Vergaserproblem
Vergaserproblem
Hi
Habe folgende Probleme und hoffe mir kann jemand helfen.
Wenn ich das Standgas zwischen 1400 u. 1600 einstellt habe, geht meine Kiste auf den ersten 10 Kilometern immer mal wieder im Stand aus, z.B. an einer Ampel oder bei Stop and go Verkehr, habe bei 25-30 grad Außentemperatur keinen Choke benutzt.
Die Kiste springt beim ersten Start nur an wenn ich beim ankicken gleich
ordentlich gas gebe.
Stelle ich das Standgas zwischen 1600 u. 2000 Umdrehungen ein dreht der Motor während der Fahrt hoch ohne Ende wenn ich die Kupplung ziehe, nur mit der Motorbremse bekomme ich die Drehzahl wieder in den Normbereich. Dafür läuft die Kiste spätestens nach dem 2. Kick
Falschluft habe ich per Startpilot ausgeschlossen, Gaszüge sind alle leichtgängig und außerdem nagelneu, Luftfilter ist gereinigt, Vergaser wurde vor 2000 km gereinigt.
Ich hatte zuerst die Leerlaufgemischraube in Verdacht, also Motor warmlaufen lassen Schraube ganz rein gedreht und dann langsam raus, und siehe da die höchste Drehtahl ist mit 3,5 Umdrehungen erreicht, von wegen 1,25 Umdrehungen.
Bei dieser Einstellung gibt es die gleichen Probleme wie oben beschrieben,
Kerzenbild ist grau, und Auspuff knallt jetzt beim gaswegnehmen, Anzug usw. genauso wie vorher. Eben habe ich noch die Leerlauf und Hauptdüse gereinigt. ändert aber nichts an der Problematik. Drehzahl bei 3,5 Umdrehungen raus am höchsten. Habe jetzt die Schraube wie im WHB beschrieben 1,5 Umdrehungen rausgedreht und das Auspuffknallen ist weg.
Dachte immer rein = mager, raus = fetter oder? habe den Orginalvergaser drauf.
die Forumsuche habe ich ausführlich benutzt, komme aber irgendwie nicht weiter
Gruss edd
Habe folgende Probleme und hoffe mir kann jemand helfen.
Wenn ich das Standgas zwischen 1400 u. 1600 einstellt habe, geht meine Kiste auf den ersten 10 Kilometern immer mal wieder im Stand aus, z.B. an einer Ampel oder bei Stop and go Verkehr, habe bei 25-30 grad Außentemperatur keinen Choke benutzt.
Die Kiste springt beim ersten Start nur an wenn ich beim ankicken gleich
ordentlich gas gebe.
Stelle ich das Standgas zwischen 1600 u. 2000 Umdrehungen ein dreht der Motor während der Fahrt hoch ohne Ende wenn ich die Kupplung ziehe, nur mit der Motorbremse bekomme ich die Drehzahl wieder in den Normbereich. Dafür läuft die Kiste spätestens nach dem 2. Kick
Falschluft habe ich per Startpilot ausgeschlossen, Gaszüge sind alle leichtgängig und außerdem nagelneu, Luftfilter ist gereinigt, Vergaser wurde vor 2000 km gereinigt.
Ich hatte zuerst die Leerlaufgemischraube in Verdacht, also Motor warmlaufen lassen Schraube ganz rein gedreht und dann langsam raus, und siehe da die höchste Drehtahl ist mit 3,5 Umdrehungen erreicht, von wegen 1,25 Umdrehungen.
Bei dieser Einstellung gibt es die gleichen Probleme wie oben beschrieben,
Kerzenbild ist grau, und Auspuff knallt jetzt beim gaswegnehmen, Anzug usw. genauso wie vorher. Eben habe ich noch die Leerlauf und Hauptdüse gereinigt. ändert aber nichts an der Problematik. Drehzahl bei 3,5 Umdrehungen raus am höchsten. Habe jetzt die Schraube wie im WHB beschrieben 1,5 Umdrehungen rausgedreht und das Auspuffknallen ist weg.
Dachte immer rein = mager, raus = fetter oder? habe den Orginalvergaser drauf.
die Forumsuche habe ich ausführlich benutzt, komme aber irgendwie nicht weiter
Gruss edd
Moin!
Bin zwar kein Suzi-Experte, aber dein Problem klingt eher nach ner nicht ganz korrekten Zündeinstellung. Hast den Zündzeitpunkt schonmal überprüft?
Außerdem würde ich auch nochmal bei geöffnetem Vergaser kontrollieren, ob der Gasschieber ausreichend schließt.
Bin zwar kein Suzi-Experte, aber dein Problem klingt eher nach ner nicht ganz korrekten Zündeinstellung. Hast den Zündzeitpunkt schonmal überprüft?
Außerdem würde ich auch nochmal bei geöffnetem Vergaser kontrollieren, ob der Gasschieber ausreichend schließt.
Honda MTX 80 C...DAS waren noch Zeiten 
Moin,
Zündzeitpunkt kann man nicht einstellen, ist ja ne kontaktlose Zündung. Wenn da was in die Wicken geht, läuft gar nichts mehr und man tauscht teuer aus.
Ehrlich gesagt klingt das alles gar nicht sooo unnormal. Ich muß meinen Choke zum Starten aber immer benutzen, ob es nun kalt oder warm draußen ist, und findes das auch normal; das hat mit der Betriebstemeperatur des Motors ja nicht so viel zu tun, obs warmes Wetter hat, außer daß er schneller auf Betriebstemp. geht beim Laufen.
Will sagen: Ich muß meine Mühle auch die ersten km an der Ampel ein wenig am Laufen halten durch kleine Gasstöße. Mein Standgas ist für 80° Betriebstemp./Öltemp. eingestellt, drunter ist das Gemisch noch nicht optimal.
Choke tu ich so schnell wie möglich wieder rein, auch wenn ich noch nicht optimale Temp. habe. Dann muß ich eben ein wenig aufpassen, daß sie nicht ausgeht. Choke bei warmer Witterung fast nur zum Starten ganz raus, dann schnell wieder ein Stück rein, nach kurzer Fahrt ganz rein. Nie bei gezogenem Choke den Motor abstellen, kriegt man gaaanz schwer wieder an hinterher, das nur am Rande...
Versuchs doch auch mal: Fahr die Maschine warm und stell dann das Standgas möglichst optimal ein.
Beim nächsten Starten fummelst Du nicht mehr am Vergaser rum sondern paßt nur ein wenig auf, daß sie Dir nicht verreckt an der Ampel. Zum Starten nicmmst Du den Choke und tust ihn relativ schnell, nach Gefühl, wieder rein. So, wenn der Motor warm ist, sollte das Standgas doch wieder so sein wie beim letzten mal eingestellt, oder?
Zündzeitpunkt kann man nicht einstellen, ist ja ne kontaktlose Zündung. Wenn da was in die Wicken geht, läuft gar nichts mehr und man tauscht teuer aus.
Ehrlich gesagt klingt das alles gar nicht sooo unnormal. Ich muß meinen Choke zum Starten aber immer benutzen, ob es nun kalt oder warm draußen ist, und findes das auch normal; das hat mit der Betriebstemeperatur des Motors ja nicht so viel zu tun, obs warmes Wetter hat, außer daß er schneller auf Betriebstemp. geht beim Laufen.
Will sagen: Ich muß meine Mühle auch die ersten km an der Ampel ein wenig am Laufen halten durch kleine Gasstöße. Mein Standgas ist für 80° Betriebstemp./Öltemp. eingestellt, drunter ist das Gemisch noch nicht optimal.
Choke tu ich so schnell wie möglich wieder rein, auch wenn ich noch nicht optimale Temp. habe. Dann muß ich eben ein wenig aufpassen, daß sie nicht ausgeht. Choke bei warmer Witterung fast nur zum Starten ganz raus, dann schnell wieder ein Stück rein, nach kurzer Fahrt ganz rein. Nie bei gezogenem Choke den Motor abstellen, kriegt man gaaanz schwer wieder an hinterher, das nur am Rande...
Versuchs doch auch mal: Fahr die Maschine warm und stell dann das Standgas möglichst optimal ein.
Beim nächsten Starten fummelst Du nicht mehr am Vergaser rum sondern paßt nur ein wenig auf, daß sie Dir nicht verreckt an der Ampel. Zum Starten nicmmst Du den Choke und tust ihn relativ schnell, nach Gefühl, wieder rein. So, wenn der Motor warm ist, sollte das Standgas doch wieder so sein wie beim letzten mal eingestellt, oder?
Gruß
Jan
DR 650 R Baujahr 11/1994 Typ SP 44 B, eine der letzten vor den E-Startern.
Mädels kommen und gehen, die DR bleibt.
Jan
DR 650 R Baujahr 11/1994 Typ SP 44 B, eine der letzten vor den E-Startern.
Mädels kommen und gehen, die DR bleibt.
Hi
Danke erst mal für die vielen Tipps
Werde das ganze mal mit Choke probieren.
Was sagt ihr zu dem Verhalten mit der Leerlaufgemischraube, ist das normal das die Drehzahl ab 3 Umdrehungen raus erst ordentlich steigt. Hatte mal gelesen dass bei warm gefahrenem Motor der Punkt mit der höchsten Drehzahl gesucht wird durch herausdrehen der Leerlaufgemischraube, das wäre bei mir irgenwo zwischen 3 u. 4 Umdrehungen, kommt mir halt komisch vor. Die Leerlaufdüse habe ich gereinigt
Gruss edd
Danke erst mal für die vielen Tipps
Werde das ganze mal mit Choke probieren.
Was sagt ihr zu dem Verhalten mit der Leerlaufgemischraube, ist das normal das die Drehzahl ab 3 Umdrehungen raus erst ordentlich steigt. Hatte mal gelesen dass bei warm gefahrenem Motor der Punkt mit der höchsten Drehzahl gesucht wird durch herausdrehen der Leerlaufgemischraube, das wäre bei mir irgenwo zwischen 3 u. 4 Umdrehungen, kommt mir halt komisch vor. Die Leerlaufdüse habe ich gereinigt
Gruss edd
- hans_olo
- Fühlt sich wie zu Hause

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- Registriert: 01 Sep 2006 00:00
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Ähem... was hat das Kontaktlos mit nicht einstellbar zu tun? Du kannst bzw. musst keinen Kontaktabstand mehr einstellen, das ist richtigjachriko hat geschrieben:Moin,
Zündzeitpunkt kann man nicht einstellen, ist ja ne kontaktlose Zündung. Wenn da was in die Wicken geht, läuft gar nichts mehr und man tauscht teuer aus.
...
Tschüß, Stefan
Re: Vergaserproblem
Ja, schon verloren.edd hat geschrieben: Ich hatte zuerst die Leerlaufgemischraube in Verdacht, also Motor warmlaufen lassen Schraube ganz rein gedreht ...
Wenn du die Schraube ganz reindrehst, darf der Motor nur ausgehen, aber ganz bestimmt nicht mehr laufen. Wenn die ganz drin ist, dann ist/sollte der Bypass zu sein und der Motor bekommt garnix mehr.
Mach mal den Drosselklappenanschlag weiter zu und probier's nochmal.
Wenn der Motor bei gezogener Kupplung hochdreht, ist den LLG zu mager.
Wenn der Supertrapp nicht knallt, stimmt was nicht!!!
Meine alte Vergaserseite findet ihr bei den Anleitungen (Danke @Azra3l!)
Also ich habe auch festgestellt, dass mit normaler Bedüsung an meiner SP44B der "höchste Punkt" beim Einstellen so nach 2,5-3,5 Umdrehungen erreicht ist. 1,5 Umdrehung hab ich auch probiert, aber da lief die Gute noch unsauber.
Hier im Board hab ich auch gelesen, dass einige die LLG-Schraube ebenfalls soweit rausdrehen. Und zwar mit originalen Teilen.
Besten Gruß
Christian
Hier im Board hab ich auch gelesen, dass einige die LLG-Schraube ebenfalls soweit rausdrehen. Und zwar mit originalen Teilen.
Besten Gruß
Christian
... gone fishing ...
Hi
Bei meiner DR bin ich jetzt bei 4 Umdrehungen gelandet, habe also ca. bei 3,75 Umdrehungen die höchste Drehzahl.
Aaaaaber siehe da, die Co- Schraube vibriert sich beim fahren jedesmal komplett rein, kein Wunder da kann ich noch lange einstellen, wenn sich die Position der Schraube bei jeder Probefahrt wieder verstellt. Eine Feder war nicht an der Schraube.
Gruss edd
Bei meiner DR bin ich jetzt bei 4 Umdrehungen gelandet, habe also ca. bei 3,75 Umdrehungen die höchste Drehzahl.
Aaaaaber siehe da, die Co- Schraube vibriert sich beim fahren jedesmal komplett rein, kein Wunder da kann ich noch lange einstellen, wenn sich die Position der Schraube bei jeder Probefahrt wieder verstellt. Eine Feder war nicht an der Schraube.
Gruss edd
-
conny19381
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- Registriert: 01 Feb 2003 00:00





