Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

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deFlachser
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Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#1 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

Habe mal kurz die Suchfunktion benutzt aber auf Anhieb nix zum Thema gefunden, weder Batterie noch Akku, deshalb ein neuer Thread.

Der Schorsch hat es ja schon hier angesprochen, von wegen Lithiumakku. Hat hier jemand Empfehlungen, Links, etc.? Auf was ist zu achten, grillt auch der alte Regler nicht den neuen Miniakku. Wer hat hier Erfahrung und lohnt sich das überhaupt. Wegen dem Gewicht würde ich das nicht machen, einfach kleinere Portionen essen, da spart man mehr :mrgreen: .

Man soll ja angeblich nur ein Drittel der Kapazität benötigen. Brauch ich ein spezielles Ladegerät, wie es die Discounter schreiben? Kein Bock noch 120,- Taler und mehr für so ein Teil zu löhnen nur um eine Batterie zu laden. Geht bestimmt auch ein regelbares Labornetzteil, da hier die Ladespannung eingestellt werden kann. Muss halt auch mit dem DR-Regler klarkommen.

Bei Louise haben die für die RE entweder Litium oder diese Odyssee Batterien zu utopischen Preisen.

https://www.louis.de/artikel/odyssey-ha ... r=10036263

https://www.louis.de/artikel/delo-lithi ... r=10036945

Ein Schnäppchen sind die Litium auch nicht. Müssen dann ja mind. 10 Jahre halten, für den Preis und sind ne massive Wertsteigerung des Mopeds :lol: .

Gruß Stefan
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uli64
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#2 

Beitrag von uli64 »

Servus
...also: bei den Kickern versteh' ich diese Frage nicht! Ich fahre seit Jahr-und-Tag die einfachen, billigen Akkus von Tante Louise...sehr haltbare Stromklötze, finde ich! :wink:
Wenn Du aber wegen der "Mädchenkicker-SE" frägst, bin ich bei dem Thema raus...und habe nix gesagt... :lol: :wink:
...gerade gesehen: :roll: erst Links klicken, alles lesen, dann antworten!
..schonn guud! :lol:

Gruß, Uli :mrgreen:
Mein Lieblingsspruch: ..."wenn man mal anfängt"... :roll:
siehe hierzu:https://www.dr-650.de/viewtopic.php?t=11448 Renovierungsfred!
oder das da:https://www.dr-650.de/viewtopic.php?f=15&t=12300 Kickermotor, mit dem Ergebnis:https://www.youtube.com/watch?v=MZCmif4 ... e=youtu.be
...und der hier, immer noch:...darf man auch mit Wurstfingern einem Vegetarier die Hand reichen?
..und aktuell dazu: ...gegen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf...(Theodor Fontane)
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Motzkeks
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#3 

Beitrag von Motzkeks »

Hab seit über fünf Jahren einen JMT-Lithiumklotz in der Big, hat auch nur 4 kommairgendwas Ah. Dermaleinst ebenfalls bei Louise gekauft. Kann nichts wirklich negatives berichten; außer vielleicht, dass im Winter die Heizgriffe auf voller Stufe diese Bazille im Stadtverkehr geschwind leernuckeln. :mrgreen:
Mit Ladegerät hatte ich auch kein Problem, die Batterien selber sollten eine Balancing-Elektronik haben. Schließlich tut das Ladegerät auch nix anderes als der Generator während der Fahrt.
I live. I die. I live again!
Mathias
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#4 

Beitrag von Mathias »

Also bei den Kickern wird eine Batterie zum Problem, wenn sie einen Zellenschluss hat. Dann fällt das Licht aus oder es blinkt. Auch kann es passieren dass die Kiste alle 3km steht. Grundsätzlich läuft auch ein Kicker besser an wenn die Batterie top ist.
Ich weiß, ich weiß.... meine DK41 hat einen Kondensator.

Und da ich fast 30 Jahre bis auf zwei Ausnahmen nur Kicker gefahren bin, immer einen Kicker in der Garage hatte, weiß ich wovon ich spreche. ;-)

In meiner GS hatte ich einen großen Bleiakku, schwer und groß. Kam bei dem Moped aber auf die 2kg echt nicht mehr an. Bei der AT musste ich dann immer höllisch aufpassen, dass ich das Moped nicht versehentlich über den Seitenständerschalter ausmache und mir die Landschaft anschaue. Das war einfach eine bequeme Sache.
Wofür ich mich entscheiden würde, wenn ich könnte ist klar. Ja größer die Kapazität, je relaxter der Fahrer. Die paar kg sollte, in dem Fall, der Fahrer eher bei sich selbst sparen. :lol:

Gruß Mathias
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Ex-Moped´s: DKW-25, DR 600S, DR 600 Dakar, GSX 1100 GS110X , GSX-R 1100, usw......., Vespa Cosa 200, DR650RS SP42B R.I.P :-(,R1200GS

aktuelle Moped´s: DR650RS SP42B , DR650 SP44B , CRF1000L Adv. Sports :mrgreen: , DR 350 DK41A

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Der Dreisi
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#5 

Beitrag von Der Dreisi »

uli64 hat geschrieben: 16 Mai 2022 16:17 Ich fahre seit Jahr-und-Tag die einfachen, billigen Akkus von Tante Louise...sehr haltbare Stromklötze, finde ich!
Genau so mache ich das auch und wurde bisher noch nie enttäuscht.

Bei Polo eine "stinknormale" Batterie gekauft und die hat bis letztes Jahr gehalten, immerhin 9 !!! Jahre.
Und dabei fahre ich ja nur ab und zu, es kann durchaus sein, dass das Gute Stück auch mal drei Monate nur die Halle von innen sieht... :?
Die Batterie danach war auch wieder eine aus dem Angebote bei Polo, alles gut, auch nach dem Winter, wo ich die vergessen habe die auszubauen. :(

Gruß, Thomas
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deFlachser
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#6 

Beitrag von deFlachser »

 Themenstarter

Nee, nee, nee, so geht dat nich ihr zwei. Ja ich meine Euch, Uli und Thomas,

Könntet Ihr bitte mal definieren was ihr mit "stinknormalen" Batterien und "Stromklötzen" meint :roll:.?

Wäre ganz hilfreich, vielleicht sogar mit Link :wink:.

Die aus meiner 46er ist ja auch "nur" die Hausmarke von der Tante Louise, siehe Bild. Bisher hat die ganz gut durchgehalten :D.

https://m.louis.de/artikel/saito-gel-ba ... r=10036852

Und ich sehe gerade, gibt's auch für die 45er :D.

https://m.louis.de/artikel/saito-gel-ba ... ke_id=0379

Kostet halt nen 10er mehr. Wobei sie mit der 8er ja super anspringt. Batterie leichter heißt auffem Treffen 1-2 Würstchen mehr essen :mrgreen:.

In der 41er hab ich die Uraltsäurebatterie vom Teileträger drin, nachdem die wartungsfreie verreckt war :mrgreen:.

Gruß Stefan
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#7 

Beitrag von Dennis »

deFlachser hat geschrieben: 16 Mai 2022 19:35 Kostet halt nen 10er mehr. Wobei sie mit der 8er ja super anspringt. Batterie leichter heißt auffem Treffen 1-2 Würstchen mehr essen :mrgreen:.
Achte auf die Fitness, falls Du beim Treffen das Moped wieder anschieben musst :D

Gruß
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Der Dreisi
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#8 

Beitrag von Der Dreisi »

Hi Stefan,

was soll den diese Kritik:
deFlachser hat geschrieben: 16 Mai 2022 19:35 Nee, nee, nee, so geht dat nich ihr zwei. Ja ich meine Euch, Uli und Thomas,
Alte Männer so von der Seite anquatschen, geht ja gar nicht... :wink: :lol:

Da ich ja ein ordentlicher Mensch bin habe ich einen Ordner angelegt in dem ich jede Quittung und Reparatur
meiner Kleinen ablege und eintrage.
Habe den jetzt extra für dich durchgearbeitet.

Also, gekauft habe ich am 31.10.2012 um12:13 Uhr eine

Hi-Q YTX9-BS 12V 8Ah wartungsfrei mit Säurepack

Die hat tatsächlich bis zum Juni 2021 gehalten, dann kam die neu.

Hoffe das war jetzt genau genug... :wink: :lol:

Gruß, Thomas
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#9 

Beitrag von Dennis »

Motzkeks hat geschrieben: 16 Mai 2022 17:12 Hab seit über fünf Jahren einen JMT-Lithiumklotz in der Big, hat auch nur 4 kommairgendwas Ah. Dermaleinst ebenfalls bei Louise gekauft. Kann nichts wirklich negatives berichten; außer vielleicht, dass im Winter die Heizgriffe auf voller Stufe diese Bazille im Stadtverkehr geschwind leernuckeln. :mrgreen:
Mit Ladegerät hatte ich auch kein Problem, die Batterien selber sollten eine Balancing-Elektronik haben. Schließlich tut das Ladegerät auch nix anderes als der Generator während der Fahrt.
Hi,

wie sieht es aus bei Kälte? So um die 0 Grad. Hast Du da Erfahrungswerte? Ich denke ich werde mir auch eine Lithium holen, wenn die aktuelle durch ist Ich hatte sonst immer YUASA und da haben immer lange gehalten...

Gruß
Dennis
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#10 

Beitrag von Martl »

Motzkeks hat geschrieben: 16 Mai 2022 17:12 Hab seit über fünf Jahren einen JMT-Lithiumklotz in der Big, hat auch nur 4 kommairgendwas Ah. Dermaleinst ebenfalls bei Louise gekauft. Kann nichts wirklich negatives berichten; außer vielleicht, dass im Winter die Heizgriffe auf voller Stufe diese Bazille im Stadtverkehr geschwind leernuckeln. :mrgreen:
Mit Ladegerät hatte ich auch kein Problem, die Batterien selber sollten eine Balancing-Elektronik haben. Schließlich tut das Ladegerät auch nix anderes als der Generator während der Fahrt.
Du meinst BMS, BatterieManagmentSystem, welches für gleiche Ladung bei allen Zellen sorgt und bei Überspannung die Ladung bzw. bei Unterspannung die Entnahme abschaltet.
Das Leernuckeln liegt an Batterie zu kalt, funzt nicht mehr richtig.
Dennis hat geschrieben: 16 Mai 2022 19:55 Hi,

wie sieht es aus bei Kälte? So um die 0 Grad. Hast Du da Erfahrungswerte? Ich denke ich werde mir auch eine Lithium holen, wenn die aktuelle durch ist Ich hatte sonst immer YUASA und da haben immer lange gehalten...

Gruß
Dennis
0°C mögen LiFePo's gar nicht, da bricht alles zusammen;
weswegen einige Anbieter extra Versionen "bis -10°C oder bis -15°C" anbieten, habe ich in Motorrad tauglicher Größe allerdings noch nicht gesehen.

Grüße
Martl
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#11 

Beitrag von Motzkeks »

Dennis hat geschrieben: 16 Mai 2022 19:55 wie sieht es aus bei Kälte? So um die 0 Grad. Hast Du da Erfahrungswerte? Ich denke ich werde mir auch eine Lithium holen,
Kommt ganz drauf an. Hier kommt eine Besonderheit der Lithiumzellen zum Tragen: Bei Kälte steigt der eigene Innenwiderstand, wodurch die Stromabgabe sinkt.

Hier kommt aber die zweite Besonderheit: Der Innenwiderstand erzeugt bei Stromabgabe Wärme, wodurch wiederum der Widerstand sinkt. Also Zündung ein, Handschuhe und Helm an, dann starten - alles paletti. Alternativ kann man auch schon mal die Griffe zwei, drei Minuten vorheizen lassen. :mrgreen:

Wenn der Kübel übers Wochenende bei fünf Grad unter null draußen stand, tut sichs natürlich erst mal vergleichsweise schwer und braucht vielleicht mal zwei Versuche statt nen halben wie im Sommer. Ist man ne Weile gefahren, hat der Motor die Batterie auch schön durchgewärmt. Da kann man das Mopped auch nen Arbeitstag lang draußen stehen lassen ohne Angst kriegen zu müssen.
Martl hat geschrieben: 16 Mai 2022 20:06 Das Leernuckeln liegt an Batterie zu kalt, funzt nicht mehr richtig.
Anschieben musste ich das Ding wirklich nur ein einziges Mal, wo mir die Fuhre an der Ampel absoff und die Heizgriffe unbemerkt bis dahin die Batterie geleert hatten. Lag allerdings weniger an der Kälte als vielmehr daran, dass die Steckverbindung zum Regler nicht mehr taufrisch war und deshalb auch nur die halbe Limaleistung an der Bakterie ankam. :oops:

Ansonsten... Durch die etwa halbe Kapazität der Lithiumbatterie kann man natürlich auch nur halb so lang orgeln. Ich glaube mit manuellem Deko statt Magnet ist mit Lithium schon viel gewonnen. Hab ich aber auch noch nicht umgerüstet. :lol:

EDIT: Was mir noch einfiel - die Zellen haben eine etwas höhere Ruhespannung als Blei-Säure-Batterien. So hat der Lithiumklotz voll geladen 13.2 Volt während der Blei-Säure-Akku 12.8 Volt hat. Logischerweise können die Zellen mit niedrigerer Spannung nicht geladen werden, weshalb die Lima so im Bereich 13.5 - 14.5 Volt laufen muss. Manche Lithiumbatterien verkraften auch bis zu 14.8 Volt, andere nur 14.4. Warum auch immer. Louise bietet die JMT inzwischen nicht mehr an, aber ich glaube der Wolfgang (easy) kann die noch bestellen.
Zuletzt geändert von Motzkeks am 16 Mai 2022 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#12 

Beitrag von TST »

Hi Martl,

für den Betrieb mit den LiFePo`s Accu`s bei Minusgraden gibt`s nen Trick, einfach für paar Minuten einen Verbraucher einschalten z.B. das Licht, das aktiviert den Accu und schon ist dieser zum Starten bereit. Dafür darf dieser natürlich nicht das Mindestmass an Kapazität für die ihn zugedachte Funktion haben, sondern einfach eine Nummer größer.
Ist jetzt nicht wesentlich teurer, hilft aber ungemein.

Gar nicht gesehen, da war einer schneller.

Gruß Thomas
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#13 

Beitrag von juggernau »

Martl hat geschrieben: 16 Mai 2022 20:06 Du meinst BMS, BatterieManagmentSystem, welches für gleiche Ladung bei allen Zellen sorgt und bei Überspannung die Ladung bzw. bei Unterspannung die Entnahme abschaltet.
Das Leernuckeln liegt an Batterie zu kalt, funzt nicht mehr richtig.
Ein solcher Unterspannungs- bzw. Überspannungsschutz ist nicht der Standard.
Soweit ich weiß haben das lediglich die Batterien von Skyrich. Meine Shido hat diesen Schutz nicht. Der Regler am Moped muss entsprechend richtig arbeiten, ansonsten besteht Zerstörungsgefahr. Bei über 14,9V rauchen die wohl ab.

Habe die Shido erst seit ca. einem Jahr. Über die Haltbarkeit kann ich entsprechend noch nichts sagen.
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#14 

Beitrag von Martl »

Motzkeks hat geschrieben: 16 Mai 2022 20:32

Ansonsten... Durch die etwa halbe Kapazität der Lithiumbatterie kann man natürlich auch nur halb so lang orgeln.
Kommt auf den Kaltstartwert an und auch nein, weil du einer LiFePo bis zu theoretisch 99% des Stromes entnehmen kannst,
einer AGM und GEL ca. bis zu 60% und Nass max. 50%.
Also kannste sogar länger orgenl :D

Grüße
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Re: Welche Batterie? Säure, Gel, AGM, Lithium

#15 

Beitrag von DonGiggal »

Ich hatte selbst bei -5 Grad kein Problem damit meine Kawa zu starten.
Zündung an, Licht an und 2-3 Minuten warten, dann funktioniert ne Lithium Batterie auch bei -5 Grad.
In der DR hab ich jetzt auch eine Lithium Batterie drin.
Hab den Ladestrom gemessen und der liegt relativ konstant
bei 14,6 - 14,7 Volt.
Für eine Lithium Batterie optimal.
Der Ladestrom für Lithium Akkus sollte nicht über 15 Volt
gehen.
Kurzfristig steckt der Akku das weg.
Hab mir bei Tante Louise von Koso das Kombiinstrument
mit Voltmeter, Uhr und Temperatur besorgt.
Somit konnte ich den relativ konstanten Ladestrom auch
gut ermitteln.
Daher kann ich für die SP43B nen Lithium Akku bedenkenlos empfehlen.

Grüße

Schorsch
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