Unerklärbares Zündfunken Problem

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deFlachser
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#31 

Beitrag von deFlachser »

Moin Helmut,
minibootsmann hat geschrieben: 17 Sep 2022 11:22 Nach höchstens zwei Tagen Standzeit brauche ich ca. 10 Versuche, bis ich den Motor angetreten bekomme. Nach einer Minute Laufzeit kann ich den Motor abstellen und sofort wieder antreten.
Dazu muss meine 41er länger stehen. Dann kicke ich allerdings gefühlte 50 mal. Und wie Du schreibst, wenn sie einmal gelaufen ist, so das man den Choke nicht braucht, ein Kick und sie läuft.
Iss ja der gleiche Motor. Ich glaube nicht, daß es an der CDI liegt, an der LiMa schon gar nicht, also an den Ladespulen der Batterie.
Die haben eine separate Zünderregerspule und eine Zündgeberspule (Pickup). Wenn, dann ist m. M. n. hier der Fehler zu suchen.
Hast Du die beiden Sachen mal durchgemessen?
Ich konnte bei meiner das Kaltstartverhalten durch entsprechende Einstellung der LLGRS verbessern. Tippe also am ehesten auf den Vergaser.

Gruß Stefan
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#32 

Beitrag von minibootsmann »

deFlachser hat geschrieben: 17 Sep 2022 21:49[...]Die haben eine separate Zünderregerspule und eine Zündgeberspule (Pickup). Wenn, dann ist m. M. n. hier der Fehler zu suchen.
Hast Du die beiden Sachen mal durchgemessen?[...]
Hallo Stefan,
ja, alle Anschlüsse wurden ohmisch durchgemessen ohne Auffälligkeit. Anhand der Symptome vermute ich, daß die Erregerspule nicht genug Spannung für die CDI erzeugt. Darum auch meine Frage, wie hoch die zu erzeugende Spannung sein muss. Um meine Vermutung zu prüfen, würde ich gerne die von der Erregerspule zu erzeugende Spannung durch eine andere Quelle erzeugen. Wenn der Motor mit einer "fremdgespeisten" CDI besser anspringt, ist meine Vermutung bewiesen und ich kann entweder die Lichtmaschine reparieren lassen oder eine DC-CDI (Ignitech) einbauen.
deFlachser hat geschrieben: 17 Sep 2022 21:49[...]Tippe also am ehesten auf den Vergaser.[...]
Den Vergaser habe ich nun mehrfach intensiv geprüft und habe verschiedene Einstellungen/Bedüsungen getestet. Da der Motor jetzt sehr gut läuft, möchte den zunächst als Fehlerquelle ausschließen. Wenn aber meine obige Vermutung nicht bewiesen werden kann, ist das immer noch eine Option.

VG, Helmut
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#33 

Beitrag von Motzkeks »

Wer viel misst, misst viel Mist. :mrgreen:
Wenn die Widerstandswerte passen, muss im Grunde auch der Rest passen. Einziger Haken: Der Widerstand wird bei getrenntem Stromkreis, also getrenntem Stecker gemessen und gibt dann nur Auskunft, ob mit der Lima alles passt. Aber nicht, ob auch die Steckverbindung auch okay ist. Die Kontakte im Stecker dehnen sich bei Erwärmung auch aus und können ihre Kontaktfläche so vergrößern. Bissl Kontaktspray oder neue Flachstecker aufcrimpen kann da wahre Wunder wirken. :wink:
So ne CDI geht wirklich extrem selten kaputt und wenn, dann richtig. Ohne Oszilloskop wird man da dran allerdings nicht viel messen können.
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#34 

Beitrag von minibootsmann »

Moin,
Motzkeks hat geschrieben: 18 Sep 2022 00:05 Wer viel misst, misst viel Mist. :mrgreen:
Wenn die Widerstandswerte passen, muss im Grunde auch der Rest passen. Einziger Haken: Der Widerstand wird bei getrenntem Stromkreis, also getrenntem Stecker gemessen und gibt dann nur Auskunft, ob mit der Lima alles passt. Aber nicht, ob auch die Steckverbindung auch okay ist. Die Kontakte im Stecker dehnen sich bei Erwärmung auch aus und können ihre Kontaktfläche so vergrößern. Bissl Kontaktspray oder neue Flachstecker aufcrimpen kann da wahre Wunder wirken. :wink:
So ne CDI geht wirklich extrem selten kaputt und wenn, dann richtig. Ohne Oszilloskop wird man da dran allerdings nicht viel messen können.
Das mit dem Messen kann ich bestätigen, ich hatte Messtechnik als Hauptfach im Studium. :mrgreen:

Ich habe jetzt schon zum dritten Mal in zwei Jahren alle Steckverbindungen geöffnet, die Kontakte mit einem Fiberglaspinsel gereinigt und mit Vaseline versiegelt. Sobald es das Wetter zulässt (hier ist derzeit Dauerregen mit einer Saukälte), werde ich nochmal die Stecker für Erregerspule und Pickup mit gröberen Mitteln (Messingbürste, Schleifpapier) reinigen und auf mechanischen Kontakt achten. Vielleicht ist das die Lösung. Auf jeden Fall werde ich bei der Aktion auch gleich Meßleitungen anlegen, damit ich bei laufendem Motor die von der Erregerspule erzeugte Wechselspannung messen kann.

Mir geht es nicht um die CDI, sondern um die Erregerspule in der Lichtmaschine. Nach intensiver Suche im Forum nach Ursachen für die von mir beobachteten Phänomene habe ich oft gelesen, daß die Erregerspule nicht mehr genug Spannung liefert, um den Kondensator in der CDI vernünftig aufzuladen. Diesen Gedanken möchte ich einmal verfolgen und entsprechende Tests durchführen.

Darum würde ich ja gerne wissen, welche Spannung eine heile Erregerspule liefert. Daß diese drehzahlabhängig ist, ist mir klar. Nachdem ich, wie oben beschrieben, die Steckverbindungen geprüft habe, werde ich bei laufendem Motor die von der Erregerspule erzeugte Spannung messen. Diese sollte zum Starten des Motors jedenfalls reichen. Es sollte doch möglich sein, die CDI (von der ich nicht glaube, daß sie defekt ist!), aus einer externen Quelle mit einer ordentlichen Spannung zu versorgen. Wenn der Motor mit diesem Testaufbau besser anspringt, ist bestätigt, daß die Erregerspule zu weinig Spannung liefert.

Ich werde auf jeden Fall über den Fort- und Ausgang meiner Tests berichten. :D

Schönen Sonntag noch!

Gruß,
Helmut
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#35 

Beitrag von Motzkeks »

Mein Chef schwört auch auf Vaseline, aber aus Erfahrung kann ich dir sagen: Das Zeug hilft genau gar nichts für den Kontakt.

Ein Kumpel vom Big-Forum blieb mal in Wasserburg stehen und ich durfte mitm Auto anrücken, ihn zu retten. Da war die Steckverbindung des Reglers komplett auseinander gegammelt, sodass das Licht während der Fahrt die Batterie leerte und das Motörchen nicht mehr anwerfen konnte.

Bild

Vibrationen und Oxidation machen die Pins einfach brüchig. Wenn die aufgeweitet sind und eher lose sitzen, hilft putzen auch nichts mehr. Nach 20-30 Jahren kann man da schon mal neue ans Kabel crimpen. Es sind stinknormale 6.3 mm Flachstecker mit Rastnase.
Hat der Kumpel getan, nachdem ich ihm die Batterie mittels Starthilfe vom Auto wieder aufgeladen hatte. :mrgreen:

Wieviel die DR-Lima jetzt an den Kondensator gibt, weiß ich nicht. Das Lehrbuch sieht zumindest 300-500 V Gleichspannung vor. Scheint mir bissl viel, zumal das noch zu Gleichspannung gerichtet werden muss. Das WHB sieht zur Funktionsprüfung jedenfalls auch nur eine Widerstandsmessung vor. Gemäß Ohmschen Gesetz wird bei Widerstand außerhalb der angegebenen Toleranz die nötige Spannung nicht mehr erreicht; deshalb sagte ich ja, wenn diese Werte passen, muss die Ausgabe auch passen. Nicht beachtet wird bei der Messung aber eben "die andere Seite" wie Spannungsverluste durch gammlige Steckverbindungen.
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#36 

Beitrag von minibootsmann »

Nochmal ich.

Gerade hatte ich Gelegenheit, die Steckverbindungen zur CDI zu prüfen. Alle Kontakte sind in sehr gutem Zustand, schön blank und ohne Anzeichen von Korrosion.
Ich habe einige Stecker leicht "verbogen", um die Kontaktfläche zu erhöhen. Außerdem habe ich am schwarz-braunen Adernpaar eine Messleitung für mein Multimeter angebracht.

Der Widerstand der Erregerspule ist nach wie vor absolut im Soll (294Ω).
Nach einigem Kicken sprang der Motor an. Während des Kickens zeigte das Meßgerät Werte zwischen 6 und 14V an. Diese Werte sind wahrscheinlich in keiner Weise aussagekräftig.

Als der Motor endlich lief, betrug die Spannung 21,6V. Erhöhte ich die Drehzahl, stieg die Spannung auf bis zu 35V, einmal sogar auf 50V. Im Leerlauf pendelte sie sich bei 26V ein.

Sind diese Spannungswerte für die Erregerspule normal?

Ich werde als nächstes einen Trafo, der ca. 30V~ erzeugt, an die CDI anschließen. Mal schauen, ob ich damit ein besseres Startverhalten provozieren kann.

Weitere Berichte werden folgen...

VG, Helmut
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#37 

Beitrag von TST »

Hi Helmut,

ich hoffe Du hast bei der Widerstandsmessung der Lima daran gedacht, dass es sich um Spulen handelt und Du hierfür ein geeignetes Meßgerät ( Impedazm. ) verwenden solltest. Mit einem herkömmlichen Multimeter müßtest Du die Spulen erst aufrollen um zum richtigen Ergebnis zu kommen. Die Werte im Bücheli oder WH sind keine Richtwerte sondern nur grober Anhalt.

Korrosion von versilberten Flachsteckern mit einem Glaspinsel zu entfernen ist keine gute Lösung. Das hiltf nur auf kurze Zeit. Die versilberte Fläche wird dadurch geschwächt und der rostanfällige Untergrund dem Verfall preisgegeben. Ist erst mal ein Stecker/Kupplung vom Gammel befallen hilft nur der Tausch alt gegen neu.

Die Vaseline zum Schutz der Stecker vor Korrosion ist nicht das beste Mittel. Pol-Fett, wie man es um die Batteriepole schmiert ist da besser geeignet.
Isolierlack von der Fa. " Kontakt Chemie " ist da noch besser geeignet, der härtet nicht komplett aus und bildet eine gummiartige Haut über den Kontakt und fließt, dem Kettenspray ähnlich, bis in die letzte Ritze/Lücke bevor er härtet.

Grüße Thomas
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minibootsmann (20 Sep 2022 08:43)
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#38 

Beitrag von franz muc »

Ich habe mittlerweile die gesamte Elektrik doppelt.

Diese geht, wenn man etwas Zeit hat, sehr günstig her und das Zeug ist klein und leicht. Man kann es sehr gut auf eine größere Ausfahrt mitnehmen.

Funzt etwas nicht, tauscht man die Teile sehr schnell aus und sieht, woran es liegt.

Wobei ich natürlich sehr viel Respekt vor Leuten habe, die dem ganzen mit modernsten Mitteln und großem Sachverstand auf den Grund gehen.

So, wie Spulenmessgott Stefan zuletzt. 😏
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#39 

Beitrag von minibootsmann »

Moin,

da ich gerade nicht schrauben kann, habe ich weiter im Forum gestöbert. Dabei habe ich diesen Beitrag von Ulf gefunden. Da steht, daß die Erregerspannung für die CDI ca. 170V~ beträgt. Das ist weit von meinen gemessenen 35V~ weg.

Dann werde ich also eine Spannungsquelle für 170V~ besorgen und die CDI damit speisen. Mal sehen, welchen Erfolg das bringt.

VG, Helmut
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#40 

Beitrag von minibootsmann »

Moin,

den Test mit der "fremderregten CDI" habe ich abgebrochen. Bei 170V~ wollte ich gerne sicherstellen, daß keine Spannung am Rahmen anliegt. Darum habe ich die Widerstandswerte der Eingänge der CDI gegeneinander und gegen Masse gemessen. Die gemessenen Werte weichen stark von denen im WHB ab, so daß ich völlig verunsichert bin. Zum Wohle meiner Gesundheit habe ich mir das riskante Experiment gespart und beim Wolfgang eine DC-CDI bestellt. Außerdem habe ich mir wasserdichte Japan-Stecker bestellt, so daß ich beim Tausch der CDI auch gleich die Verbindungen erneuern kann. Wenn sich dadurch das Startverhalten nicht bessert, habe ich zwar 150€ vergeudet, aber wenigstens nicht meine Gesundheit auf's Spiel gesetzt. 8)

Ich werde berichten, ob die neue CDI hilft...

VG, Helmut
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#41 

Beitrag von deFlachser »

minibootsmann hat geschrieben: 19 Sep 2022 17:44 Darum habe ich die Widerstandswerte der Eingänge der CDI gegeneinander und gegen Masse gemessen. Die gemessenen Werte weichen stark von denen im WHB ab, so daß ich völlig verunsichert bin.
Moin Helmut,

das liegt teilweise am Handbuch aber auch am Messgerät. Ich hatte die CDI meiner SE gemessen und dachte auch, die CDI hat nen Schuss weg. Dem war nicht so, denn ich habe dann die nachweislich intakte CDI von meinem Junior gemessen, gleiche Werte.
Und ganz wichtig. Du musst ein analoges Meßgerät verwenden, das ist träger. Hier passen die Werte dann schon besser. Die digitalen Eisen sind zwar gut, aber hierfür total ungeeignet.

Siehe auch meinen Limathread. Fehlzündungen und Messerei.

Gruß Stefan
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#42 

Beitrag von minibootsmann »

Moin,
TST hat geschrieben: 18 Sep 2022 16:57[...]ich hoffe Du hast bei der Widerstandsmessung der Lima daran gedacht, dass es sich um Spulen handelt und Du hierfür ein geeignetes Meßgerät ( Impedazm. ) verwenden solltest. [...]
deFlachser hat geschrieben: 19 Sep 2022 18:26[...]Ich hatte die CDI meiner SE gemessen und dachte auch, die CDI hat nen Schuss weg. [...] Und ganz wichtig. Du musst ein analoges Meßgerät verwenden, das ist träger. Hier passen die Werte dann schon besser. Die digitalen Eisen sind zwar gut, aber hierfür total ungeeignet.[...]
Ihr habt beide Recht, daß weiß ich. Eine Messung des Widerstandes R anstelle der Impedanz Z einer Spule sagt nichts über die Funktion der Spule aus. Dabei erhalte ich höchstens einen vagen Anhaltspunkt darüber, ob die Spule einen Windugsbruch oder Windungsschluss hat.

Eine Schaltung, bestehend aus Dioden und Kondensatoren. auf Widerstandswerte zu messen erschließt sich mir so gar nicht. Keine Ahnung, warum das im Handbuch so empfohlen wird. Natürlich gibt es Messergebnisse (Diode leitet oder sperrt), aber ich bin mir sicher, daß diese Werte bei jedem Meßgerät anders sind und daher kaum Aussagekraft haben.

Ich habe lediglich den AC-Eingang der CDI auf Widerstand gemessen, um sicher zu stellen, daß kein leitender Durchgang zum Rahmen besteht. Die so gemessenen Werte waren für mich nicht eindeutig, so daß ich lieber davon absah, dort Spannung anzulegen.

Da ich vorher bereits im laufenden Betrieb die Spannung am AC-Eingang der CDI gemessen und für viel zu niedrig befunden hatte, musste das für meine Entscheidung ausreichen. Entweder die Erregerspule liefert zu wenig Spannung oder die CDI ist am Eingang so niederohmig, daß sie die Spannung herunterzieht. Beide Ursachen können mit Einsatz einer DC-CDI keine Symptome mehr auslösen.

Ob ich mich vertan habe, wird sich nach Einbau der neuen CDI zeigen. 8)

Schöne Woche noch! :D

VG, Helmut
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#43 

Beitrag von Aynchel »

Moin auch

Eine defekte CDI ist selten und dann meist das Ergebnis von wilden Basteleien.

Bei meinen BIGs hatte ich schon mehrfach defekte Ladespulen in den Limas. Die feinen Lackdrähte werden über die Jahre nun mal nicht besser.

Deshalb hab ich ihnen direkt eine frisch gewickelte von Motok gegönnt.
Erspart einem das Theater mit dem liegen bleiben und Fehlersuchen.

Die Buchelli Messwerte mit dem normalen Multimeter zu prüfen reicht völlig
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minibootsmann (20 Sep 2022 08:42)
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#44 

Beitrag von Aynchel »

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Das ist der übliche Rott derWinterfahrerei.
Streusaltz ist nun mal ein Arschloch.
Diese Stecker hier kann man nurnoch neu machen

Was vorab hilft ist die Stecker hinten mit der Heissklebepistole zu zu machen und Silikonöl in die Kontakte zu geben.
Batteriepolfett macht es dagegen nur noch schlimmer, da es Wasser aufnimmt.
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Re: Unerklärbares Zündfunken Problem

#45 

Beitrag von Der Dreisi »

Hallo,

ein Kumpel von mir hat an seinem Moped alle Verbindungen mit wasserdichten Steckern ausgerüstet.
War eine ätzende Sache ohne dem Ausbau des Kabelstranges aber machbar.

So etwas hat er genommen, nur etwas hochwertiger aus dem Bootsbau.

https://www.ebay.de/itm/294814810300?ha ... BM5PjZmutg

Die gibt es in allen Querschnittsgrößen und Litzenzahlen.

Gruß, Thomas
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