ist alles echte Handarbeit Made in Pfarrkirchen/Germany/Niederbayern.

Grüße

Schorsch
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EinfachMatze (06 Aug 2022 14:38)
Wenn man rechts nach unten dreht wird die Welt schneller

Treffen 2021 Süplingen (nahe Magdeburg)
Treffen 2022 Neuss
Treffen 2023 Bleiwäsche
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