Bremse hinten wird schweineheiss

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Ulf
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#16 

Beitrag von Ulf »

Moin Gangsta,

von welcher Anpress- Bzw Reibkraft biste denn ausgegangen?

Die Erwärmung hängt ja vom Energieeintrag ab.

Wenig schleif = wenig warm, viel schleif = lauf blau an....
Gruß Ulf, wieder Ritter Wendehals von Zehnprozent
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Gelöschter User

#17 

Beitrag von Gelöschter User »

weiß ich gar nich mehr, aber es war ziemlich gering,

Masse Scheibe hab ich 0.5 kg angenommen und die Kühlung der Luft hab ich
auch nich berücksichtigt
hab c -Stahl von 465J/(kg*K) genommen und die Gesamt Energie über die kinetische Energie berechnet.
über die Drezahl des Rades und der Masse der Scheibe errechnet sich eine masse/sekunde und das mit der Kinetischen energie macht dann den Wert

mir ging es nur um die Größenordnung


das ding beim Schleifen is, das das rad sich dauerhaft schnell dreht, so das auch geringe Anpresskräfte nicht unerhebliche Temp. verursachen können...
Sorry Martl, funk Tastatur...
Zuletzt geändert von Gelöschter User am 21 Jun 2007 21:30, insgesamt 1-mal geändert.
Martl
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#18 

Beitrag von Martl »

Und das Ganze nochmal bitte auf deutsch, darf man von'nem Studi ja noch verlangen dürfen das er sich nicht beim Tippen überholt.

Danke
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Gelöschter User

#19 

Beitrag von Gelöschter User »

gangsta hat geschrieben:nein, im Stand sollte nichts schleifen
ich kann bei mir im Stand bremsen und die Bremso wieder loslassen und es lässt sich trotzdem ideal schieben
is richtig, aber von etwas schleifen bis nicht mehr leicht schieben is auch nen großer unterschied..
wir wissen worum es geht. wollt nur nicht das jemand denkt die kolben müssen nach dem bremsen immer bis auf anschlag zurück :wink:
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Ulf
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#20 

Beitrag von Ulf »

Bei Sätteln dieser Art gibt es immer ein leichtes Schleifen.
Ist ja keine Kolbenrückholfeder drin.
Die Beläge werden einzig durch den geringen Scheibenschlag - den JEDE
Bremsscheibe hat - in Ruheposition gebracht.
Es wird zyklisch immer wieder eine Berührung geben, also bei jeder Umdrehung.
Bei Sätteln mit mitgehender Manschette, kann die Manschette den Rückzug des Kolbens
vieleicht ein bißchen unterstützen, viel Kraft hat so ein Schlabberding nicht.
Bei der DR ist es sogar gegenteilig. Der Staubschutzring wirkt auch noch hemmend
auf die Kolbenbewegung, weil er radial drückt.
Gruß Ulf, wieder Ritter Wendehals von Zehnprozent
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sp46a
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#21 

Beitrag von sp46a »

bist du da 100% sicher? ist das bei der sp46 auch so? :shock:
das hört sich ja nach halber fehlkonstruktion an. sollte sich dann am sattel durch geländeeinlagen und sonstiges mal ein bisschen mehr dreck ansammeln, geht das ja dann noch schlechter zurück und die blöcke schleifen noch mehr.
oder überseh ich da irgendwas? hat sowas vorteile auch? wär ein sattel mit rückstellung um soviel teurer/schwieriger zu konstruieren?
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Ulf
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#22 

Beitrag von Ulf »

moin,

Sp 46 noch nie zerbastelt, gehe aber vom ähnlichen Aufbau aus.
Die Nissin-zangen der CBR sind auch so, die Zangen auf meiner B12 dito.

Staubschutzring statt Manschette spart Platz.

Daher hast du bei ner Moppedbremse halt schon oft nach 30tkm Ärger
wenns am Auto oft auch nach 100tkm noch OK ist.

Die RS hatte original ne Schutzverkleidung um Sattel und Scheibe, nicht
nur um die Scheibe wie die R.
Bring beides nicht viel. Kann bei ner Passabfahrt aber durchaus wegschmelzen
und veringert die Bremsleistung wegen der mangelnden Kühlung.

Am besten bei jedem Belagwechsel die Kolben gründlich reinigen.
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MadMaxOne
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#23 

Beitrag von MadMaxOne »

Also die in meinen Augen richtige Antwort hab ich noch nicht gelesen:
Mach den Bremsflüssigkeitsbehälter auf und laß ein bißchen Flüssigkeit ab.

Der wird nämlich wahrscheinlich einfach total voll sein und wenn sich die Flüssigkeit nur minimal ausdehnt, drücken die Beläge auf die Scheibe. :wink:
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Ocki
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#24 

Beitrag von Ocki »

MadMaxOne hat geschrieben:Also die in meinen Augen richtige Antwort hab ich noch nicht gelesen:
Mach den Bremsflüssigkeitsbehälter auf und laß ein bißchen Flüssigkeit ab.

Der wird nämlich wahrscheinlich einfach total voll sein und wenn sich die Flüssigkeit nur minimal ausdehnt, drücken die Beläge auf die Scheibe. :wink:
Das glaub ich absolut nich. Vorsichtig mit solchen Vorschlägen, irgendeiner
machts auch noch.
War wahrscheinlich soundso nich ernst gemeint und ich sitze wieder auf
der Leitung und habs nich jemerkt.
so long,Ocki
sp46a
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#25 

Beitrag von sp46a »

mh?

war doch ein richtig guter tipp! noch nie passiert dass beim bremsbeläge wexeln der flüssigkeitsbehälter übergegangen ist? :wink:

war für mich eine sehr plausible erklärung. ob das in diesem fall zutrifft kann uns aber nur der threadersteller sagen. falls er das bremsflüssigkeits niveau angepasst hat, liegts natürlich an was anderem.

aber hast scho recht, es fehlt vllt der hinweis das level auf den MAX-strich zu bringen
Martl
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#26 

Beitrag von Martl »

Wenn man wie ich mal die Brühe wechselt, weil's echt Zeit ist, aber gleichzeitig keine neuen Beläche und/oder Scheiben hinmacht, geht mehr Soße rein. Wenn de dann neue Beläche und/oder Scheibe montierst guggste erstmal ganz dumm bisses Klick macht.

Man sollte aber schon schauen, dass die Mindestmarkierung nicht erreicht wird.

Gruß
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#27 

Beitrag von MadMaxOne »

@Ocki:
Das war absolut ernst gemeint!!!!
Bremsflüssigkeit und Beläge werden in den seltensten Fällen gleichzeitig gewechselt. Wenn man Flüssigkeit wechselt, während die Beläge fast runter sind, kann man beim nächsten Belägewechsel die Kolben nicht mehr ganz reindrücken, außer man sprengt den Deckel vom Ausgleichsbehälter weg.

Kannst mir schon glauben, mit Bremsen kenn ich mich recht gut aus. :wink:
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Der Threadersteller spricht:

#28 

Beitrag von gallengaRSE »

 Themenstarter

8)

NEIN! Habe keine Bremsflüssigkeit ausm Behälter entfernt! Insofern KÖNNTE das wohl evtl sein. Allerdings habe ich die Kiste so gekauft, als die Bremsen noch ok waren, und auch damals die Flüssigkeit nicht gewechselt/den Stand erhöht, von daher sollte es doch eigentlich passen. Werde das aber mal nachgucken.

Belag-Gleitflächen (nicht REIBflächen :-)) werde ich nochmal saubermachen und mit dieser Bremsenpaste fetten, das könnte auch was ausmachen.

Hey, danke für die vielen Meinungen!

Gruß GallengaRSE
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Ulf
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#29 

Beitrag von Ulf »

MadMaxOne hat geschrieben:@Ocki:
Das war absolut ernst gemeint!!!!
Bremsflüssigkeit und Beläge werden in den seltensten Fällen gleichzeitig gewechselt. Wenn man Flüssigkeit wechselt, während die Beläge fast runter sind, kann man beim nächsten Belägewechsel die Kolben nicht mehr ganz reindrücken, außer man sprengt den Deckel vom Ausgleichsbehälter weg.

Kannst mir schon glauben, mit Bremsen kenn ich mich recht gut aus. :wink:
@MM1

Ich glaubs nicht. Habe den Fehler schon hinter mir, nachgefüllt ohne zu
bedenken, das die Behältergrösse darauf abgestimmt ist, den Unterschied
zwischen neuen und abgefahrenen Belägen zu überbrücken.
Beim Zurückschieben der Kolben läuft die Suppe oben raus - zumindest bei den originalen Behältern.
Im Deckel ist eine Nut, die die Membran ventilieren soll. Bei Überdruck unter der Membran
drückt sich diese in die Nut und die Bremsflüssigkeit kommt raus.
Gesprengt wird hier nix. Vllt isses bei deiner Sp46 anders??
Zuletzt geändert von Ulf am 30 Jun 2007 23:22, insgesamt 1-mal geändert.
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#30 

Beitrag von Gelöschter User »

denk ich auch nicht. müsste doch überlaufen wenn nichts verstopft ist.
sonst würdes ja bei verschleißender bremse nachfüllen müssen. oder es würde ein vakuum, besser ein unterdruck, entstehen und die kolben bis anschlag zurück "saugen".

von so einem problem hab ich mal im bezug auf pkw bremsen gehört, wenn der verschluss des ausgleichbehälters zu fest war. etlüftung ist dort über den verschluss realisiert. folge: schwammige bremse..

mfg
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