DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

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Der Dreisi
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#16 

Beitrag von Der Dreisi »

DR_Jörg hat geschrieben: 27 Jan 2023 18:56 Hat schon mal jemand versucht ein Hosenrohr als Adapter zu nehmen und einen Einzelvergaser hinter den XF Kopf einzubauen??
Keine Chance...

Der Platz zwischen Kopf und Vergaser würde durch ein Y-Stück so groß das der Vergaser viel zu weit
hinten wäre und damit das identische Problem auftritt, nämlich zu wenig Platz hinter dem Vergaser.
Der einzelne Vergaser baut ja nicht mal länger als der der XF.

Es ist ja "nur" das Querrohr im Rahmen, aber das stört nunmal.
Deshalb ist ja sogar schon beim originalem Vergaser die Ansaugung linksseitig zwischen Rahmenrohr und Federbein regelrecht eingequetscht.

Der Weg von wild harry ist schon der, den man Nachverfolgen sollte,
aber da hatte ich ja auch schon etwas im verlinktem Fred zu geschrieben.

Gruß, Thomas
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#17 

Beitrag von DR500 »

Der wild harry hat doch sogar in dem anderen Thread mit Bildern gezeigt, das er es versucht hat und das kein Platz ist.
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deFlachser (27 Jan 2023 22:10)
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#18 

Beitrag von deFlachser »

Gelöschter User hat geschrieben: 27 Jan 2023 17:48 Ja genau .👍 :wink:
Also hast Du nen 2. Kopf ergattern können, oder bezieht sich Dein ja genau, auf passt nicht?

Gruß Stefan
Erfahrung verhält sich proportional zur Masse des zerstörten Materials :roll:
Am Besten wir halten die Welt einmal kurz an, und lassen die Idioten aussteigen :mrgreen:.
Mit dummen Menschen zu diskutieren, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen :wink:.

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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#19 

Beitrag von deFlachser »

DR500 hat geschrieben: 27 Jan 2023 20:48 Der wild harry hat doch sogar in dem anderen Thread mit Bildern gezeigt, das er es versucht hat und das kein Platz ist.
Ich hatte halt die Hoffnung, das es eine zündende Idee gab. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt :D.

Der Thomas schreibt z. B., das Querrohr sei im Weg. Das hat wohl durchaus seinen Sinn, also das es vorhanden ist. Mal als Schweisblödi ne "dumme" Frage an die Spezies, bzw. zwei.

Gäbe es eine Möglichkeit, das Querrohr zu verändern, bei gleicher Stabilität natürlich, oder auch besser?
Und ganz entscheidend, würde es jemanden auffallen?

Das das nicht legal wäre ist mir bewusst. Die Frage kommt einfach von einem praktisch veranlagten Menschen :wink:

Wie hatte schon unser Altkanzler Helmut "Birne" Kohl gesagt? Wichtig ist, was hinten rauskommt :lol:.

Wobei wir beim Thema ESD wären :mrgreen:.

Da könnte man richtig viele SE's vorm Schrotti retten.

Gruß Stefan
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Gelöschter User

Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#20 

Beitrag von Gelöschter User »

Kurz zur Aufklärung, das Sammelstück Vergaser Luftfilter hab ich fertig und ist soweit passend aber sehr knapp, den Anschluss zum Luftfilter der Gummi der sich verjüngt da bin ich kläglich gescheitert.
Wie ich den Motor von der Freewind in die SE eingebaut habe wollte ich den Kopf nicht wechseln darum der gescheiterte Umbau. Mitlerweile hab ich den Kopf umgebaut, bin auch bereits gefahren. Übrigens hab ich die Freewind die nach dem Zustand wie neu ist 16 000km umgebaut und neu Aufgebaut, Motor von der SE kompl.zerlegt Getriebe getauscht und bereits in die Freewind eingebaut. Heck und Front geändert
Tankverkleidung gekürzt und beim Sitz den hinteren Höcker weggeflext nun ist der Sitz durgängig gerade. Projekt Freewind läuft noch.
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deFlachser (28 Jan 2023 10:44), franz muc (28 Jan 2023 14:25)
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#21 

Beitrag von kallegerd »

 Themenstarter

Moin,

ja, es hat etwas gedauert und der Schaden am Motor war mehr oder weniger verheerend.

- "Hasi" aus dem Forum hat mir mit einem kompletten Motorblock ausgeholfen, bei dem Pleuel und Getriebe noch gut sind.
Die Anbauteile von "meinem" alten Motor habe ich dann an diesen Block gebaut.
20230208_181933.jpg
20230208_181924.jpg
- Kolben + Zylinder konnte ich über Ebay-Kleinanzeigen für einen günstigen Kurs besorgen. Den Zustand würde ich als "neuwertig" bezeichnen.
Screenshot_20230214-211943_Kleinanzeigen.jpg
Screenshot_20230214-211949_Kleinanzeigen.jpg
- Beim Säubern des Kopfes ist mir dann aufgefallen, dass auch dieser Schrott ist: Ein Riss von der Dichtfläche zu einem Ventilstiz hat sich unter den Ablagerungen versteckt.
Auch hier konnte mir geholfen werden.
20230206_133841.jpg
Letztlich habe ich nun alle Teile wieder zusammengesetzt - Der Motor hat zumindest schon mal Druck und Öl wird gefördert.
Am Donnerstag kann ich ihn einbauen - die Stunde der Wahrheit.

----

Letztlich ist das Fazit - für mich persönlich -, dass die "Zuverlässigkeit" dieses Mopeds etwas relativiert werden muss.

Der "Mythos" kommt wahrscheinlich aus den immer wiederkehrenden positiven Rückmeldungen aus USA/Kanada/Australien, wo man allerdings stetigen Nachschub an neuen Mopeds hat, die nicht schon von 58 Vorbesitzern hingerichtet wurden und von vielen vielen Leuten, die auch hierzulande in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht haben. Ich selbst hatte ja schon einige dieser und ähnlicher Mopeds - ohne Probleme. Aber das ist halt nicht mehr "heute".
Hierzulande ist der ganze Kram eben einfach eines - alt und (meist) irgendwie runtergeritten.
Natürlich hatte ich dieses Mal über die Maßen viel Pech - der Motor zumindest lief ja bis auf den 3. Gang top - aber für meinen Zweck war es das vorerst mit dem Thema "alte, zuverlässige, luftgekühlte, großvolumige Enduro", zumindest was Neuanschaffungen angeht.

Leider gibt es aktuell keinerlei Alternativen, außer der 690 KTM, die sich allerdings, trotz gleichem Gewicht auf dem Papier, wie ein schwerer Eisenhaufen anfühlt und außerdem für "normal große" Leute dann doch zu hoch ist. Auch so eine hatte ich mal vor ein paar Jahren und ich trauere dem Fahrzeug absolut nicht nach.

Ansonsten gibt es -neu- ja nur noch ein Modell am Markt: Honda CRF300L. Auch die bin ich mal Probe gefahren und war etwas ernüchtert. Klar - das Moped fährt an und für sich gut und macht einen wirklich soliden Eindruck, aber der Spaßfaktor war irgendwie gering. Der Motor wirkt extrem weichgespült; eher wie eine aufgebohrte 125er und nicht annähernd so kernig und direkt wie beispielsweise der gute DR350 Motor.

Nächstes Jahr könnte es noch spannend werden: KTM bringt angeblich eine 390 Enduro raus....
https://www.visordown.com/news/new-bike ... er-inbound

Mal sehen was die Zukunft bringt.
Falls der DR650-Haufen am Donnerstag laufen sollte, wird erst mal gefahren (übrigens auf MOTOZ RallZ). Vielleicht ändert sich meine Sicht auf die Dinge dann wieder etwas... ;)


Grüße mit gemischten Gefühlen
Sven
Zuletzt geändert von kallegerd am 15 Feb 2023 07:13, insgesamt 2-mal geändert.
kallegerd
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#22 

Beitrag von kallegerd »

 Themenstarter

- Bilder -
(Warum es beim Öffnen viele Bilder um 90°dreht, weiß ich nicht.)
20230214_170330.jpg
20230214_170332.jpg
20230214_170335.jpg
20230214_182641.jpg
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#23 

Beitrag von DR_Jörg »

:mrgreen:

Freut mich zu sehen das es nun läuft

Grüße Jörg
Ohne doofe Signatur ! :mrgreen:
Grüße Jörg

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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#24 

Beitrag von Majortours »

kallegerd hat geschrieben: 15 Feb 2023 06:58 Nächstes Jahr könnte es noch spannend werden: KTM bringt angeblich eine 390 Enduro raus....
Nicht angeblich. Ich kenne jemanden, der bei KTM in der Abteilung F&E arbeitet ...
Hiermit bestätige ich , das die hier veröffentlichten Fotos bzw Grafiken von mir gemacht wurden und ich der Urheber bin.
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#25 

Beitrag von kallegerd »

 Themenstarter

Na komm schon. Dann gib uns doch mal ein paar Details... ;)
Stimmt es, dass ein Motor basierend auf einer neuen Plattform verbaut wird?
Weißt du was über das Gewicht?
hiha
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#26 

Beitrag von hiha »

kallegerd hat geschrieben: 15 Feb 2023 06:58
20230206_133841.jpg
Der Riss ist in der Tat interessant. Was hast Du mit dem Kopf vor? Schweißversuch?
Gruß
Hans
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#27 

Beitrag von Majortours »

kallegerd hat geschrieben: 15 Feb 2023 12:26 Na komm schon. Dann gib uns doch mal ein paar Details... ;)
Stimmt es, dass ein Motor basierend auf einer neuen Plattform verbaut wird?
Weißt du was über das Gewicht?
Selbst wenn ich über diese Details etwas wüsste, dürfte ich es dann nicht sagen.
Das Einzige was ich weiß ist, dass da was kommt ... mit dem Motor der 390ADV. Erlkönigfotos gibts inzwischen eh schon im Netz.
https://www.1000ps.at/modellnews-300898 ... -gesichtet
oder hier
https://www.motorrad-magazin.at/motorra ... lye-Spirit
Hiermit bestätige ich , das die hier veröffentlichten Fotos bzw Grafiken von mir gemacht wurden und ich der Urheber bin.
kallegerd
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#28 

Beitrag von kallegerd »

 Themenstarter

hiha hat geschrieben: 15 Feb 2023 14:19
kallegerd hat geschrieben: 15 Feb 2023 06:58
20230206_133841.jpg
Der Riss ist in der Tat interessant. Was hast Du mit dem Kopf vor? Schweißversuch?
Gruß
Hans
Aktuell habe ich einen Austauschkopf montiert.
Mein lokaler Motorenbauer, der eigentlich sehr gut ist (tunte früher Rennsportmotoren für Suzuki Deutschland), hat die Reparatur dieses Risses abgelehnt, da seiner Meinung nach das Risiko eines erneuten Materialversagens zu hoch ist und die Kosten außerdem nicht gering wären.
ABP meinte: 700€ Reparaturkosten.

Ich selbst habe weder das Können noch die Mittel eine solche Reparatur selbst durchzuführen.

Majortours hat geschrieben: 16 Feb 2023 09:42 Selbst wenn ich über diese Details etwas wüsste, dürfte ich es dann nicht sagen.
Das Einzige was ich weiß ist, dass da was kommt ... mit dem Motor der 390ADV. Erlkönigfotos gibts inzwischen eh schon im Netz.
https://www.1000ps.at/modellnews-300898 ... -gesichtet
oder hier
https://www.motorrad-magazin.at/motorra ... lye-Spirit
Ist schon klar. :-)
Einen Versuch war es wert... ;)


-------------



So - Abschlussbericht.

Der Motor war ja vorgestern schon komplett montiert. Heute hab ich ihn in den Rahmen gesetzt und das Moped komplett zusammengebaut.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, warum überall steht, dass man keinesfalls den Motor vorher montieren soll - angeblich hätte man Probleme ihn in den Rahmen zu bekommen.
Kann ich nicht bestätigen: Das war ohne Probleme mit einer Person in 5 Minuten erledigt.
20230216_195343.jpg
Erster Startversuch: Nach 2-3 Umdrehungen lief das Teil - ohne jegliche Nebengeräusche. Nächster Startversuch: 1 Umdrehung bis zum Start.
Erste Probefahrt: TOP! Alle Gänge gehen butterweich rein, Kupplung funktioniert, es gibt keinerlei Geräusche in keinem Gang und der Motor scheint echt viel Druck zu haben.

Jetzt ist nur noch die defekte Tachobeleuchtung zu reparieren. Dafür bringe ich sie dann denk ich zum Vertragshändler. :mrgreen:


---

Eins noch: Weiß vielleicht jemand von euch, was das hier für ein Gummipinöpel ist?
Der hing oben im Kabelbaum und ich kann mich nicht entsinnen den irgendwo demontiert zu haben....
1.JPG

---

Vielen Dank an euch alle und schönen Abend noch.

Gruß
Sven
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deFlachser (17 Feb 2023 12:35)
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#29 

Beitrag von Der Dreisi »

Hallöchen,

ich möchte Mal fast die Behauptung aufstellen das das eines der Gummis vom Tank ist, dort wo der mit den beiden Schrauben fixiert ist.
Da sind ja vier Gummi-Puffer, zwei von unten und zwei von oben.

Gruß, Thomas
TST
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Re: DR 650 SE, Motor- und Getriebeschaden

#30 

Beitrag von TST »

Hi,

der könnte auch vom Kupplungszug sein. In der Nähe vom Lenkkopf ist eine Drahtöse, da könnte er hinpassen.

Gruß der nächste Thomas
SP43b
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