The Long Way Down

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FlimFlam
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The Long Way Down

Beitrag von FlimFlam » 08 Nov 2019 13:56

Hallo DR Freunde,

ich möchte es Ewan McGrcor gleich tun und werde kommendes Jahr die Ostküste Afrikas runterfahren bis nach Südafrika.
Ich wollte euch mal nach ein Paar Tipps und Ratschlägen fragen was die Technik der guten Alten Dr-650 betrifft.
Ich habe mir die DR 650 R (Sp 44) gekauft mit 15.000 km runter und bin damit bis jetzt selber 4.000 km gefahren.
Die Maschine lief bis jetzt tadellos. Meiner Meinung nach rasselt und rauscht der Motor ein klein Wenig, aber die DR soll ja bekanntlich sehr rasseln. Die Maschine springt nach jedem 2. bis 3. Kick sehr verlässlich an.

Ich wollte euch fragen:

1. was würdet ihr vor der Reise an der Maschine preparieren oder überholen? Macht es Sinn die Maschine vorher einmal komplett zu zerlegen und alle Teile zu überprüfen? Überlge z.b. eine Ölthermometer einzubauen.

2. Welche Ersatzteile würdet ihr auf die Reise mitnehmen? Sollte man solche Dinge wie Schlepphebel,Nockenwelle, Kolben vorsichtshalber auf Ersatz mitnehmen? - Will eigentlich so wenig Ersatzteile wie möglich mitnehmen.

ich freu mich auf euren Input.

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Re: The Long Way Down

Beitrag von deFlachser » 08 Nov 2019 14:55

Hallo FlimFlam,

deine Eltern waren ja anscheinend lustige Vögel, dir den Namen FlimFlam zu geben :lol: :lol: :lol: .

Benutze doch mal die Suchfunktion. Deine Fragen wurden hier alle schon behandelt. Noch gar nicht so lange her :wink: .

Schönes Wochenende

Gruß Stefan :mrgreen:
Erfahrung verhält sich proportional zur Masse des zerstörten Materials :roll:

Schon gewusst? Zwei Flaschen Wein ersetzen 10 Semester Philosophiestudium :D

DR 650 SE, SP 46 Bj. 96, 32000 km fährt mit eigenem Kopf aber XF-Motor 21000 km
DR 650 Dakar, SP 41 Bj. 91, 55000 km
DR 650 Dakar, SP 41 Bj. 90, 32000 km, wartet auf Wiederbelebung :wink:

BigBen
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Re: The Long Way Down

Beitrag von BigBen » 08 Nov 2019 16:14

Moin!

Spannende Sache, wäre mir leider zu weit aus meiner Komfortzone raus, daher nur so ein paar Gedanken........

Öldruck- Überwachung mittels Druckschalter und Leuchte , für das Klima passendes Öl, Ölfilter als Tausch mitnehmen, Magnetablassschraube einbauen.

Benzinschläuche gegen was Gutes tauschen und dabei Papier-Benzinfilter einbauen der gut sichtbar und tauschbar ist. (+Reserve mitnehmen)
Tanksocke besorgen (Einfüllfilter) oder ähnliches mitführen - kenn ich aber auch nur aus englischsprachigen Foren.

Radlager vo/hi/ Kettenradträgerlager tauschen. Schwingenlager mindestens kontrollieren/reinigen/Fetten.

Neuer Kettensatz, 1x Ersatzritzel, das zwischendurch tauschen für längere Lebensdauer von Kette und -Rad

Ersatz Schläuche, Flickzeug, obwohl auch da an jeder Landstrasse Reifenflicker arbeiten sollten.

Je ein Hebel als Ersatz, Kuppklungszug als Ersatz (gleich parallel legen, die Enden mit Schrumpfschlauch o.Ä. versiegeln)

Mehrgewicht durch Gepäck beim Fahrwerk einberechnen, evtl neue Federn vorn / hinten, das lohnt sich bei dem Alter schon für Deutsche Strassen, dann wohl erst recht mit Mehrgewicht in Afrika - Dazu am besten mit den Profis telefonieren (Tigerparts oder Hessler)

Die beiden würde ich auc zwecks Ersatzteil-Nachlieferung anmorsen, lieber mal 2 Wochen auf das warten was Du brauchst als die Ganze Reise schweres Gelump mitzuhaben was Du nicht brauchtest.

Wie gesagt, nur so Gedanken. Berichte mal von der Reise, inkl. Vorbereitung!

altfrau
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Re: The Long Way Down

Beitrag von altfrau » 10 Nov 2019 04:30

HI FLimflam,,

auf unserem Blog haben wir eine Seite nur zu den Teilen für Langzeitreise eingerichtet.

https://motorradreise.blog/equipment/unsere-werkzeuge/

Schau Dir das mal in Ruhe an. Wenn Du noch fragen hast, melde dich einfach. Ich bin die Strecke 2010 mit einer Super Tenere gefahren. Auf meinem YouTube account von damals kannst Du dir gerne eine paar Eindrücke sammeln.

https://youtu.be/WRB603FBXaY

Viele Grüße aus SIbirien,

Jan

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