TÜV verweigert wg. 130er Reifen

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Stefan 4444
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#151 

Beitrag von Stefan 4444 »

Mein Tüver hat mir direkt eine Bescheinigung für die 205/65/15 in die Hand gedrückt und war gar nicht davon abzubringen, das die DR wie ein Samurai daher kommt, aber kein Suzuki Samurai ist. ...ich fahre jetzt aber erstmal die 130iger runter.
Moritz650SE
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#152 

Beitrag von Moritz650SE »

DROldie hat geschrieben: 20 Feb 2021 13:06 Spaßeshalber mal die Frage:

Laut Gutachten 1995 von nem TÜV Onkel in Darmstadt unterzeichnet.... gab es die 46er nicht erst ab 96? Weil diese ja auch aufgeführt ist. Haben die Damen und Herren Prüfingenieure einfach aufgrund vorhandener Daten unterschrieben??? :roll: :roll: :roll:
Würde mich echt interessieren :mrgreen:

Gruß Peter
Habe mal in meinen alten Schein geschaut, standen wohl schon 95 in Deutschland rum.


Mfg Moritz
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Hoffentlich bei Zeiten wieder im Suzuki-Lager unterwegs.
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Der Dreisi
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#153 

Beitrag von Der Dreisi »

Moritz650SE hat geschrieben: 21 Feb 2021 23:06 Habe mal in meinen alten Schein geschaut, standen wohl schon 95 in Deutschland rum.
Hallo,

das 95er Datum, welches da im Brief steht ist der Zeitpunkt, an dem für den Hersteller in Deutschland/EU die Betriebserlaubnis erteilt wurde, damit es überhaut in Umlauf gehen kann, bzw verkauft und zugelassen werden darf.
Das ganze wird immer eine ganze Zeit vorher beantragt, damit beim geplanten Verkaufsstart auch ja alles geregelt ist.
Die "Zubehörmenschen" beantragen ja auch schon weit vorher ABE's und Gutachten bei den zuständigen Stellen für ihre Produktion, wäre ja übel wenn es von Anfang an keine Zubehörteile geben würde.
Das Datum hat noch gar nichts mit dem Verkauf zu tun, das ist eine reine Formalie.
Bei manchen Kraftfahrzeugen ist die Genehmigung ja schon ein Jahr vorher gelaufen, da wissen die meisten noch gar nicht wie der Wagen zum Verkaufsstart wirklich aussieht... :wink:

Gruß, Thomas
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#154 

Beitrag von eternal.wilderness »

Hallo, ich stehe gerade vor dem gleichen Problem: Eingetragen sind nur 120er, Prüfer möchte 130er nur mit Bindung eintragen, also exaktes Modell und Marke. Und das für 50€ :?
Jemand aus NRW hier, der 130er allgemein eingetragen bekommen hat und den Prüfer empfehlen möchte? Oder mittlerweile Neuerungen bei dem Thema? :roll:
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Dennis
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#155 

Beitrag von Dennis »

Hi,

was für eine DR fährst Du denn und welchen Reifen? NRW ist riesig...
Bei mir (SP45) Stand der 130er im alten Brief als Option.

Gruß
Dennis
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#156 

Beitrag von deFlachser »

Verstehe ich nicht, in der Freigabe von Suzuki steht nichts von Marke. Also was will der?
Oder meint der die Größenpaarung? Wobei ich die persönlich auch als Blödsinn empfinde, aber das zählt nicht :mrgreen:.
Geh zu einem SV mit Sachverstand :wink:.

Gruß Stefan
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#157 

Beitrag von juggernau »

Moin,

schau mal bei Suzuki nach einer Unbedenklichkeitserklärung:
https://motorrad.suzuki.de/service/doku ... einigungen

Wenn du die SP46 fährst, dann direkt hier:
https://motorrad-app.suzuki.de/download ... ben/33.pdf

Dort stehen ein paar 130er Kombinationen drin. Damit sollte es eigentlich ohne Probleme möglich sein.

Viele Grüße
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DReck
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#158 

Beitrag von DReck »

Ich bin auch mal vom TüV Prüfer nach Hause geschickt worden, weil er meinte es müsste ein120er auf dem Hinterrad sein.
Im alten Schein stand aber, daß mit 120 und 130er gefahren werden kann.
In den neuen Papieren steht ja leider nix mehr drin. Bei meiner Sumo wollte die Zulassungsstelle die Endurogrößen eintragen. Da hätte ich bei jeder Kontrolle oder TüV Probleme gehabt.
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#159 

Beitrag von deFlachser »

DReck hat geschrieben: 11 Jun 2022 20:24 Im alten Schein stand aber, daß mit 120 und 130er gefahren werden kann.
Hast Du den denn noch? Falls ja, mitnehmen und dem Wicht um die Ohren hauen, äh zeigen, wollte ich natürlich schreiben :mrgreen:.

Was ist denn eine Endurogrösse?

Gruß Stefan
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#160 

Beitrag von dodderer »

deFlachser hat geschrieben: 11 Jun 2022 22:23
Was ist denn eine Endurogrösse?

Gruß Stefan
Na, wahrscheinlich dann die originalen Reifengrößen, nachdem ja ein Umbau auf SuMo erfolgte?
Meines Wissens nach gehörte die DR in die Kategorie "Enduro", mit entsprechender Originalbereifung. :wink:
Viele Grüße
Andreas aus BC :)
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#161 

Beitrag von andreasullrich »

eternal.wilderness hat geschrieben: 09 Jun 2022 21:27 Hallo, ich stehe gerade vor dem gleichen Problem: Eingetragen sind nur 120er, Prüfer möchte 130er nur mit Bindung eintragen, also exaktes Modell und Marke. Und das für 50€ :?
Jemand aus NRW hier, der 130er allgemein eingetragen bekommen hat und den Prüfer empfehlen möchte? Oder mittlerweile Neuerungen bei dem Thema? :roll:
Also ich habe dieses Problem bei der Zulassungsstelle im letzten Jahr so gelöst:
fullsizeoutput_2df5.jpeg
Ich habe den 130er Reifen unten im Schein zusätzlich eintragen lassen. :o
Dazu habe ich allerdings meinen alten Brief vorgelegt, wo diese Reifengrößen eingetragen waren.
Damit wurden meine Probleme gelöst. :mrgreen:
Ich hatte nämlich auch eine Polizeikontrolle hinter mir, wo die das anzweifelten. :evil:
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#162 

Beitrag von elle »

Hallo,
Ich habe in 2020 dazu folgendes geschrieben.
Kurz gesagt. In der Zulassungsbescheinigung wird immer nur eine Größe eingetragen und zwar die erste, die im Kfz Brief steht. Alle anderen im alten Brief eingetragenen Größen gelten weiterhin
Zitat:
ich verfolge diese Reifendiskussionen in verschiedenen Foren bei verschiedenen Motorrädern. Eigentlich ist die Situation doch recht klar:
Bei allen Fahrzeugen muss eine Größenänderung in Abweichung der Papiere eingetragen werden, egal ob EU-Zulassung oder deutsche ABE.
Bei allen Fahrzeugen mit deutscher ABE (also alles bis EZ ab 2000 ca.) muss jeder Reifentyp, der nicht in den Papieren eingetragen ist (also eigentlich alle aktuellen Reifen), vorgeführt und eingetragen werden. Die bisherigen Freigaben der Reifenhersteller können nur noch als Grundlage für die Tüv-Prüfung verwendet werden.
Bei der DR gibt es aber keine Reifenbindung. Der Hinweis auf den Fahrzeughersteller, der meistens eingetragen wird, ist bei der DR also unerheblich, da Suzuki bei der DR keine Reifenbindung vorgibt.

Bei der SP44 sind lt. Suzuki sowohl 120er als auch 130er möglich und zwar ohne Reifenbindung. Dies kann auf der homepage von Suzuki/Reifenbescheinigungen nachvollziehen. Bei Mopedreifen gibt es dazu auch ein unterhaltsames Video.
In den aktuellen Zulassungsbescheinigungen wird nur noch 1 Größe eingetragen, meistens die, die einem nicht passt. Ich habe sowohl die Bescheinigung von Suzuki als auch eine Kopie des alten Briefes immer dabei.
Damit gibt es weder bei Polizei noch Tüv Probleme. Wenn im alten Brief der 130er eingetragen ist, muss dies für die Zulassungsbescheinigung nicht nachgeholt werden.
TST
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#163 

Beitrag von TST »

Hallo elle,

ich hab ne SP43b da ist das auch so, 120er und 130er steht im Brief, im alten Brief. Ich führe natürlich auch immer ne Copie des Briefes mit mir.

Gruß Thomas
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#164 

Beitrag von elle »

Genau so ist es. Dann darf es auch keine Probleme geben.
Mathias
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Re: TÜV verweigert wg. 130er Reifen

#165 

Beitrag von Mathias »

eternal.wilderness hat geschrieben: 09 Jun 2022 21:27 Hallo, ich stehe gerade vor dem gleichen Problem: Eingetragen sind nur 120er, Prüfer möchte 130er nur mit Bindung eintragen, also exaktes Modell und Marke. Und das für 50€ :?
Jemand aus NRW hier, der 130er allgemein eingetragen bekommen hat und den Prüfer empfehlen möchte? Oder mittlerweile Neuerungen bei dem Thema? :roll:
Das mit der generellen Eintragung war schon vor 10 Jahren im Süden ein Problem.

Im Grunde ist die "Deutsche Zulassung" das Problem. Erschwerend kommt hinzu, dass es wohl einige Importe gibt, die nicht speziell für Deutschland vorgesehen waren. Dabei kann es dann vorkommen, dass der 130er nicht im alten Brief steht. Es müssen keine Grauimporte gewesen sein!

Eingetragen wird nur was montiert ist, dass dann mit Bindung. Wenn man einen Reifen montiert kann man sich aber nicht sicher sein, dass er dann auch tatsächlich eingetragen wird. Außer es gab eine Freigabe und bisher musste man dann ja nicht eintragen.
Ein Freund aus dem Raum Hannover hat mich immer ausgelacht, kann nicht sein, bis er dann beim Moped seines Sohnes keinen TÜV bekam.
Freigaben gibt es nicht mehr, jetzt gibt es Serviceinformationen. :roll:

In den heutigen Serviceinformationen der Reifenhersteller steht dann..... : "Wenn Größen oder Bauart nicht in den Papieren aufgeführt ist, ist eine Anbaubegutachtung notwendig" oder "Eintragung erforderlich!"

Damit hat man dann zumindest im Vorfeld die Sicherheit, dass der Reifen eingetragen wird. Ohne dieses Blatt wird sich kaum ein Prüfer darauf einlassen, immerhin unterschreibt er dafür.

Völlig absurd wird das Ganze wenn ich es mit meiner CRF1000L ATAS vergleiche. Was ich da Aufgrund meiner EU Zulassung fahren darf, das doppelte an Leistung habe und gut 70kg mehr auf der Waage.

Aber es führt kein Weg dran vorbei.

Wer dann denkt, im Ausland interessiert das nicht...... von wegen, in Italien hatte ich das Problem schon, auch in Italien muss ich mich an die Regeln halten die in D für mein Fahrzeug gelten. Glücklicherweise hatte ich den Anhänger auf dem Campingplatz und nachdem ich den vorgeführt hatte bekam ich meinen Schlüssel zurück.

Da ist eine Eintragung dann doch billiger, wobei mich ärgert wie schnell ein Reifen wieder vom Markt verschwinden kann. So kann man dann doch viel Geld völlig sinnfrei in Umlauf bringen. :lol:

Als mich das vor zwei Jahren geärgert hat haben sich dann doch einige über mich lustig gemacht, völlig übertreiben. Bei der DR gibt es mindestens Alternativen in 120, dass ist nicht bei allen Mopeds so. ;-)

Gruß Mathias
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DROldie (14 Jun 2022 19:03)
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