@Röm:
Hör auf zu jammern. Leg dir doch mal ne Honda Dominator oder ne KTM LC4 620 zu und mach das Gleiche mit denen, dann weißt du, was ne Höllenfahrt ist. Dagegen ist die DR eine echte Freudenschubse!
Wobei ... Frauen machen ja bekanntlich auch Spaß (und Zicken)!
Meine alte Vergaserseite findet ihr bei den Anleitungen (Danke @Azra3l!)
soso; ne KTM noch empfindlicher.. staun? ich dachte da eher an Top-Qualität oder so.
Übrigens: bevor ich gemerkt hatte, dass der Kerzenstecker da so lose rumhängt, hatte ich schon wieder die halbe Karre und Elektrik zerlegt, Vergaser und Lima
..ich bin dieses Jahr aus Zeitgründen kaum zum Autofahren gekommen
soso; ne KTM noch empfindlicher.. staun? ich dachte da eher an Top-Qualität oder so.
Die neuen LC4 sind schon ziemlich ok, aber die alte 620er war die Zicke schlechthin. Wenn die keinen Bock hat, spuckt die beim Ankicken sogar ihren Vergaser vom Ansaugstutzen runter!!! Und bis man auf diese Fehlerquelle dann kommt ... :rolleyes:
Meine alte Vergaserseite findet ihr bei den Anleitungen (Danke @Azra3l!)
Hatte heute das Vergnügen bei unter bis über 0°C auch ne Höllenfahrt zu bestreiten.
So schlimm wie bei Röm war's zwar nicht.
Aber wenn ich mich auf der Dosenbahn wegen Nachverkehr an den Vordermann, mal groß mal klein, annähern durfte und
dabei nur die Klammer am Drehgriff lockerte, hat sich die Dicke verhustet. Das trat so bei 78km zweimal auf.
Prozedere:
- Annähern mit Gaswegnahme,
- wieder nach Hintermännern schauen,
- aois kloar Gas uff und die Spurwechseln wollend kam erst nix, oder ich wurd wieder noch langsamer.
- Spurwechsel gelassen, ebbes am Drehgriff hin und her gedreht bis sich die Drehzahl nach 1, 2 "Pengs" wieder gefangen hatte,
- Kucken, Gas uff und ab dafür.
Bei ca. 130km, also nach weiteren ca. 52km Landstrasse (ich hatte kühle Füß, und nass waren'se auch schon.)
und Käffer is Raucherpause, und da muss ich einmal um's Eck 10m weiter und fertig. Nach'm ums Eck wollt das Dingen wieder nich Gas haben.
Also gelassen ausgerollt. Kippe smöfen.
Ein Kick, an und Weitergings. Weitere ca. 130km Landstrasse und Dosenbahn stehn noch an.
Bei ca. 190km geht's wieder los, hinterm LKW konnt ich nett herfahren. Die wechselnden 60-70Km/h gingen im 4. gar nich bis angenehm
und im 3., nur das Zureiten eines Wildpferdes (hab ich noch nie gemacht, aber so stell ich's mir vor)!!
"Böh...böböööbböböböb...böööb...bööööhhhhh..peng...böböb...peng...böböhhhhhhööööö....furchtbar!!!!
Kein Gas, nix nadada, der Hintermann war schon ganz nervös und dauernd hat's gescheppert, ok 6mal.
Endlich gings vorbei und wo Schepperts nochmal richtig, klar im Tunnel wo Ploypen entgegen kommen, wann sonst??
(Achja, hat ich schon meine kalten, nassen Füße erwähnt?.) Nu simma bei ca. 220km.
Später an'nem T-Kreuz musst ich kurz in Schritt verfallen, als ich wieder Loslaufen durft, tja, ging das Dickschiff aus. Ein Kick und wieder ab dafür.
Komisch, oder?
Auf den letzten kurzen ca. 20km Dosenbahn kam's auch einmal vor. Keine vernünftige Gasannahme möglich,
musste wieder ein paar mal am Gasgriff spielen bis es nach' ner Fehlzündung wieder normal war.
(Ich hab nun schon verdammt kalte & nasse Füße)
Die letzen ca. 10km mit zweimal Grenze is die Dicke ganz brav und nur meine echt verdammt kalten und nassen Füße,
tauber Stinkefinger rechts und kleiner Finger links stören mich.
Fazit:
-Meine Dicke ist bei kälteren Temperaturen und Nässe wetterfühlig (nervig)
-fahrt nicht mit Crossstiefeln bei massiver Feuchtigkeit von überall her rum (macht nasse Füße)
-NorthFace-Handschuhe sind nass auch noch schön warm. (teuer)
-Ein heißes Bad (traumhaft)
Gruß
"Es gibt scho gnuag di ma soang wos i tua soi, da datst ma du groat obgehn" It's not the fall that kills, it's the sudden stop at the end
Nur mal so als Schuß ins Blaue für einer möglichen Fehlerursache....
...mal den Entlüftungsschlauch für den Vergaser kontrolliert?
Meine erste DR hat das bei feuchtem/nassem Wetter auch gerne gemacht.
Bis dann einmal beim Gasgeben nix mehr ging. Lief im Stand einwandfrei, aber beim Gasgeben..mmuuuoooohhh...aus.
Nur wenn man gaaaaanz langsam Gas gab ging es.
Ursache:
Wasser in einer Schlaufe im Entlüftungsschlauch.
Dadurch konnte die Luft über der Vergasermembran nicht entweichen ==> Schieber ging nicht hoch ==> nix Gas geben.
jaja.. so Fahrten sind mir durchaus auch bekannt, Martl.
Die Mucken waren bei mir meist elektrischer Ursache, Wasser irgendwo reingekommen. Als es wieder trocken war, gings dann wieder. WO dann das Problem lag, weiß nicht, vielleicht z.Teil Kerzenstecker. Neue drauf gemacht, dann wars etwas besser. Bei der DR allerdings da bis jetzt keine Probleme im Regen komischerweise, allerdings bin ich im Regen damit höchsten mal 50km am Stück gefahren.
200km auf der Bahn im Regen halten die meisten noch so tollen Stiefel nicht aus, da müssen Präser drübergezogen werden. Oder gleich Vatters Gartenstiefel mit Filzsocken drin an.
Gruß, Röm
..ich bin dieses Jahr aus Zeitgründen kaum zum Autofahren gekommen
Wenn dein Möppl mal nicht unter ganz ordinärer Vergaservereisung leidet...
Wetter kalt, hohe Luftfeuchte + verdampfender Sprit könnte Rauhreif an den Düsen geben.
Hab ich noch nicht getestet - 260 Km bei dem Wetter, da schüttelts mich auch ohne DR.
Würd deswegen nich denken das irgenwas kaputt.
Falls es doch "nur" ein Nässe Prob ist, hilft mal ganz viel WD-Pfirsich (an Kabelstecker, in Kerzenstecker, usw).
Gruß Ulf, wieder Ritter Wendehals von Zehnprozent
Beta 4.0 = DR auf italienisch
W800 Eisenhaufen
Irgendwas geht immer
Pfff.... Ihr macht mir alle Angst, am Samstag muss ich auch mit der Möff zur Arbeit. Sind zwar nur 40 km aber naja... Zum Thema vereisende Vergaser: bei kolbenmotorgetriebenen Flugzeugen gibt es eine Vergaservorwärmung, um Rundlauf-/Leistungsprobleme zu verhindern. Könnte man sowas nicht auch für die DR basteln? Einen Heizpilz auseinanderfriemeln, um den Vergaser wickeln und mit Bordspannung betreiben. Um den Vergaser auf 10-20°C zu bringen müsste es sogar reichen...
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Fürst Fafnir von Wagrien in Thüringer Gnaden, Statthalter König Thomas I von Thüringen in Thüringisch Kiel
DR 650R (SP 41B) - R.I.P.
XTZ 750 (3 LD) - die "neue"...
Pattensen '07
Nördlingen '08
Schönecken '10 (erfolgreicher Test einer Wasserkühlung an der DR)
Hoisdorf '11 (Wo is Hambuich?!)
Ober-Liebersbach '12 (Faan faan faan auf der Autobaan...)
Kölsch-Büllesbach '13
Clausthal-Zellerfeld '14
Uhlenköper-Ring '17 (Kurzbesuch)
Lübschützer Teiche '18
Gibts prinzipiell. Z.B. die Einleitstellen für die Kurbelgehäuseentlüftung an
einigen Autos (VAG/Ford) sind mit solch einer Heizung ausgestattet.
Das ist ein Alu-röhrchen mit einem PTC-Widerstand. Der Widerstand regelt sich selber,
weil je höher seine Temp., desto höher der Innenwiderstand,
desto geringer die Stromaufnahme. Brennt also nicht durch.
Das wird gemacht, weil die Gase aus dem Kurbelgehäuse Wasserdampf enthalten,
der sonst im Ansaugrohr gefriert. Denn dann macht der Bock Zicken...
Gruß Ulf, wieder Ritter Wendehals von Zehnprozent
Beta 4.0 = DR auf italienisch
W800 Eisenhaufen
Irgendwas geht immer
Dito, bei einem japanischen Großserienprodukt nach 1980 Baujahr mag ich das auch nicht glauben.
Sowas hats früher mal gegeben, aber an den DRs, die ich hatte, war sowas nicht.
Gruß
Jan
DR 650 R Baujahr 11/1994 Typ SP 44 B, eine der letzten vor den E-Startern.
das kann passieren, sogar bei +C°, hängt aber immer von den Randbedinungen ab. Gab's auch bei Mopped's über Bj. 80. Bsp. Yamaha DT80LC, Bj. 85. Da gab's sogar mal einen Rückruf. Nachträglich wurde ein Kupferrohr zwischen Krümmer und Vergaser geschraubt. Das half, sah aber blöd aus. Und jedesmal dieses Gedöns abschrauben wenn mal wieder was war...