Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

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tobster
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#61 

Beitrag von tobster »

 Themenstarter

OK, dann leider keine Videos.

04.Juni 2022

Erinnert Ihr Euch an den Vergaser? Er hat trotz professionellem Ultraschall nicht funktioniert, zu groß waren die Korrosionsschäden im Bereich der Düsenaufnahmen und Schwimmerkammer.
Per Zufall finde ich einen baugleichen in den Kleinanzeigen für 80,-€, finde ich angemessen und schlage zu. Er kommt wenig später mit der Post und ich bin erstaunt: Im Prinzip Neuzustand. Direkt eingebaut und gekickt, 2 mal, dann lief sie an und bollert schön vor sich hin. Gasannahme ist super, Leerlauf stabil und der Motor klingt mechanisch absolut gesund. Super! Weitermachen lohnt sich.
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tobster
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#62 

Beitrag von tobster »

 Themenstarter

Mittlerweile ist es der 10.Juli 2022
Da es ja anscheinend läuft, widme ich mich dem Heck und er Bremse inkl. Leitung. Auch hier kommt eine Stahlflexleitung rein und der Sattel komplett überholt. Ich habe noch Hoffnung, daß Suzie noch dieses Jahr intensiv getestet werden kann.
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DR_Jörg
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#63 

Beitrag von DR_Jörg »

:mrgreen: im Hintergrund steht ja ein E-Starter Moped :mrgreen: Buuuuhhh :lol:

Hast du bei der Gelegenheit die Kette raus ? Zwei drei Handgriffe mehr und eine geschlossene wäre drin ?!

Grüße
Es gibt nur zwei Kurven ….. links herum und rechts herum ….. :mrgreen:
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tobster
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#64 

Beitrag von tobster »

 Themenstarter

:D
Das Buh hab ich mir ehrlich verdient.
Die Kette darf bleiben, bis auf ein bisschen Flugrost ist sie doch so ziemlich das einzige ehrliche an der DR und technisch wie ladenneu, wenn auch nicht zeitlich. Für Marokko werde ich eine zweite Kette dabei haben aus der Erfahrung heraus. Mit der SR bin ich mit ach und krach und schlagender Kette , die kurz vorm zerreissen war bei Ali Nassir`s Werkstatt in Zagora aufgeschlagen. Dort bekam ich eine "neue" Kette . Er hatte sie in irgendeinem Lager in Casablanca aufgetan und diese mit dem Taxi kommen lassen. Casablanca ist einfache Fahrt etwa 600km von Zagora entfernt! Mit dem Taxi! Gekostet hat mich das dann mit Einbau 100€.
Der Verschleiss am Antriebsstrang ist in der Wüste mörderisch.

27.Juli 2022
Die Hinterhand nimmt langsam Gestalt an aber eben nur langsam. Mir fehlt die Zeit aber ich denke mir viel fehlt ja nicht mehr und dann kurz tüven und zulassen. Denkste.
Und die Hebebühne verliert auch schon wieder die Lust mitzumachen.
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#65 

Beitrag von dodderer »

tobster hat geschrieben: 24 Nov 2022 18:05
Der Verschleiss am Antriebsstrang ist in der Wüste mörderisch.
Ich durfte ja auch viele tausend Kilometer in Westafrika mit dem Motorrad erfahren.
Ich habe irgendwann aufgehört die Ketten zu schmieren, was sie mir mit deutlich längerer Haltbarkeit gedankt haben. Auch das Moto Cross Kettenöl war nicht so dolle dort geeignet, obwohl die Staubkleberei damit schon deutlich geringer war als mit normalem Öl. Was sehr gut sein soll, ich aber nur in D gemacht habe, also keinerlei Afrikaerfahrung damit habe: Kettenöler und dann Kettensägennöl rein.
Viele Grüße
Andreas aus BC :)
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#66 

Beitrag von tobster »

 Themenstarter

Kann ich mir ehrlich gesagt fast nicht vorstellen, es gibt doch nix klebrigeres als Kettensägenöl. Oder verwende ich nur das falsche? Ich hatte von JMC ( Matthies) das Trockenspray im Einsatz. Geklebt oder angehaftet hatte da nichts. Es hat aber auch nichts genutzt, die Kette ist nach etwa 5000km gestorben. Ich konnte nur noch Dank des Sekundärspanners die letzten 400km bis zur Werkstatt schaffen. Den Spanner habe ich nach oben arretiert um das Schlagen der völlig ausgeleierten Kette zu verhindern. Überlebt hat er das dann auch nicht.
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#67 

Beitrag von dodderer »

Ich denke, man muss sich die Haftungsqualitäten des Kettensägenöls mal bei 50 - 60°C ansehen. Aber wie gesagt, ich kenne es nur aus dem Gebrauch in Europa.
Viele Grüße
Andreas aus BC :)
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#68 

Beitrag von DR500 »

tobster hat geschrieben: 24 Nov 2022 18:05 Die Kette darf bleiben,
Deswegen täte ich die Schwinge auch nicht ausbauen. Aber um die Lager der Umlenkung zu kontrollieren/zu fetten würde ich das tuen.

VG
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#69 

Beitrag von 95 dB »

tobster hat geschrieben: 24 Nov 2022 18:31 ... die Kette ist nach etwa 5000km gestorben. Ich konnte nur noch Dank des Sekundärspanners die letzten 400km bis zur Werkstatt schaffen. Den Spanner habe ich nach oben arretiert um das Schlagen der völlig ausgeleierten Kette zu verhindern. Überlebt hat er das dann auch nicht.
Da nur von der Kette die Rede ist, ich nehme an, Ritzel und Kettenblatt werden entsprechend auch vorzeitig verschleißen, oder?
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#70 

Beitrag von DR_Jörg »

Wenn deine Story zum wiederbeleben der DR nicht in der Vergangenheit liegen würde wäre das eine gute Option zu abschmieren der Schwingenlager.

https://www.tigerparts.de/source2/DR650/Umbau/U08.jpg

Habe ich mir eingebaut weil ich es haben wollte, ob es notwendig ist …. Wer weiß das schon :mrgreen:

Grüße Jörg
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#71 

Beitrag von DR500 »

Das Bild zeigt den Umlenkhebel und nicht das Schwingenlager. Die Idee ist gut, ich würde es aber nicht unbedingt an die tiefste Stelle des Fahrzeuges setzten. Zumindest nicht, wenn man vor hat das Fahrzeug im Gelände zu bewegen. Warum zeigst du ein Bild von Easys Motorrad, wenn du es selber auch umgebaut hast?

Gruß,
Ti
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#72 

Beitrag von tobster »

 Themenstarter

Da nur von der Kette die Rede ist, ich nehme an, Ritzel und Kettenblatt werden entsprechend auch vorzeitig verschleißen, oder?
Natürlich hätte man in Europa den ganzen Satz getauscht aber in der Wüste muss man nehmen was man kriegt. Ich hätte auch den Satz bekommen aber mit etwa drei bis fünf Tagen Wartezeit. Da die Fähre aber fest gebucht war hatte ich den Zeitpuffer nicht.
Wenn deine Story zum wiederbeleben der DR nicht in der Vergangenheit liegen würde wäre das eine gute Option zu abschmieren der Schwingenlager.
Damit habe ich an der Schwinge der SR ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Du drückst Dir einfach mit dem frischen Fett nur alle Dichtringe raus. Ob die DR an diesen Stellen Dichtringe hat müsste ich herausfinden. Der Plan ist nach 2024 das Motorrad zu zerlegen und dann auch Rostschäden etc. zu beseitigen. Bis dahin wird das funktionieren, sofern die DR den Trip überlebt.
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#73 

Beitrag von DR_Jörg »

:D
Also bei den Susen sind da Staubkappen keine Simmerringe. :lol: Wenn da Fett rauskommt, kommt kein Staub rein …. Vielleicht!! Frei nach dem Motto „ wo ein Körper ist kann ein Zweiter nicht sein „ . Mir hat die Lösung von Wolfgang einfach gefallen.
Egal …. Berichte bitte weiter

Grüße Jörg
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#74 

Beitrag von DR500 »

tobster hat geschrieben: 26 Nov 2022 17:39 Damit habe ich an der Schwinge der SR ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Du drückst Dir einfach mit dem frischen Fett nur alle Dichtringe raus.
Ich kenne das Prinzip von Baumaschinen, die tatsächlich keinen Dichtungen verbaut haben. Da ist fetten bis es rausquillt die Devise. Dass Gummidichtungen dafür gemacht sind nichts durchzulassen, insbesondere keine zähes Fett, ist ein Interessantes Argument!
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Re: Westsahara 2024-Eine Leidensgeschichte

#75 

Beitrag von Ulf »

Hi,
meine 650er DR's hatten keine Schmiernippel und auch keine Dichtringe.
Daher wüsste ich nicht, wie ich mit Fett da Dichtringe rauspressen sollte.
Meine Kawa z440c hatte einen Schmiernippel auf der Schwinge (ob ab Werk weiß ich nicht mehr)
und da machte es Sinn solange zu quetschen, bis das verdreckte Zeug rauskam.
Auch nur Staubkappen. Die heben am Rand ab und lassen den alten Kram raus. Kaputt geht da nix.
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Gruß Ulf, wieder Ritter Wendehals von Zehnprozent
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