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spezi266
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Suzuki DR650 steady Bike

Galerieeintrag - SP46 - Meine erste DR 650

von spezi266 » 20.11.2016 00:28:20

Erstmals ein Hallo an die Gemeinde,

will mich nur kurz vorstellen, bin aus Ösi, etwa 100km südl. von Vienna, fahre und lebe gerne Motorrad.

Da meine Belgarda TT600 Yamaha (4LW), die mich nie im Stich gelassen hat, nach etlichen Touren, auch über den Tellerrand raus (6xMarokko), nun technisch ein Totalschaden ist, habe ich mich entschlossen etwas ,,Neues" anzuschaffen. Will man ein leichteres, zuverlässiges Bike, ohne Schnick-Schnack-Elektronik bleiben halt nur die ,,alten" Japaner.
Nebenbei habe ich noch eine Affentwin. Nach gut 100tkm läuft die noch wie neu aus dem Laden. Sie war einmal in Namibia, und 3x in Marokko, und ist davon so ziemlich unbeeindruckt geblieben. Sie ist mir aber für extremere Ritte zu schwer. Gehöre selbst ja auch schon zur Generation 50+.
Die DR650 Suzuki kannte ich bisher nur vom Probefahren. Habe drei Stück aus Österreich für Sambor (ADV-Factory) nach Poland vermittelt. Geblieben ist mir ein guter Eindruck, obwohl diese Bikes schon älter waren, so in der Preisklasse -1400€. So habe ich mich nun entschlossen erstmals selbst bei einer DR 650 zuzuschlagen.
Bin auf euer Forum gestoßen, weil ich Zubehör für den Umbau auf reisetauglich suche.
Ich benötige keinen Extremumbau, da wir immer nur 14 Tage auf Tour sind.
20 Liter Tank, Motorschutz, Gepäckträger vielleicht mit Kofferhalterung, da dort Softbags auf der rechten Seite mehr Abstand zum Auspufftopf bekommen (ich verwende keine Koffer da zu schwer und zu breit), Afam oder Renthal-Lenker incl. 3cm Erhöhung, und Lenkerschutz (Acerbis oder Ufo, da nehme ich die schwere Ausführung mit Metallverstärkung, obwohl die manchmal auch Handgelenkbrecher genannt werden). Long- Distance- Reifen von Mitas oder Heidenau.
Das ist im großen und ganzen unsere Ausrüstung.
Service steht auch noch an. Vorne neue Bremsscheibe, Gabelöl wechseln, ev. progressive Federn einbauen. Das hintere Federbein muss ich noch testen. Ein Vorbesitzer hat die Feder extrem vorgespannt. Entweder sinnloses Walten, oder es ist ewas nicht in Ordnung. Der Anschlaggummi aus dieser Schaumgummimischung bröselt auch schon. Kenne dies Problem aber vom Autosektor. Dort werden die Anschlaggummis auch aus so einer Mischung verwendet. Die zerlegen sich ohne Durchschlagen schon vom Auftausalz und, oder von Achskonservierungen. Die früher verwendeten aus Gummi waren da besser.
Die Elektrik an der Suzi macht beim ersten Begutachten einen sehr guten Eindruck, sauber verlegt und dürfte von Qualität sein. Der Shingen-Regler hat schon einen direkten Eingang. Meine TT600 litt unter extremen Defekten, trotz simplester Elektrik. Die Verlegung und Qualität der Kabel ist dort mies. Haben auch die Italiener in Belgarda so konstruiert. Spaghetti und Pizza esse ich gerne in Bella Italia, aber bei Motorrädern bin ich skeptischer.
Derzeit steht die DR etwas gestrippt auf der Hebebühne, aber ich werde noch ein paar Pics nachreichen.
Erst im April gehts wieder los nach Marokko, und im August soll es eine Kirgisistan-Tadschikistan-Tour (nördl. Pamir) werden.

LG
Euer Spezi

PS: Ich hoffe die Suzi wird mir eine treue Begleiterin werden


Kommentare
  • von spezi266 am 20.11.2016 00:49:52
    1.Pic: TT600 Hoher Atlas Alnif-Tinehir 2.Pic: AT`s heading Tizi n Oano to Agoudal 3.Pic: The ugly DR 650 (böses Auge), fährt noch immer und steht heute in Chile
  • von el capitan am 23.11.2016 12:46:57
    Hi Spezi und willkommen im Club! Ich bin Wiener mit einer 96er-DR, die ich relativ weitgehend umgebaut habe. Die DR ist von Federung und Dämpfung recht schwächlich, weshalb Ahnungslose gerne brutal vorspannen - eine kaum vorgespannte Wirth-Feder und 7.5w-Gabelöl im Federbein sind das Ticket zu einem kontrollierten Hinterrad. Dann kann dir auch der Anschlaggummi (bei mir schon fast weggebröselt) egal sein. Renthal-Lenker mit 3 cm Erhöhung ist gut, noch besser wird es mit gekürzten Rastenträgern; zumindest für meine 0,92 m langen Stelzen war das eine Erlösung. Melde dich, wenn du Hilfe brauchst.

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