Ein Schwimmsattel.....

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Ein Schwimmsattel.....

#1 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

... der nicht schwimmt, taucht nix :mrgreen:.

Habe vor 3 1/2 Jahren die Bremsanlage meiner Dicken komplett restauriert. Nun musste ich feststellen, das hinten die Bremse schon wieder diesen Namen nicht verdient :evil:.

Oben der innere Belag, unten der äußere, also der auf Kolbenseite.
IMG_20230930_173105.jpg
Gruß Stefan
Erfahrung verhält sich proportional zur Masse des zerstörten Materials :roll:
Am Besten wir halten die Welt einmal kurz an, und lassen die Idioten aussteigen :mrgreen:.
Mit dummen Menschen zu diskutieren, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen :wink:.

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Re: Ein Schwimmsattel.....

#2 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

Aber es kommt noch dicker. Taugt das Material der Ersatzteile nix? Bremskolben schon wieder angefressen (kosten ja fast nix), Staubschutzkappen vermatscht und ob die Teile des Sattels original so aussehen, bezweifle ich auch. Was könnte der Grund für das offensichtliche Hängen des Sattels sein? Was meint ihr dazu?

Gruß Stefan
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IMG_20230930_171337.jpg
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IMG_20230930_171143.jpg
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#3 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

Habe heute neue Beläge eingepflanzt und werde morgen eine ausgiebige Testfahrt machen. Schließlich möchte die Dicke diesen Monat ne frische Plakette bekommen :wink:.

Gruß Stefan
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#4 

Beitrag von Stubi »

deFlachser hat geschrieben: 30 Sep 2023 18:42 Aber es kommt noch dicker. Taugt das Material der Ersatzteile nix? Bremskolben schon wieder angefressen (kosten ja fast nix), Staubschutzkappen vermatscht und ob die Teile des Sattels original so aussehen, bezweifle ich auch. Was könnte der Grund für das offensichtliche Hängen des Sattels sein? Was meint ihr dazu?

Gruß Stefan
Stefan,an Bremsen muß immer alles schön leichtgängig sein, die Bilder 5+6 sprechen da eventuell eine andere Sprache. Insbesondere die im letzten Bild sichtbaren Vertiefungen auf dem Führungsstift sind mir suspekt. Dort könnte sich dann ein Widerstand ergeben der die freie Beweglichkeit des Bremsbelages oder der Bremszange einschränkt. Aber eine Ferndiagnose ist schwierig, eventuell ist auch an der Aufhängung was verbogen durch Sturz oder inkompetente Reparaturversuche von Vorbesitzern etc. Wie sehen die Abdrücke der Bremskolben auf der Rückseite des äußeren Belages aus?
VG Stubi
Wir die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen. Wir haben schon so viel mit so wenig so lange versucht daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen.
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#5 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

Hi Stubi,

erstmal vielen Dank für die ersten Einschätzungen. Und hier ein Bild von der Rückseite der Beläge. Die Bolzen sehen in der Tat etwas merkwürdig aus :?.
IMG_20230930_193124.jpg
Wenn sich nicht im Laufe der Jahre eine Hassliebe zwischen mir und dem alten Geraffel (DR's) entwickelt hätte, würde ich sie anzünden und ums Feuer tanzen :mrgreen:.

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Re: Ein Schwimmsattel.....

#6 

Beitrag von Stubi »

deFlachser hat geschrieben: 30 Sep 2023 20:09 Hi Stubi,

erstmal vielen Dank für die ersten Einschätzungen. Und hier ein Bild von der Rückseite der Beläge. Die Bolzen sehen in der Tat etwas merkwürdig aus :?.
IMG_20230930_193124.jpg

Wenn sich nicht im Laufe der Jahre eine Hassliebe zwischen mir und dem alten Geraffel (DR's) entwickelt hätte, würde ich sie anzünden und ums Feuer tanzen :mrgreen:.

Gruß Stefan
zu 1.: da kenne ich aus dem Alltagsgeschäft an PKW's und Transportern aber wesentlich schlimmeres
zu 2.: war die Trommelbremse hinten auch ein Kaufargument für mich (meine 4-rädrigen Oldtimer haben auch allesamt Trommelbremsen😊).

Eine Variante wäre auch noch eine Macke der Bremsscheibe, aber das ist eher unwahrscheinlich.
Unterforderte Scheibenbremsen sind immer Problemquellen.
VG Stubi
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#7 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

Stubi hat geschrieben: 30 Sep 2023 21:01 Unterforderte Scheibenbremsen sind immer Problemquellen.
Hmm, die sollte also auch öfter mal benutzt werden, verstehe ich das richtig? So sagte zumindest mein Bekannter, der loszog Zündkerzen zu kaufen und mit ner Q zurück kam. Das der Sattel halt bewegt wird.
Mit den Kolben finde ich aber doch sehr ärgerlich. Die ersten spielen 29 Jahre mit, und die ausgetauschten gerade mal drei. Wenn's die für nen 10er gäbe, wäre es mir ja egal, aber so.

Gruß Stefan
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#8 

Beitrag von Stubi »

deFlachser hat geschrieben: 01 Okt 2023 08:30
Stubi hat geschrieben: 30 Sep 2023 21:01 Unterforderte Scheibenbremsen sind immer Problemquellen.
Hmm, die sollte also auch öfter mal benutzt werden, verstehe ich das richtig? So sagte zumindest mein Bekannter, der loszog Zündkerzen zu kaufen und mit ner Q zurück kam. Das der Sattel halt bewegt wird.
Mit den Kolben finde ich aber doch sehr ärgerlich. Die ersten spielen 29 Jahre mit, und die ausgetauschten gerade mal drei. Wenn's die für nen 10er gäbe, wäre es mir ja egal, aber so.

Gruß Stefan
Neue Kolben sind nicht das Allheilmittel, wichtig sind auch die Abdichtung innen und die Staubmanschetten. Beides gibt über die Jahre den Geist auf, dann kommen von innen minimale Mengen von Bremsflüssigkeit durch und lagern sich auf der Kolbenoberfläche ab. Von außen dringen durch Wasserdurchfahrten, Regen und Luftfeuchtigkeit minimale Mengen Wasser ein. Die treffen dann auf die stark hygroskopische Bremsflüssigkeit und das Übel nimmt seinen Lauf. Deshalb immer einen kompletten Reparatursatz für den Sattel verbauen und die Kolben mit der speziellen Paste beschmieren zum Schutz vor Nässe.
So wäre zumindest die Theorie.
In der Praxis sieht es aber leider so aus (und da spreche ich jetzt erstmal für den PKW-Bereich) daß die Erstausrüsterqualität der Teile immer besser ist als die der Teile aus dem Aftermarket-Bereich.
Sollte mich aber arg wundern wenn es im Motorradbereich anders ist.
VG Stubi
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#9 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

Stubi hat geschrieben: 01 Okt 2023 09:30
deFlachser hat geschrieben: 01 Okt 2023 08:30
Stubi hat geschrieben: 30 Sep 2023 21:01 Unterforderte Scheibenbremsen sind immer Problemquellen.
Hmm, die sollte also auch öfter mal benutzt werden, verstehe ich das richtig? So sagte zumindest mein Bekannter, der loszog Zündkerzen zu kaufen und mit ner Q zurück kam. Das der Sattel halt bewegt wird.
Mit den Kolben finde ich aber doch sehr ärgerlich. Die ersten spielen 29 Jahre mit, und die ausgetauschten gerade mal drei. Wenn's die für nen 10er gäbe, wäre es mir ja egal, aber so.

Gruß Stefan
Neue Kolben sind nicht das Allheilmittel, wichtig sind auch die Abdichtung innen und die Staubmanschetten. Beides gibt über die Jahre den Geist auf, dann kommen von innen minimale Mengen von Bremsflüssigkeit durch und lagern sich auf der Kolbenoberfläche ab. Von außen dringen durch Wasserdurchfahrten, Regen und Luftfeuchtigkeit minimale Mengen Wasser ein. Die treffen dann auf die stark hygroskopische Bremsflüssigkeit und das Übel nimmt seinen Lauf. Deshalb immer einen kompletten Reparatursatz für den Sattel verbauen und die Kolben mit der speziellen Paste beschmieren zum Schutz vor Nässe.
So wäre zumindest die Theorie.
In der Praxis sieht es aber leider so aus (und da spreche ich jetzt erstmal für den PKW-Bereich) daß die Erstausrüsterqualität der Teile immer besser ist als die der Teile aus dem Aftermarket-Bereich.
Sollte mich aber arg wundern wenn es im Motorradbereich anders ist.
Stubi, es wurde alles erneuert, Dichtungen, Staubmanschetten und die Kolben, weil sie eben Lochfraß hatten. Sättel natürlich gereinigt. Die Bedenken, die defekten Kolben ruinieren direkt wieder den Dichtsatz. Also alles neu. Mit was schmierst Du die Kolben denn ein? Habe gestern neue Beläge montiert, alles gereinigt wo ich dran kam und die Gleitbolzen gut gefettet. Bin gespannt.
Werde mich gleich mal drauf schwingen und ne ausgiebige Testfahrt machen :D.

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Re: Ein Schwimmsattel.....

#10 

Beitrag von Stubi »

deFlachser hat geschrieben: 01 Okt 2023 09:37
Stubi hat geschrieben: 01 Okt 2023 09:30
deFlachser hat geschrieben: 01 Okt 2023 08:30

Hmm, die sollte also auch öfter mal benutzt werden, verstehe ich das richtig? So sagte zumindest mein Bekannter, der loszog Zündkerzen zu kaufen und mit ner Q zurück kam. Das der Sattel halt bewegt wird.
Mit den Kolben finde ich aber doch sehr ärgerlich. Die ersten spielen 29 Jahre mit, und die ausgetauschten gerade mal drei. Wenn's die für nen 10er gäbe, wäre es mir ja egal, aber so.

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Stubi, es wurde alles erneuert, Dichtungen, Staubmanschetten und die Kolben, weil sie eben Lochfraß hatten. Sättel natürlich gereinigt. Die Bedenken, die defekten Kolben ruinieren direkt wieder den Dichtsatz. Also alles neu. Mit was schmierst Du die Kolben denn ein? Habe gestern neue Beläge montiert, alles gereinigt wo ich dran kam und die Gleitbolzen gut gefettet. Bin gespannt.
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Gruß Stefan
Viel Spaß auf der Tour, Foto zur Tube der Paste gibts heute Abend, bin unterwegs zur Mugge 🎺🎺🎺
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#11 

Beitrag von Erstbesitzer 1990 »

Hey Stefan,

wie wäre es hiermit?
https://www.tigerparts.de/shop2/main_bi ... ms_id=3886

LG

Heiko
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#12 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

Danke Heiko, das ist das blaue Zeugs, stimmts?

@Stubi, was sagste denn nun zu den Abdrücken auf der Rückseite der Beläge? Lassen die überhaupt irgendwelche Rückschlüsse zu?

Bin nach 230 Qualitätskilometern wieder zu Hause. Am Anfang dachte ich Mist, neue Beläge, gleiche (Nicht) Bremsleistung wie vorher. Aber dann ist es immer besser geworden :D. Müssen sich erst auf die Scheibe einbremsen. Werde die zukünftig wohl mal öfter benutzen müssen. Heute mal extra drauf geachtet. Ich nutze normalerweise offenbar wirklich nur die vordere Bremse, außer wenn's mal eng wird :mrgreen:. Und dann funktionierts nicht. :?.

Gruß Stefan
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#13 

Beitrag von DR500 »

Wenn du die Kolben zu weit rein gedrückt hast, ziehen sie Gummidichtungen die Kolben gern mal wieder zurück, infolge dessen der Druckpunkt scheiße ist.
Beim Handbremshebel hilft eben diesen über Nacht mit Kabelbinder an den Lenker ziehen, bei der hinterradbremse müsstest du dir was mit dem selben Effekt einfallen lassen.
Und die Paste für die Kolben ist wichtig. Wer gut fettet der gut fährt!

Gruß
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Re: Ein Schwimmsattel.....

#14 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

DR500 hat geschrieben: 01 Okt 2023 18:01 Wenn du die Kolben zu weit rein gedrückt hast
Hat einfach nicht mehr gebremst. Fotos von den Belägen seht ihr ja.
Für die neuen, musste ich die Kolben zurück drücken, logisch. Die Staubschutzkappen ziehts teilweise mit rein.
Aber es bremst wieder.
Könnte die Fußbremse mit Sicherheit über Nacht betätigen, bin sehr erfinderisch :wink:.
Mal sehen, ob's was bringt. Heute aber nicht mehr.

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Re: Ein Schwimmsattel.....

#15 

Beitrag von Stubi »

Da es gestern etwas spät geworden ist zeig ich mal was ich für sowas nehme. Die Silikonpaste aus der Dose für den Außenbereich, die ATE-Paste für alles was innere Gleitflächen sind.
IMG_6192.JPG
IMG_6193.JPG
Was mir dazu noch einfällt, hat hier schon mal jemand mit Silikonbremsflüssigkeit in den Motorrädern Erfahrung gemacht (also DOT 5, nicht 5.1) ?
Die ist nämlich absolut nicht hygroskopisch, dafür wird der Druckpunkt minimal weicher weil sie sich etwas mehr zusammendrücken läßt. Der Effekt dürfte aber bei dem geringen Volumen der Motorradbremsen vernachlässigbar sein.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Stubi für den Beitrag:
Dennis (02 Okt 2023 08:32)
VG Stubi
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