Reifen und Tieferlegung

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FixItFlex1995
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Reifen und Tieferlegung

Beitrag von FixItFlex1995 » 16 Mai 2018 19:29

Hey Leute,

ich bin neu im Forum und fahre c.a. seit 1 Monat eine Suzuki 650 SP41A von 1991. Ich hatte nach 2 Supermoto und 1 Nakedbike jetzt richtig Lust auf eine Enduro und wurde von James Barkman (https://www.youtube.com/watch?v=-SgR7rVHJsM) dazu inspiriert mir genau diese Maschine zu Kaufen.

Fazit: Ich liebe sie!

Nun aber 2 fragen:

1. Welche reifen fahrt ihr? Ich suche nach einem neuen Satz für ein größere Tour nach Schweden weil meine alten schon ziemlich abgenutzt sind. Da ich mehr Straße und leichtes Gelände fahre gibt es da eine große Auswahl und ich blick nicht durch. Momentan habe ich Metzeler Enduro Sahara 3.

2. Da ich "nur :)" 1,72m bin ist die Maschine trotz bereits niedriger Sitzbank etwas zu hoch. Es geht zwar aber ich würde mich wohler Fühlen (grade bei Vollbremsungen) wenn die Maschine etwas tiefer wäre. Ich habe gehört das, die Federn niedriger einzustellen die Statik der Maschine negativ beeinflussen würde. Welche anderen Möglichkeiten gibt es?

Liebe grüße aus Mannheim!

Felix
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Suzuki DR 650 R SP41A Bj. 1991

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Re: Reifen und Tieferlegung

Beitrag von hiha » 17 Mai 2018 05:47

Moing Felix,
hier mal meine Ansichten:
1.)Gewöhn Dich an die Höhe. Gaston Rahier hat mit seinen 164cm die Paris-Dakar auf Motorrädern gewonnen, die so hoch waren, dass er nur im Rollen aufsteigen konnte. :mrgreen:
http://i85.photobucket.com/albums/k47/r ... 00_410.jpg
2.) Meiner bescheidenen Erfahrung nach ist der Metzeler Enduro (1, 2, 3 Sahara, und 4) im Laufe der Jahre zu einem der beschissensten Reifen dieser Erde geworden, besonders wenns feucht ist. Und im Gelände kann er auch nix. Für das was Du vor hast, würd ich den Conti TKC70 probieren. Der ist zwar nicht besonders herausragend im Gelände, hat aber auf der Straße eine lange Lebensdauer, und gute Nasshaftung. Feste Sandstraßen gehen mit Sicherheit uneingeschränkt. Denn dafür tuns auch gute Straßenreifen.
Mehr Profil bietet der Michelin "Anakee Wild". Wir warten noch gespannt auf die Testergebnisse der hiesigen Fahrer... :D

Gruß
Hans

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Re: Reifen und Tieferlegung

Beitrag von Easy » 17 Mai 2018 06:01

Servus,

mit dem Anakee Wild wirst Du Probleme mit der Eintragung bzw TüV bekommen. Scheinbar gibt es den nur mit Gesch.Index R, die DR braucht aber mindestens S (so stehts im Schein).
Das aktuelle Winterreifen Symbol hat er auch nicht, also schwierig.

TKC 70 ist gut aber relativ teuer.

Für Strasse und leichtes Gelände kann ich den Heidenau K60 Scout empfehlen. Fährt sich nach ein 200km super auf der Strasse und im Gelände gehts auch reecht gut, hält sehr lange und hat auch eine einigermassen passende Endurooptik.
88-96 DT 125 LC 10V (offene Leistung 22PS) mit 8000 km gekauft, mit 40000 km verkauft.
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96- TRIUMPH Tiger T400 fast neu gekauft und jetzt schon über 100000 km gelaufen.
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Re: Reifen und Tieferlegung

Beitrag von Ossi » 17 Mai 2018 06:15

Servus Wolfgang,

fährst du den 130er Scout hinten ?
Wie lange hält der bei dir ?

Viele Grüße

Sebastian
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Re: Reifen und Tieferlegung

Beitrag von Easy » 17 Mai 2018 06:37

Boah in km kann ich´s gar nicht sagen, den letzten hatte ich jedenfalls Gefühlt eine Ewigkeit drauf. Der aktuelle ist auch schon lange drauf, aber ich fahr drei Moppets abwechselnd drum kommts mir warscheinlich so lang vor.
Aber was man so liest sind 10000 aufwärts auf jedenfall drin.
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Re: Reifen und Tieferlegung

Beitrag von hiha » 17 Mai 2018 07:13

Hi Easy,
Easy hat geschrieben:
17 Mai 2018 06:01
mit dem Anakee Wild wirst Du Probleme mit der Eintragung bzw TüV bekommen. Scheinbar gibt es den nur mit Gesch.Index R, die DR braucht aber mindestens S (so stehts im Schein).
Das aktuelle Winterreifen Symbol hat er auch nicht, also schwierig.
Ich zitiere:
Aufgrund des ausgeprägten Stollenprofils beträgt die
Höchstgeschwindigkeit von Anakee Wild 170 km/h.
Deshalb ist der Reifen M+S markiert.

(Quelle: https://motorrad.michelin.de/aktuelles/ ... enen-pfade)

Und wenn M+S draufsteht, dann reicht (noch!) das Geschwindigkeitswapperl im Sichtbereich des Fahrers, um einen niedrigeren Speedindex fahren zu dürfen.

Gruß
Hans

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Re: Reifen und Tieferlegung

Beitrag von franz muc » 17 Mai 2018 07:36

Tiefer legen wäre noch zu
klären.
Ich glaube es geht wenn Du
bei Wilbers ein neues, kürzeres
Federbein orderst.
Genaueres weiß evtl. der Wolfgang.

An der Federvorspannung schrauben
ändert die Höhe, wenn Du drauf sitzt,
nicht.
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Re: Reifen und Tieferlegung

Beitrag von Pixxel » 17 Mai 2018 08:16

Das mit dem M+S haben Sie doch Anfang des Jahres geändert, bzw mal wieder deutlich verkompliziert.
Stefan hat dazu auch was geschrieben. http://dr650technikhrt.blogspot.de/2018 ... b.html?m=1
Aber wieso die 650 Probleme mit nem Index R haben soll erschließt sich mir nicht. Bei mir stehen 155km/h km Schein. R bedeutet bis 170km/h, also drüber.

Ich kann mich aber für den K60 Scout nur anschließen! Für hauptsächlich Straße einfach super. Der letzte Satz hilt so 10000km, der jetzige hat glaube ich 12t runter und ist zwar hinten fertig aber der vordere sieht noch wunderbar aus. Und das obwohl sie auf dem rauen Asphalt von Norwegen/Schweden ziemlich gelitten haben.
Hat aber selbst platgefahren noch irre viel Grip und wenn die noch nicht eckig sind gehts auch bis auf die Rasten runter ;)

Anraten muss ich leider nur vom Metzeler Karoo 3. Den hab ich auf der Big und ist im Trockenen zwar bisher wunderbar aber im Nassen nicht so prickelnd. Nen durchdrehendes Hinterrad ist da im 2. locker drin.

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Re: Reifen und Tieferlegung

Beitrag von Stollengaul » 17 Mai 2018 16:12

Hallo,

Ich möchte auch was zur Disskusion beitragen.
Leider kann ich nicht verstehen was Franz meint. Denn mit der Federvorspannung stellt man die höhe des Fahrwerks/Fahrzeug ein. Wie stark die Feder bei Belastung komprimiert oder verkürzt häng von der Belastung und der Federrate oder auch Federkonstante ab. Die weitverbreitete Mähr, mit der Federvorspannung kann man die "Härte" des Fahrwerks einstellen, ist einfach nur falsch. Wenn du die Federvorspannung reduzierst wird sich die Sitzhöhe verringern. Leider auf kosten des positiven Federwegs. Wenn du dich damit sicherer fühlst und nicht im harten Geläde unterwegs bist sollte das aber gehen.

Gruß
Markus

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Re: Reifen und Tieferlegung

Beitrag von Easy » 17 Mai 2018 17:33

hiha hat geschrieben:
17 Mai 2018 07:13
Hi Easy,
Easy hat geschrieben:
17 Mai 2018 06:01
mit dem Anakee Wild wirst Du Probleme mit der Eintragung bzw TüV bekommen. Scheinbar gibt es den nur mit Gesch.Index R, die DR braucht aber mindestens S (so stehts im Schein).
Das aktuelle Winterreifen Symbol hat er auch nicht, also schwierig.
Ich zitiere:
Aufgrund des ausgeprägten Stollenprofils beträgt die
Höchstgeschwindigkeit von Anakee Wild 170 km/h.
Deshalb ist der Reifen M+S markiert.

(Quelle: https://motorrad.michelin.de/aktuelles/ ... enen-pfade)

Und wenn M+S draufsteht, dann reicht (noch!) das Geschwindigkeitswapperl im Sichtbereich des Fahrers, um einen niedrigeren Speedindex fahren zu dürfen.
Aber nur wenn der Reifen DOT 2017 und früher ist, dann darf er bis 2024 benutzt werden. Spätestens dann müssen auch M&S markierte Reifen von 2017 runter. Ausser der Reifen hat die jetzt geltende Markierung mit der Schneeflocke (wenn ich richtig informiert bin).
Pixxel hat geschrieben:
17 Mai 2018 08:16
Das mit dem M+S haben Sie doch Anfang des Jahres geändert, bzw mal wieder deutlich verkompliziert.
Stefan hat dazu auch was geschrieben. http://dr650technikhrt.blogspot.de/2018 ... b.html?m=1
Aber wieso die 650 Probleme mit nem Index R haben soll erschließt sich mir nicht. Bei mir stehen 155km/h km Schein. R bedeutet bis 170km/h, also drüber.
Soweit ich das mitbekommen hab zählt aber nicht die Höchstgeschwindigkeit (Bergab ist man ja bekanntlich schneller) sondern der Geschwindigkeitsindex der Originalreifen und da steht bei mir ein S.
88-96 DT 125 LC 10V (offene Leistung 22PS) mit 8000 km gekauft, mit 40000 km verkauft.
90-96 DR 650 RS 45000 km
96- TRIUMPH Tiger T400 fast neu gekauft und jetzt schon über 100000 km gelaufen.
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